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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

New Living Bible Translation

  • Da ergriff Elisa das Wort. »Hört, was der HERR dazu sagt: Morgen um diese Zeit könnt ihr beim Stadttor von Samaria für ein Silberstück 5 Kilo feines Weizenmehl oder sogar 10 Kilo Gerste kaufen!«
  • Elisha replied, “Listen to this message from the LORD! This is what the LORD says: By this time tomorrow in the markets of Samaria, six quarts of choice flour will cost only one piece of silver,a and twelve quarts of barley grain will cost only one piece of silver.b
  • Spöttisch antwortete der hohe Offizier, der den König begleitet hatte: »Das ist unmöglich! Sollte der HERR etwa am Himmel ein Fenster öffnen und Getreide herunterschütten?« »Mit eigenen Augen wirst du es sehen«, gab Elisa ihm zurück, »aber essen wirst du nichts davon!«
  • The officer assisting the king said to the man of God, “That couldn’t happen even if the LORD opened the windows of heaven!”
    But Elisha replied, “You will see it happen with your own eyes, but you won’t be able to eat any of it!”
  • Draußen vor dem Stadttor saßen vier aussätzige Männer. Sie sagten zueinander: »Was sollen wir hier sitzen und auf den Tod warten?

  • Outcasts Visit the Enemy Camp

    Now there were four men with leprosyc sitting at the entrance of the city gates. “Why should we sit here waiting to die?” they asked each other.
  • In der Stadt herrscht Hungersnot. Gehen wir in die Stadt, dann verhungern wir, bleiben wir hier, verhungern wir auch. Warum also nicht ins Lager der Syrer gehen? Wenn sie uns am Leben lassen, dann haben wir noch einmal Glück gehabt. Und wenn sie uns umbringen, ist es auch egal. Hier wären wir ja sowieso gestorben.«
  • “We will starve if we stay here, but with the famine in the city, we will starve if we go back there. So we might as well go out and surrender to the Aramean army. If they let us live, so much the better. But if they kill us, we would have died anyway.”
  • Sobald es dunkel wurde, machten die vier sich auf den Weg zum Heerlager der Syrer. Doch als sie zu den ersten Zelten kamen, konnten sie weit und breit keinen Menschen entdecken.
  • So at twilight they set out for the camp of the Arameans. But when they came to the edge of the camp, no one was there!
  • Denn der Herr hatte die Syrer das Donnern von Pferdehufen und den Lärm heranbrausender Streitwagen hören lassen, als ob ein riesiges Heer im Anmarsch wäre. »Das sind die Könige der Hetiter und der Ägypter mit ihren Truppen!«, hatten die Syrer gedacht. »Bestimmt hat der König von Israel sie zu Hilfe gerufen! Gleich greifen sie an!«
  • For the Lord had caused the Aramean army to hear the clatter of speeding chariots and the galloping of horses and the sounds of a great army approaching. “The king of Israel has hired the Hittites and Egyptiansd to attack us!” they cried to one another.
  • Hals über Kopf hatten die Syrer in der Abenddämmerung die Flucht ergriffen. Ihre Zelte, die Pferde und Esel, ihr ganzes Hab und Gut — alles hatten sie zurückgelassen und waren um ihr Leben gerannt.
  • So they panicked and ran into the night, abandoning their tents, horses, donkeys, and everything else, as they fled for their lives.
  • Als nun die vier aussätzigen Männer ins Lager kamen, gingen sie in eines der Zelte, aßen sich erst einmal satt und stillten ihren Durst. Dann rafften sie alles an Silber, Gold und Kleidern zusammen, was sie dort im Zelt finden konnten, und versteckten die Schätze außerhalb des Lagers. Schnell eilten sie zurück, gingen in das nächste Zelt und nahmen auch von dort alles mit, was sie an Kostbarem finden konnten, um es in ihr Versteck zu bringen.
  • When the men with leprosy arrived at the edge of the camp, they went into one tent after another, eating and drinking wine; and they carried off silver and gold and clothing and hid it.
  • Doch dann sagten sie zueinander: »Eigentlich ist es nicht recht, was wir hier tun. Heute ist ein Freudentag! Wir haben eine so gute Nachricht für die Leute in der Stadt und behalten sie für uns. Wenn wir unsere Entdeckung erst morgen früh melden, machen wir uns schuldig. Kommt, lasst uns zurückgehen und im Königspalast alles berichten!«
  • Finally, they said to each other, “This is not right. This is a day of good news, and we aren’t sharing it with anyone! If we wait until morning, some calamity will certainly fall upon us. Come on, let’s go back and tell the people at the palace.”
  • Die vier eilten zur Stadt zurück, machten die Torwächter durch lautes Rufen auf sich aufmerksam und erzählten ihnen, wie sie ins syrische Heerlager gekommen waren, aber dort keinen Menschen angetroffen hatten: »Wir sahen und hörten niemanden; Pferde und Esel waren an ihren Pfosten angebunden, und in den Zelten lagen noch alle Habseligkeiten der Syrer herum.«
  • So they went back to the city and told the gatekeepers what had happened. “We went out to the Aramean camp,” they said, “and no one was there! The horses and donkeys were tethered and the tents were all in order, but there wasn’t a single person around!”
  • Die Torwächter verbreiteten die Nachricht sofort in der ganzen Stadt, und auch im Königspalast wurde sie gemeldet.
  • Then the gatekeepers shouted the news to the people in the palace.
  • Obwohl es mitten in der Nacht war, stand König Joram auf und ließ seine Berater zu sich kommen. »Ich kann euch sagen, was die Syrer vorhaben«, begann der König. »Sie haben längst gemerkt, dass wir am Verhungern sind. Nun haben sie sich aus dem Lager zurückgezogen und sich in einem Hinterhalt versteckt. Sobald wir aus der Stadt herauskommen, wollen sie uns alle gefangen nehmen, um dann mühelos die Stadt zu erobern.«

