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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
New King James Bible Version
Vier Monate waren seither vergangen. Eines Tages, als ich König Artaxerxes beim Essen Wein einschenkte und ihm den Becher reichte, fiel ihm auf, dass ich traurig aussah. Das war der König bei mir nicht gewohnt,
darum fragte er mich: »Warum siehst du so bedrückt aus? Du bist doch nicht etwa krank? Nein, irgendetwas belastet dich!« Ich erschrak heftig
und antwortete: »Lang lebe der König! Wie könnte ich fröhlich sein, wenn die Stadt, in der meine Vorfahren begraben sind, zerstört ist und ihre Tore in Schutt und Asche liegen?«
and said to the king, “May the king live forever! Why should my face not be sad, when the city, the place of my fathers’ tombs, lies waste, and its gates are burned with fire?”
Da fragte mich der König: »Worum bittest du?« Ich flehte zum Gott des Himmels,
Then the king said to me, “What do you request?”
So I prayed to the God of heaven.
So I prayed to the God of heaven.
dann sagte ich: »Mein König! Wenn du es für richtig hältst und wenn du mir vertraust, dann sende mich nach Juda in die Stadt, in der meine Vorfahren begraben liegen. Ich möchte sie wieder aufbauen.«
And I said to the king, “If it pleases the king, and if your servant has found favor in your sight, I ask that you send me to Judah, to the city of my fathers’ tombs, that I may rebuild it.”
Der König, neben dem die Königin saß, fragte mich: »Wie lange soll deine Reise dauern? Wann bist du wieder zurück?« Als ich ihm einen Zeitpunkt nannte, stimmte er zu.
Then the king said to me (the queen also sitting beside him), “How long will your journey be? And when will you return?” So it pleased the king to send me; and I set him a time.
Dann bat ich ihn: »Mein König, wenn du möchtest, so gib mir bitte Briefe an die Provinzstatthalter westlich des Euphrat mit, damit sie mir die Durchreise nach Juda gestatten.
Außerdem bitte ich dich um ein Schreiben an Asaf, den Verwalter der königlichen Wälder, denn ich brauche Holz für die Torbalken der Burg am Tempel, für die Stadtmauer und für das Haus, in dem ich wohnen werde.« Der König gab mir die Briefe, denn Gott stand mir bei.
Dann befahl Artaxerxes, dass eine Leibgarde von Offizieren und Soldaten mich begleiten sollte. So kam ich zu den Provinzstatthaltern westlich des Euphrat und übergab ihnen die Briefe des Königs.
Then I went to the governors in the region beyond the River, and gave them the king’s letters. Now the king had sent captains of the army and horsemen with me.
Der Statthalter Sanballat aus Bet-Horon und Tobija, sein Beauftragter für die Provinz Ammon, wurden zornig, als sie hörten, dass jemand den Israeliten helfen wollte.
Schließlich kam ich nach Jerusalem. Nach drei Tagen
Nehemiah Views the Wall of Jerusalem
So I came to Jerusalem and was there three days.
So I came to Jerusalem and was there three days.
brach ich mitten in der Nacht auf, begleitet von einigen Männern; nur ich hatte ein Reittier dabei. Ich erzählte niemandem, welche Aufgabe Gott mir für Jerusalem ans Herz gelegt hatte.
Then I arose in the night, I and a few men with me; I told no one what my God had put in my heart to do at Jerusalem; nor was there any animal with me, except the one on which I rode.
So verließ ich mitten in der Nacht die Stadt durch das Taltor, ritt in südlicher Richtung an der Drachenquelle vorbei und kam zum Misttor. Ich untersuchte die zerstörten Mauern und die niedergebrannten Tore.
Dann zog ich nach Norden zum Quelltor und zum Königsteich. Als mein Reittier keinen Weg mehr durch die Trümmer fand,
Then I went on to the Fountain Gate and to the King’s Pool, but there was no room for the animal under me to pass.
ritt ich trotz der Dunkelheit das Flusstal aufwärts und untersuchte von dort aus die Mauer. Schließlich kehrte ich um und kam durch das Taltor wieder in die Stadt zurück.
Die führenden Männer von Jerusalem wussten nicht, wohin ich gegangen war und was ich getan hatte, denn ich hatte ihnen, den Priestern und allen, die beim Wiederaufbau mithelfen sollten, noch nichts von meinem Vorhaben erzählt.
And the officials did not know where I had gone or what I had done; I had not yet told the Jews, the priests, the nobles, the officials, or the others who did the work.
Jetzt aber sagte ich zu ihnen: »Ihr seht selbst unser Elend: Jerusalem ist ein einziger Trümmerhaufen, die Stadttore liegen in Schutt und Asche. Kommt, lasst uns die Mauer wieder aufbauen, damit wir nicht länger dem Gespött der Leute preisgegeben sind!«
Ich erzählte ihnen, wie Gott mir geholfen und was der König von Persien mir versprochen hatte. Da erklärten sie: »Gut, wir wollen beginnen!«, und machten sich entschlossen an die Arbeit.
Als Sanballat, Tobija und der Araber Geschem davon hörten, lachten sie uns aus und spotteten: »Da habt ihr euch ja einiges vorgenommen! Wollt ihr euch etwa gegen den König auflehnen?«
But when Sanballat the Horonite, Tobiah the Ammonite official, and Geshem the Arab heard of it, they laughed at us and despised us, and said, “What is this thing that you are doing? Will you rebel against the king?”
Ich entgegnete ihnen: »Der Gott des Himmels wird unser Vorhaben gelingen lassen. Wir tun nur, was er von uns möchte; darum werden wir mit dem Bau beginnen. Ihr aber habt kein Anrecht auf Grund und Boden in Jerusalem, und auch aus der Vergangenheit könnt ihr keinerlei Anspruch erheben.«
So I answered them, and said to them, “The God of heaven Himself will prosper us; therefore we His servants will arise and build, but you have no heritage or right or memorial in Jerusalem.”