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Parallel reading of Bible

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New King James Bible Version

Lutherbibel

  • Jerusalem in Affliction

    How lonely sits the city
    That was full of people!
    How like a widow is she,
    Who was great among the nations!
    The princess among the provinces
    Has become a [a]slave!
  • Wie liegt die Stadt so wüst, die voll Volks war! Sie ist wie eine Witwe, die Fürstin unter den Heiden; und die eine Königin in den Ländern war, muß nun dienen.
  • She weeps bitterly in the night,
    Her tears are on her cheeks;
    Among all her lovers
    She has none to comfort her.
    All her friends have dealt treacherously with her;
    They have become her enemies.
  • Sie weint des Nachts, daß ihr die Tränen über die Backen laufen; es ist niemand unter allen ihren Freunden, der sie tröste; alle ihre Nächsten sind ihr untreu und ihre Feinde geworden.
  • Judah has gone into captivity,
    Under affliction and hard servitude;
    She dwells among the [b]nations,
    She finds no rest;
    All her persecutors overtake her in dire straits.
  • Juda ist gefangen in Elend und schwerem Dienst; sie wohnt unter den Heiden und findet keine Ruhe; alle ihre Verfolger halten sie übel.
  • The roads to Zion mourn
    Because no one comes to the [c]set feasts.
    All her gates are desolate;
    Her priests sigh,
    Her virgins are afflicted,
    And she is in bitterness.
  • Die Straßen gen Zion liegen wüst; weil niemand auf ein Fest kommt; alle ihre Tore stehen öde, ihre Priester seufzen; ihre Jungfrauen sehen jämmerlich, und sie ist betrübt.
  • Her adversaries have become [d]the master,
    Her enemies prosper;
    For the Lord has afflicted her
    Because of the multitude of her transgressions.
    Her children have gone into captivity before the enemy.
  • Ihre Widersacher schweben empor, ihren Feinden geht’s wohl; denn der HERR hat sie voll Jammers gemacht um ihrer großen Sünden willen, und ihre Kinder sind gefangen vor dem Feinde hin gezogen.
  • And from the daughter of Zion
    All her splendor has departed.
    Her princes have become like deer
    That find no pasture,
    That [e]flee without strength
    Before the pursuer.
  • Es ist von der Tochter Zion aller Schmuck dahin. Ihre Fürsten sind wie die Widder, die keine Weide finden und matt vor dem Treiber her gehen.
  • In the days of her affliction and roaming,
    Jerusalem remembers all her pleasant things
    That she had in the days of old.
    When her people fell into the hand of the enemy,
    With no one to help her,
    The adversaries saw her
    And mocked at her [f]downfall.
  • Jerusalem denkt in dieser Zeit, wie elend und verlassen sie ist und wie viel Gutes sie von alters her gehabt hat, weil all ihr Volk darniederliegt unter dem Feinde und ihr niemand hilft; ihre Feinde sehen ihre Lust an ihr und spotten ihrer Sabbate.
  • Jerusalem has sinned gravely,
    Therefore she has become [g]vile.
    All who honored her despise her
    Because they have seen her nakedness;
    Yes, she sighs and turns away.
  • Jerusalem hat sich versündigt; darum muß sie sein wie ein unrein Weib. Alle die sie ehrten, verschmähen sie jetzt, weil sie ihre Blöße sehen; sie aber seufzet und hat sich abgewendet.
  • Her uncleanness is in her skirts;
    She did not consider her destiny;
    Therefore her collapse was awesome;
    She had no comforter.
    “O Lord, behold my affliction,
    For the enemy is exalted!”
  • Ihr Unflat klebt an ihrem Saum; sie hätte nicht gemeint, daß es ihr zuletzt so gehen würde. Sie ist ja zu greulich heruntergestoßen und hat dazu niemand, der sie tröstet. Ach HERR, siehe an mein Elend; denn der Feind prangt sehr!
  • The adversary has spread his hand
    Over all her [h]pleasant things;
    For she has seen the nations enter her [i]sanctuary,
    Those whom You commanded
    Not to enter Your assembly.
  • Der Feind hat seine Hand an alle ihre Kleinode gelegt; denn sie mußte zusehen, daß die Heiden in ihr Heiligtum gingen, von denen du geboten hast, sie sollen nicht in deine Gemeinde kommen.
  • All her people sigh,
    They [j]seek bread;
    They have given their [k]valuables for food to restore life.
    “See, O Lord, and consider,
    For I am scorned.”
  • All ihr Volk seufzt und geht nach Brot; sie geben ihre Kleinode um Speise, daß sie die Seele laben. Ach HERR, sieh doch und schaue, wie schnöde ich geworden bin!