  • Israel Plunders the Camp

    The king got out of bed in the middle of the night and told his officers, “I know what has happened. The Arameans know we are starving, so they have left their camp and have hidden in the fields. They are expecting us to leave the city, and then they will take us alive and capture the city.”
  • Da schlug einer der Berater vor: »Wir könnten doch fünf unserer letzten Pferde anspannen und in das Lager der Syrer fahren! Wir haben ja ohnehin nichts zu verlieren. Irgendwann werden die Tiere sterben, und auch wir halten nicht mehr lange durch. Lasst uns hinausfahren! Dann wollen wir einmal sehen, was geschieht!«
  • One of his officers replied, “We had better send out scouts to check into this. Let them take five of the remaining horses. If something happens to them, it will be no worse than if they stay here and die with the rest of us.”
  • Die Pferde wurden vor zwei Streitwagen gespannt. Der König gab den Wagenlenkern den Auftrag, das Versteck der Syrer aufzuspüren.
  • So two chariots with horses were prepared, and the king sent scouts to see what had happened to the Aramean army.
  • Die Kundschafter machten sich auf und folgten dem Weg, den das Heer genommen haben musste. Sie sahen überall Kleider und Waffen herumliegen, die die Syrer weggeworfen hatten, um schneller fliehen zu können. Beim Jordan kehrten sie um, eilten nach Samaria zurück und berichteten dem König, was sie gesehen hatten.
  • They went all the way to the Jordan River, following a trail of clothing and equipment that the Arameans had thrown away in their mad rush to escape. The scouts returned and told the king about it.
  • Da strömten die Einwohner der Stadt in das verlassene Lager hinaus und plünderten es. Und was der HERR angekündigt hatte, das traf nun ein: Für ein Silberstück bekam man 5 Kilogramm feines Weizenmehl oder sogar 10 Kilogramm Gerste!
  • Then the people of Samaria rushed out and plundered the Aramean camp. So it was true that six quarts of choice flour were sold that day for one piece of silver, and twelve quarts of barley grain were sold for one piece of silver, just as the LORD had promised.
  • Der König hatte den hohen Offizier, mit dem er am Tag zuvor zu Elisa gegangen war, zum Stadttor geschickt, um dort für Ordnung zu sorgen. Doch die aufgeregte Volksmenge trampelte ihn zu Tode. So traf ein, was der Prophet vorausgesagt hatte, als der König und sein Begleiter bei ihm waren.
  • The king appointed his officer to control the traffic at the gate, but he was knocked down and trampled to death as the people rushed out.
    So everything happened exactly as the man of God had predicted when the king came to his house.
  • Elisa hatte ja zum König gesagt, dass man am folgenden Tag beim Stadttor für ein einziges Silberstück 5 Kilogramm feines Weizenmehl oder sogar 10 Kilogramm Gerste kaufen könnte.
  • The man of God had said to the king, “By this time tomorrow in the markets of Samaria, six quarts of choice flour will cost one piece of silver, and twelve quarts of barley grain will cost one piece of silver.”
  • Darauf hatte der Offizier spöttisch geantwortet: »Das ist unmöglich! Sollte der HERR etwa am Himmel ein Fenster öffnen und Getreide herunterschütten?« Da hatte der Prophet ihm erwidert: »Mit eigenen Augen wirst du es sehen, aber essen wirst du nichts davon!«
  • The king’s officer had replied, “That couldn’t happen even if the LORD opened the windows of heaven!” And the man of God had said, “You will see it happen with your own eyes, but you won’t be able to eat any of it!”
  • Und so geschah es nun: Die aufgeregte Volksmenge trampelte ihn beim Stadttor zu Tode.
  • And so it was, for the people trampled him to death at the gate!

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