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Parallel reading of Bible

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New Living Bible Translation

Hoffnung für Alle

  • Judah’s Terrible Drought

    This message came to Jeremiah from the LORD, explaining why he was holding back the rain:
  • Der HERR sprach zu Jeremia während der großen Dürre:
  • “Judah wilts;
    commerce at the city gates grinds to a halt.
    All the people sit on the ground in mourning,
    and a great cry rises from Jerusalem.
  • »Das Land Juda trauert, seine Städte leiden Not, verzweifelt sitzen die Menschen auf der Erde, und in Jerusalem hört man lautes Klagen.
  • The nobles send servants to get water,
    but all the wells are dry.
    The servants return with empty pitchers,
    confused and desperate,
    covering their heads in grief.
  • Die Reichen schicken ihre Diener los, um Wasser zu holen. Sie gehen zu den Zisternen, aber alle sind ausgetrocknet. Mit leeren Krügen kehren sie zurück, enttäuscht und traurig verhüllen sie ihr Gesicht.
  • The ground is parched
    and cracked for lack of rain.
    The farmers are deeply troubled;
    they, too, cover their heads.
  • Auch die Bauern verhüllen ihr Gesicht in Trauer; der Boden zeigt tiefe Risse, weil der Regen so lange ausbleibt.
  • Even the doe abandons her newborn fawn
    because there is no grass in the field.
  • Die Hirschkuh verlässt ihr Junges gleich nach der Geburt, weil sie kein Futter findet.
  • The wild donkeys stand on the bare hills
    panting like thirsty jackals.
    They strain their eyes looking for grass,
    but there is none to be found.”
  • Die Wildesel stehen auf den kahlen Höhen, sie schnappen nach Luft wie Schakale und verenden, weil nirgendwo mehr Gras wächst.«
  • The people say, “Our wickedness has caught up with us, LORD,
    but help us for the sake of your own reputation.
    We have turned away from you
    and sinned against you again and again.
  • HERR, unsere Sünden klagen uns an, doch hilf uns und mach deinem Namen Ehre! Wir haben dir oft die Treue gebrochen, gegen dich haben wir gesündigt.
  • O Hope of Israel, our Savior in times of trouble,
    why are you like a stranger to us?
    Why are you like a traveler passing through the land,
    stopping only for the night?
  • Du bist Israels einzige Hoffnung, sein Retter in Zeiten der Not. Warum verhältst du dich wie ein Fremder bei uns im Land, wie ein Wanderer, der nur für eine Nacht bleibt?
  • Are you also confused?
    Is our champion helpless to save us?
    You are right here among us, LORD.
    We are known as your people.
    Please don’t abandon us now!”
  • Warum bist du wie ein Kriegsheld, der überwältigt wurde und niemandem mehr helfen kann? Du wohnst doch mitten unter uns! Wir tragen deinen Namen. HERR, verlass uns nicht!
  • So this is what the LORD says to his people:
    “You love to wander far from me
    and do not restrain yourselves.
    Therefore, I will no longer accept you as my people.
    Now I will remember all your wickedness
    and will punish you for your sins.”
  • Aber der HERR antwortete mir: »Dieses Volk liebt es, mir davonzulaufen, sie wollen einfach nicht bei mir bleiben. Darum finde ich kein Gefallen mehr an ihnen, ich verschone sie nicht mehr, sondern ziehe sie für ihre Sünden zur Rechenschaft.«

