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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Dann fuhr Elihu fort und sprach:
  • Weiter sagte Elihu:
  • Warte ein wenig, ich will es dir künden, ich habe für Gott noch mehr zu sagen.
  • »Hab Geduld mit mir und hör noch ein wenig zu! Ich will dir zeigen, dass man noch viel mehr zu Gottes Verteidigung sagen kann.
  • Ich trage mein Wissen weit hinaus, meinem Schöpfer verschaffe ich Recht.
  • Mein ganzes Wissen will ich aufbieten, um meinem Schöpfer Recht zu verschaffen.
  • Denn wahrhaftig, meine Worte sind kein Trug, ein Mann vollkommenen Wissens steht vor dir.
  • Ich sage dir die Wahrheit, vor dir steht ein Mann, der weiß, wovon er spricht — darauf kannst du dich verlassen!
  • Sieh, Gott ist gewaltig, er verwirft nicht, gewaltig ist die Kraft seines Herzens.
  • Wie mächtig ist Gott! Und doch verachtet er keinen. Ja, mächtig ist er und voll Willenskraft.
  • Den Frevler lässt er nicht am Leben, doch den Gebeugten schafft er Recht.
  • Den Gottlosen lässt er nicht am Leben, doch dem Unterdrückten verhilft er zum Recht.
  • Er wendet seine Augen nicht von dem Gerechten; Könige auf dem Thron: für immer setzt er sie ein, sie werden groß.
  • Wer ihm die Treue hält, den vergisst er nicht, nein, er stellt ihn Königen gleich, betraut ihn für immer mit einem hohen Amt.
  • Doch sind in Fesseln sie geschlagen, gefangen in des Elends Stricken,
  • Und wenn Menschen in Ketten liegen, elend gefangen, mit Stricken gefesselt,
  • so hält er ihnen ihr Tun vor und ihre Vergehen, weil sie stolz geworden.
  • dann redet er ihnen ins Gewissen, überführt sie von ihrer Schuld und aller Überheblichkeit.
  • Er öffnet ihr Ohr zur Warnung, fordert sie auf, vom Bösen zu lassen.
  • Er macht sie bereit, auf seine Zurechtweisung zu hören, und sagt ihnen, sie sollen vom Unrecht ablassen.
  • Wenn sie hören und ihm dienen, vollenden sie im Glück ihre Tage, in Wonnen ihre Jahre.
  • Wenn sie Gott gehorchen und ihm dienen, werden sie ihre Lebensjahre glücklich und zufrieden verbringen.
  • Hören sie nicht, so fahren sie zum Todesschacht hinab, verscheiden im Unverstand.
  • Hören sie aber nicht auf ihn, rennen sie in ihr eigenes Verderben; sie sterben ohne jede Einsicht.
  • Ruchlos Gesinnte hegen Groll, schreien nicht um Hilfe, wenn er sie fesselt.
  • Wer Gott verworfen hat, der ist bitter gegen ihn; er fleht nicht einmal dann um Gnade, wenn Gott die Fesseln enger zieht.
  • Schon in der Jugend muss ihre Seele sterben, ihr Leben im Alter von Geweihten.
  • Und so stirbt er noch in jungen Jahren, verachtet wie die Männer, die ihren Körper in den Götzentempeln verkaufen.
  • Den Geplagten rettet er durch seine Plage und öffnet durch Bedrängnis sein Ohr.
  • Doch wer sich vor Gott demütigt, den wird er aus dem Elend retten und ihn in der Not seine Stimme hören lassen.
  • Auch dich hat er aus dem Rachen der Bedrängnis gelockt, in Weite stehst du, nicht in Enge, voll ist dein Tisch von fetten Speisen.
  • Auch dich reißt Gott aus den Klauen der Angst, er will dir wieder die Freiheit schenken; dann füllen die besten Speisen wie früher deinen Tisch.
  • Das Gericht über den Frevler hat sich an dir erfüllt, Gericht und Urteil haben zugefasst.
  • Jetzt aber lastet das Urteil auf dir, das die Gottlosen trifft; die strafende Gerechtigkeit lässt dich nicht entkommen.
  • Zornglut verführe dich nicht beim Schicksalsschlag und reiches Lösegeld verleite dich nicht.
  • Pass auf, dass dein Zorn dich nicht zum Spötter macht, lass dich nicht durch Bestechungsgeld verleiten!
  • Wird dein Schreien aus der Not dich führen und alle Anstrengungen voll Kraft?
  • Kannst du dich etwa selbst aus der Bedrängnis retten? Niemals! Dazu reicht deine ganze Kraft nicht aus.
  • Sehne nicht die Nacht herbei, in der Völker hinaufsteigen von ihrer Stätte!
  • Wünsche dir auch nicht die Nacht herbei, in der ganze Völker verschwinden!
  • Hüte dich und wende dich nicht zum Bösen! Denn du wirst durch Leid geprüft.
  • Sei auf der Hut und wende dich nicht dem Bösen zu! Denn davor wollte dich Gott durch das Leid ja gerade bewahren.
  • Sieh, groß ist Gott in seiner Macht. Wer ist ein Lehrer wie er?
  • Halte dir Gottes große Kraft vor Augen! Er ist der beste Lehrer, den es gibt!
  • Wer will ihm weisen seinen Weg? Wer kann ihm sagen: Du tust Unrecht?
  • Niemand schreibt ihm vor, was er zu tun hat. Keiner könnte zu ihm sagen: ›Du hast Unrecht getan!‹
  • Denk daran, hoch sein Werk zu preisen, von dem die Menschen Lieder singen.
  • Schon immer haben die Menschen seine Taten besungen, nun preise auch du ihn!
  • Alle Welt schaut es, von ferne nur erblickt es der Mensch.
  • Alle Welt sieht staunend seine Taten, doch man erblickt sie nur von ferne.
  • Sieh, Gott ist groß, wir begreifen ihn nicht, unerforschlich ist die Zahl seiner Jahre.
  • Wie mächtig ist Gott, wie unbegreiflich! Wer kann seine Jahre zählen?
  • Denn er zieht die Wassertropfen herauf, als Regen ergießen sie sich aus dem Dunst.
  • Er lässt die Wassertropfen aufsteigen; gereinigt gehen sie als Regen in die Flüsse nieder.
  • Durch ihn rieseln die Wolken, träufeln nieder auf die vielen Menschen.
  • Ja, aus den Wolken strömt der Regen, auf viele Menschen kommt er herab.
  • Wer gar versteht der Wolke Schweben, den Donnerhall aus seinem Zelt?
  • Wer versteht, wie Gott die Wolken auftürmt und wie am Himmelszelt der Donner kracht?
  • Sieh, darüber breitet er sein Licht und deckt des Meeres Wurzeln zu.
  • Sieh nur, wie Gott Licht um sich verbreitet, die Meerestiefen aber verbirgt er.
  • Denn damit richtet er die Völker, gibt Speise in reicher Fülle.
  • Er lässt die Regenwolken kommen, so richtet er die Völker, aber zugleich versorgt er sie reichlich mit Nahrung.
  • Mit Licht füllt er beide Hände, bietet sie auf gegen den, der angreift.
  • Den Blitzstrahl nimmt er fest in beide Hände und befiehlt ihm dann, sein Ziel zu treffen.
  • Ihn kündigt an sein lauter Schall, wenn er im Zorn gegen den Frevel eifert.
  • Donnergrollen kündigt das Gewitter an, und selbst das Vieh spürt, dass es kommt.

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