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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Denn seht, in jenen Tagen, in jener Zeit, wenn ich das Geschick Judas und Jerusalems wende,
  • »In jener Zeit«, sagt der Herr, »werde ich das Schicksal Judas und Jerusalems wieder zum Guten wenden.
  • versammle ich alle Völker und führe sie hinab zum Tal Joschafat; dort streite ich im Gericht mit ihnen um Israel, mein Volk und meinen Erbbesitz. Denn sie haben es unter die Völker zerstreut und mein Land aufgeteilt.
  • Dann rufe ich alle Völker zusammen und führe sie in das Tal, das man Joschafat (›Der Herr richtet‹) nennt. Dort gehe ich mit ihnen ins Gericht für das, was sie Israel angetan haben, dem Volk, das zu mir gehört! Sie haben die Israeliten in fremde Länder verschleppt und mein Land unter sich aufgeteilt.
  • Sie haben über mein Volk das Los geworfen, einen Knaben haben sie der Dirne als Lohn gegeben und Mädchen für Wein verkauft, um zu zechen.
  • Sie warfen das Los, um zu bestimmen, wer welche Gefangenen bekommen sollte. Ein israelitischer Junge war der Preis für eine Nacht mit einer Hure, und mit den Mädchen bezahlten sie den Wein für ein Trinkgelage.
  • Und auch ihr, Tyrus und Sidon, und alle ihr Gaue der Philister, was wollt ihr von mir? Wollt ihr mir vergelten, was ich euch angetan habe? Oder wollt ihr mir selbst etwas antun? Leicht und schnell lasse ich eure Taten auf euch selbst zurückfallen.
  • Ihr Bewohner von Tyrus und Sidon und ihr aus dem Gebiet der Philister, was wollt ihr denn von mir? Wollt ihr euch etwa an mir rächen oder mich bestrafen? Nein, ich werde mich an euch rächen für das, was ihr mir angetan habt! Bald ist es so weit!
  • Denn ihr habt mein Silber und Gold genommen und meine kostbaren Schätze in eure Paläste gebracht.
  • Denn ihr habt mein Silber und Gold geraubt und meine kostbarsten Schätze in eure Tempel gebracht.
  • Ihr habt die Kinder Judas und Jerusalems an die Jawaniter verkauft, um sie aus ihrer Heimat zu entfernen.
  • Die jungen Männer aus Juda und Jerusalem habt ihr verschleppt und an die Griechen verkauft, weit weg von ihrer Heimat.
  • Seht her, ich lasse sie aufbrechen von dem Ort, wohin ihr sie verkauft habt, und lasse eure Taten auf euch selbst zurückfallen.
  • Doch ich hole sie von dort wieder zurück! Dann wird mit euch dasselbe geschehen, was ihr ihnen angetan habt:
  • Und ich verkaufe eure Söhne und Töchter an die Kinder Judas und diese verkaufen sie weiter an die Sabäer, ein Volk in weiter Ferne. Ja, der HERR hat gesprochen.
  • Ich sorge dafür, dass eure Söhne und Töchter an die Judäer verkauft werden, und diese werden sie den Bewohnern von Saba geben, die in weiter Ferne wohnen. Darauf könnt ihr euch verlassen!
  • Ruft den Völkern zu: Ruft einen Krieg aus! Lasst eure Kämpfer aufbrechen! Alle Krieger sollen anrücken und heraufziehen.
  • Ruft alle Völker auf: ›Bereitet euch auf den Krieg vor! Lasst eure besten Soldaten antreten, alle wehrfähigen Männer sollen in den Kampf ziehen!
  • Schmiedet Schwerter aus euren Pflugscharen und Lanzen aus euren Winzermessern! Der Schwache soll sagen: Ich bin ein Kämpfer.
  • Schmiedet aus euren Pflugscharen Schwerter und aus euren Winzermessern Speerspitzen! Selbst der Schwächste unter euch soll erklären: Ich werde kämpfen wie ein Held!