  • The LORD Forbids Jeremiah to Intercede

    Then the LORD said to me, “Do not pray for these people anymore.
  • Und weiter sprach der HERR zu mir: »Jeremia, bete nicht mehr für das Wohl dieses Volkes!
  • When they fast, I will pay no attention. When they present their burnt offerings and grain offerings to me, I will not accept them. Instead, I will devour them with war, famine, and disease.”
  • Wenn sie auch fasten und mich um Gnade anflehen, werde ich sie doch nicht erhören. Wenn sie mir Brand- und Speiseopfer bringen, nehme ich ihre Opfer nicht an; nein, ich werde sie auslöschen durch Kriege, Hungersnot und Seuchen.«
  • Then I said, “O Sovereign LORD, their prophets are telling them, ‘All is well — no war or famine will come. The LORD will surely send you peace.’”
  • »Aber HERR, mein Gott«, erwiderte ich, »die Propheten sind schuld! Sie reden ihnen ein: ›Ihr werdet keinen Krieg und keine Hungersnot erleben. Gott wird unserem Land bleibenden Frieden geben.‹«
  • Then the LORD said, “These prophets are telling lies in my name. I did not send them or tell them to speak. I did not give them any messages. They prophesy of visions and revelations they have never seen or heard. They speak foolishness made up in their own lying hearts.
  • Doch der HERR sprach zu mir: »Was diese Propheten in meinem Namen verkünden, ist nichts als Lüge! Ich habe sie weder beauftragt noch gesandt, kein Wort habe ich mit ihnen geredet! Erlogene Visionen geben sie euch weiter, trügerische Wahrsagerei und ihre eigenen Hirngespinste.
  • Therefore, this is what the LORD says: I will punish these lying prophets, for they have spoken in my name even though I never sent them. They say that no war or famine will come, but they themselves will die by war and famine!
  • Das sage ich, der HERR, über diese Propheten, die in meinem Namen auftreten: Ich habe sie nicht gesandt, und doch behaupten sie: ›Weder Krieg noch Hungersnot wird dieses Land je treffen!‹ Genau diese Propheten werden im Krieg umkommen oder vor Hunger sterben!
  • As for the people to whom they prophesy — their bodies will be thrown out into the streets of Jerusalem, victims of famine and war. There will be no one left to bury them. Husbands, wives, sons, and daughters — all will be gone. For I will pour out their own wickedness on them.
  • Und die Menschen, denen sie geweissagt haben, werden auf den Straßen von Jerusalem liegen, verhungert oder vom Schwert durchbohrt: Männer, Frauen und Kinder, niemand wird sie begraben. Ihre Bosheit werde ich ihnen reichlich vergelten.«
  • Now, Jeremiah, say this to them:
    “Night and day my eyes overflow with tears.
    I cannot stop weeping,
    for my virgin daughter — my precious people —
    has been struck down
    and lies mortally wounded.
  • Der Herr befahl mir: »Verheimliche ihnen deine Trauer nicht! Sag ihnen: ›Ich weine hemmungslos, meine Tränen fließen Tag und Nacht. Denn mein geliebtes Volk ist schwer verwundet, zerschlagen liegt es am Boden.
  • If I go out into the fields,
    I see the bodies of people slaughtered by the enemy.
    If I walk the city streets,
    I see people who have died of starvation.
    The prophets and priests continue with their work,
    but they don’t know what they’re doing.”
    A Prayer for Healing
  • Wenn ich hinaus aufs Land gehe, sehe ich die Leichen daliegen — vom Schwert durchbohrt; gehe ich zurück in die Stadt, sehe ich verhungernde Menschen. Die Priester und Propheten werden in ein Land verschleppt, das sie nicht einmal kennen.‹«
  • LORD, have you completely rejected Judah?
    Do you really hate Jerusalem?a
    Why have you wounded us past all hope of healing?
    We hoped for peace, but no peace came.
    We hoped for a time of healing, but found only terror.
  • O Gott, hast du Juda denn ganz und gar aufgegeben? Verabscheust du Jerusalem, die Stadt auf dem Berg Zion? Warum hast du uns so verwundet, dass wir nicht mehr gesund werden? Wir hofften, alles werde wieder gut — doch vergeblich! Wir dachten, die Wunden unseres Volkes würden heilen — aber wir erleben nichts als Schrecken!
  • LORD, we confess our wickedness
    and that of our ancestors, too.
    We all have sinned against you.
  • HERR, gegen dich haben wir gesündigt, wir bekennen dir unsere Schuld und die Schuld unserer Vorfahren.
  • For the sake of your reputation, LORD, do not abandon us.
    Do not disgrace your own glorious throne.
    Please remember us,
    and do not break your covenant with us.
  • Bitte verstoß uns jetzt nicht, es geht doch um deine Ehre! Gib den Tempel, deinen herrlichen Thron, nicht dem Gespött preis! Denk an den Bund, den du mit uns geschlossen hast, und heb ihn nicht auf!
  • Can any of the worthless foreign gods send us rain?
    Does it fall from the sky by itself?
    No, you are the one, O LORD our God!
    Only you can do such things.
    So we will wait for you to help us.
  • Kein Götze der Heiden kann uns helfen, keiner kann Regen bringen, und auch der Himmel gibt den Regen nicht von selbst. Nein, du bist es, HERR, unser Gott! Du hast alles geschaffen. Darum hoffen wir auf dich!

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