  • Is it nothing to you, all you who [l]pass by?
    Behold and see
    If there is any sorrow like my sorrow,
    Which has been brought on me,
    Which the Lord has inflicted
    In the day of His fierce anger.
  • Euch sage ich allen, die ihr vorübergehet; Schauet doch und sehet, ob irgend ein Schmerz sei wie mein Schmerz, der mich getroffen hat; denn der HERR hat mich voll Jammers gemacht am Tage seines grimmigen Zorns.
  • “From above He has sent fire into my bones,
    And it overpowered them;
    He has spread a net for my feet
    And turned me back;
    He has made me desolate
    And faint all the day.
  • Er hat ein Feuer aus der Höhe in meine Gebeine gesandt und es lassen walten. Er hat meinen Füßen ein Netz gestellt und mich zurückgeprellt; er hat mich zur Wüste gemacht, daß ich täglich trauern muß.
  • “The yoke of my transgressions was [m]bound;
    They were woven together by His hands,
    And thrust upon my neck.
    He made my strength fail;
    The Lord delivered me into the hands of those whom I am not able to withstand.
  • Meine schweren Sünden sind durch seine Strafe erwacht und in Haufen mir auf den Hals gekommen, daß mir alle meine Kraft vergeht. Der HERR hat mich also zugerichtet, daß ich nicht aufkommen kann.
  • “The Lord has trampled underfoot all my mighty men in my midst;
    He has called an assembly against me
    To crush my young men;
    The Lord trampled as in a winepress
    The virgin daughter of Judah.
  • Der HERR hat zertreten alle meine Starken, die ich hatte; er hat über mich ein Fest ausrufen lassen, meine junge Mannschaft zu verderben. Der HERR hat der Jungfrau Tochter Juda die Kelter getreten.
  • “For these things I weep;
    My eye, my eye overflows with water;
    Because the comforter, who should restore my life,
    Is far from me.
    My children are desolate
    Because the enemy prevailed.”
  • Darum weine ich so, und meine beiden Augen fließen mit Wasser, daß der Tröster, der meine Seele sollte erquicken, fern von mir ist. Meine Kinder sind dahin; denn der Feind hat die Oberhand gekriegt.
  • Zion [n]spreads out her hands,
    But no one comforts her;
    The Lord has commanded concerning Jacob
    That those around him become his adversaries;
    Jerusalem has become an unclean thing among them.
  • Zion streckt ihre Hände aus, und ist doch niemand, der sie tröste; denn der HERR hat rings um Jakob her seinen Feinden geboten, daß Jerusalem muß zwischen ihnen sein wie ein unrein Weib.
  • “The Lord is righteous,
    For I rebelled against His [o]commandment.
    Hear now, all peoples,
    And behold my sorrow;
    My virgins and my young men
    Have gone into captivity.
  • Der HERR ist gerecht; denn ich bin seinem Munde ungehorsam gewesen. Höret, alle Völker, schauet meinen Schmerz! Meine Jungfrauen und Jünglinge sind ins Gefängnis gegangen.
  • “I called for my lovers,
    But they deceived me;
    My priests and my elders
    Breathed their last in the city,
    While they sought food
    To restore their life.
  • Ich rief meine Freunde an, aber sie haben mich betrogen. Meine Priester und Ältesten in der Stadt sind verschmachtet; denn sie gehen nach Brot, damit sie ihre Seele laben.
  • “See, O Lord, that I am in distress;
    My soul[p] is troubled;
    My heart is overturned within me,
    For I have been very rebellious.
    Outside the sword bereaves,
    At home it is like death.
  • Ach HERR, siehe doch, wie bange ist mir, daß mir’s im Leibe davon weh tut! Mein Herz wallt mir in meinem Leibe, weil ich so gar ungehorsam gewesen bin. Draußen hat mich das Schwert und im Hause hat mich der Tod zur Witwe gemacht.
  • “They have heard that I sigh,
    But no one comforts me.
    All my enemies have heard of my trouble;
    They are glad that You have done it.
    Bring on the day You have [q]announced,
    That they may become like me.
  • Man hört’s wohl, daß ich seufze, und habe doch keinen Tröster; alle meine Feinde hören mein Unglück und freuen sich; das machst du. So laß doch den Tag kommen, den du ausrufest, daß es ihnen gehen soll wie mir.
  • “Let all their wickedness come before You,
    And do to them as You have done to me
    For all my transgressions;
    For my sighs are many,
    And my heart is faint.”
  • Laß alle ihre Bosheit vor dich kommen und richte sie zu, wie du mich um aller meiner Missetat willen zugerichtet hast; denn meines Seufzens ist viel, und mein Herz ist betrübt.

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