  • Eilt alle herbei, versammelt euch, ihr Völker ringsum! Dorthin führe, HERR, deine Kämpfer hinab!
  • Beeilt euch, ihr Völker rings um Israel, versammelt euch im Tal!‹« Ja, HERR, bring du deine starken Kämpfer dorthin!
  • Die Völker sollen aufbrechen und heraufziehen zum Tal Joschafat. Denn dort will ich zu Gericht sitzen über alle Völker ringsum.
  • »Alle Völker sollen aufbrechen und ins Tal Joschafat ziehen. Dort werde ich, der Herr, auf dem Thron sitzen und mit ihnen ins Gericht gehen.
  • Schwingt die Sichel; denn die Ernte ist reif. Kommt, tretet die Kelter; denn sie ist voll, die Tröge fließen über. Denn ihre Bosheit ist groß.
  • Greift zur Sichel, die Zeit der Ernte ist da! Tretet die Weinkelter, denn sie ist bis zum Rand mit Trauben gefüllt. Die Völker haben das Maß vollgemacht mit ihrer Bosheit!«
  • Getöse und Getümmel herrscht im Tal der Entscheidung; denn der Tag des HERRN ist nahe im Tal der Entscheidung.
  • Eine riesige Menschenmenge hat sich im Tal versammelt, wo die Entscheidung fallen wird. Der Tag, an dem der HERR sein Urteil spricht, ist nahe.
  • Sonne und Mond verfinstern sich, die Sterne halten ihr Licht zurück.
  • Sonne und Mond werden finster, das Licht der Sterne erlischt.
  • Der HERR brüllt vom Zion her, aus Jerusalem lässt er seine Stimme erschallen, sodass Himmel und Erde erbeben. Doch für sein Volk ist der HERR eine Zuflucht, er ist eine Burg für Israels Söhne.
  • Mächtig wie das Brüllen eines Löwen erklingt die Stimme des HERRN vom Berg Zion in Jerusalem, Himmel und Erde erbeben! »Aber für die Menschen meines Volkes bin ich, der HERR, wie eine starke Festung, in der sie Zuflucht finden!
  • Dann werdet ihr erkennen, dass ich der HERR, euer Gott, bin und dass ich auf dem Zion wohne, meinem heiligen Berg. Jerusalem wird heilig sein, Fremde werden nie mehr hindurchziehen.
  • Ihr werdet erkennen, dass ich der HERR, euer Gott, bin. Ich wohne auf dem Zion, meinem heiligen Berg. Ganz Jerusalem wird mir geweiht sein, nie wieder werden fremde Völker dort einmarschieren!
  • Und es wird geschehen an jenem Tag: Da triefen die Berge von Wein, die Hügel fließen über von Milch und in allen Bächen Judas strömt Wasser. Eine Quelle entspringt im Haus des HERRN und tränkt das Schittim-Tal.
  • Zu jener Zeit wird es so viel Milch und Most geben, dass es von den Bergen herabfließt, und die Bäche Judas führen das ganze Jahr über Wasser. Am Tempel entspringt eine Quelle, die selbst das trockene Schittimtal noch bewässert.
  • Ägypten wird zur Wüste, Edom wird zur verödeten Steppe, wegen der Gewalttat an den Kindern Judas, in deren Land sie unschuldiges Blut vergossen.
  • Ägypten aber wird zu einer dürren Wüste und Edom zur trostlosen Steppe, denn die Bewohner haben schwere Verbrechen begangen: Ohne Grund haben sie die Judäer in deren Land umgebracht.
  • Juda aber wird für immer bewohnt sein und Jerusalem von Geschlecht zu Geschlecht,
  • Ich werde dieses unschuldig vergossene Blut rächen, so gewiss ich auf dem Berg Zion wohne! Aber Juda soll für immer bewohnt bleiben, und Jerusalem wird bestehen, solange es Menschen gibt!«

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