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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Ausspruch über Damaskus. Siehe, Damaskus verschwindet, ist keine Stadt mehr, es wird zu einem Haufen von Trümmern.
  • Dies ist Gottes Botschaft über Damaskus: »Die Stadt Damaskus wird verschwinden, nur ein Trümmerhaufen bleibt von ihr übrig.
  • Die Städte von Aroër sind verlassen; sie gehören den Herden. Sie werden lagern und keiner schreckt sie.
  • Auch Aroër und die Städte in der Nähe liegen dann verlassen da. Friedlich weiden Schafe und Ziegen zwischen den Ruinen, niemand jagt sie weg.
  • Mit dem Bollwerk von Efraim ist es zu Ende, mit dem Königreich von Damaskus. Dem Rest Arams wird es gehen wie der Herrlichkeit der Söhne Israels — Spruch des HERRN der Heerscharen.
  • Auch das Nordreich Israel wird seine starken Befestigungen verlieren, und das Königreich von Damaskus wird verschwinden. Die überlebenden Syrer trifft das gleiche Schicksal wie die Israeliten: Von ihrem früheren Glanz bleibt nicht viel. Darauf gebe ich, der HERR, der allmächtige Gott, mein Wort.
  • An jenem Tag wird die Herrlichkeit Jakobs armselig sein und das Fett seines Leibes schwindet dahin.
  • Es kommt der Tag, da wird die Pracht der Nachkommen von Jakob gänzlich verblassen. Israels fetter Leib magert bis auf die Knochen ab.
  • Dann wird es sein, wie wenn ein Schnitter Halme packt und sein Arm Ähren mäht. Dann wird es sein, wie wenn jemand Ähren aufliest in der Ebene Refaim.
  • Dann gleicht es den Weizenfeldern in der Refaïm-Ebene: In der Erntezeit fasst man die Ähren mit der Hand, mäht sie ab und sammelt zuletzt noch ein, was am Boden liegt.
  • Es bleibt an ihm eine Nachlese übrig wie beim Abschlagen der Oliven: zwei, drei reife Oliven an den obersten Ästen, vier, fünf an seinen Zweigen, am Fruchtbaum, Spruch des HERRN, des Gottes Israels.
  • Doch ein kleiner Rest des Volkes wird übrig bleiben, so wie die wenigen Oliven, die nach der Ernte noch am Baum hängen. Zwei oder drei bleiben oben im Wipfel zurück und vielleicht noch einige unter den Blättern. Das verspreche ich, der HERR, der Gott Israels.
  • An jenem Tag wird der Mensch auf den schauen, der ihn gemacht hat, und seine Augen werden zum Heiligen Israels blicken.
  • Dann endlich werden die Menschen wieder an mich, ihren Schöpfer, denken und ihren Blick wieder auf den heiligen Gott Israels richten.
  • Er schaut nicht mehr auf die Altäre, das Machwerk seiner Hände; und was seine Finger gemacht haben, darauf blickt er nicht mehr, auf die Kultpfähle und die Räucheraltäre.
  • Ihre selbst gemachten Altäre würdigen sie keines Blickes. Sie verehren keine heiligen Pfähle mehr und verbrennen keinen Weihrauch zu Ehren fremder Götter.
  • An jenem Tag werden seine Zufluchtsstädte wie das Zurückgelassene von Wald und Geäst sein, das sie zurückließen vor den Söhnen Israels, und es wird eine Ödnis sein.
  • Es kommt eine Zeit, in der die befestigten Städte der Israeliten verlassen daliegen. Sie gleichen den ausgestorbenen Dörfern in den Wäldern und auf den Bergen, die von den Bewohnern des Landes einst aus Angst vor den Israeliten verlassen wurden. Das Land wird zur Einöde,
  • Denn du hast den Gott deines Heils vergessen und an den Felsen deiner Zuflucht nicht gedacht. Darum pflanze nur liebliche Pflanzungen und säe fremde Triebe aus!
  • weil du, Volk Israel, mich, deinen Gott, der dich rettet, vergessen hast. Du hast keinen Gedanken mehr übrig für deinen Gott, der dich schützt wie ein mächtiger Fels. Nein, du legst lieber schöne Gärten für andere Götter an und bepflanzt sie mit exotischen Reben.
  • An dem Tag, an dem du pflanzt, magst du großziehen; an dem Morgen, an dem du säst, magst du sprießen lassen, doch dahin ist die Ernte am Tag des Siechtums und des unheilbaren Schmerzes.
  • Du zäunst sie sorgfältig ein und bringst sie noch am selben Morgen zum Blühen. Doch das alles hilft dir nichts! Wenn du glaubst, die Früchte deiner Mühen einsammeln zu können, wirst du nur tiefe Wunden und unsägliches Leid ernten.«
  • Wehe, welch Getöse von zahlreichen Völkern; wie das Tosen des Meeres, so tosen sie. Und das Toben der Nationen, wie das Toben gewaltiger Wasser, so toben sie.
  • Hört ihr den Lärm? Ganze Völkermassen kommen auf uns zu, riesige Heere stürmen heran! Es klingt wie das Brausen gewaltiger Meereswogen,
  • Nationen toben wie das Toben gewaltiger Wasser. Doch er droht ihm, dann flieht es in die Ferne; dahingejagt vom Wind wie Spreu auf den Bergen, wie Distelräder vor dem Sturm.
  • wie das Donnern wütender Wellen in sturmgepeitschter See. Doch Gott bringt sie zum Schweigen. Nur ein Wort — und sie suchen das Weite. Sie werden auseinandergejagt wie Spreu, die der Wind davonbläst, wie dürres Laub, das der Sturm vor sich herwirbelt.
  • Zur Abendzeit, siehe da Schrecken; ehe es Morgen wird, sind sie nicht mehr. Das ist der Anteil derer, die uns plündern, das Los derer, die uns berauben.
  • Am Abend sind wir alle noch vor Schreck wie gelähmt, doch bevor der Morgen graut, gibt es die Feinde nicht mehr. So geht es allen, die uns überfallen und ausplündern wollen! Sie werden keinen Erfolg haben!

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