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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Hoffnung für Alle
Von David. Errege dich nicht über die Bösen, ereifere dich nicht über jene, die Schlechtes tun!
Von David. Entrüste dich nicht über die Unheilstifter und beneide nicht die Menschen, die Böses tun!
Denn sie verwelken schnell wie das Gras, wie frisches Grün verdorren sie.
Denn sie verdorren so schnell wie Gras, sie welken dahin wie grünes Kraut.
Vertrau auf den HERRN und tue das Gute, wohne im Land und hüte die Treue!
Verlass dich auf den HERRN und tue Gutes! Wohne hier in diesem Land, sei zuverlässig und treu!
Habe deine Lust am HERRN! So wird er dir geben, was dein Herz begehrt.
Freue dich über den HERRN, und er wird dir geben, was du dir von Herzen wünschst.
Befiehl dem HERRN deinen Weg, vertrau ihm — er wird es fügen.
Befiehl dem HERRN dein Leben an und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen.
Er lässt deine Gerechtigkeit aufgehen wie das Licht, dein Recht wie die Helle des Mittags.
Dass du ihm treu bist, wird dann unübersehbar sein wie das Licht; dass du recht hast, wird allen aufleuchten wie der helle Tag.
Sei still vor dem HERRN und harre auf ihn! Errege dich nicht über den, dessen Weg Erfolg hat, den Mann, der Ränke ausführt!
Warte still und geduldig darauf, dass der HERR eingreift! Entrüste dich nicht, wenn Menschen böse Pläne schmieden und sie dabei auch noch Erfolg haben!
Steh ab vom Zorn und lass den Grimm, errege dich nicht, es führt nur zu Bösem!
Lass dich nicht von Zorn und Wut überwältigen, denn wenn du dich ereiferst, gerätst du schnell ins Unrecht.
Denn die Bösen werden ausgetilgt, die aber auf den HERRN hoffen, sie werden das Land besitzen.
Wer Böses tut, den wird Gott ausrotten. Wer jedoch auf den HERRN hofft, der wird das Land besitzen.
Eine Weile noch, dann gibt es keinen Frevler mehr; schaust du nach seiner Stätte — ist er nicht mehr da.
Es dauert nicht mehr lange, dann ist es mit den Bösen aus und vorbei! Wo sind sie geblieben? Keine Spur wirst du mehr von ihnen finden!
Doch die Armen werden das Land besitzen, ihre Lust haben an der Fülle des Friedens.
Doch die auf Frieden bedacht sind, werden das Land besitzen und jubeln über ihr vollkommenes Glück.
Der Frevler sinnt auf Ränke gegen den Gerechten, knirscht gegen ihn mit seinen Zähnen.
Zähnefletschend planen die Gottlosen Böses gegen alle, die Gott die Treue halten.
Der HERR verlacht ihn, denn er hat gesehen: Sein Tag wird kommen.
Der Herr aber lacht über sie, weil er weiß: Der Tag der Abrechnung kommt!
Die Frevler haben das Schwert gezückt und ihren Bogen gespannt, um zu Fall zu bringen den Armen und Elenden, hinzuschlachten, die den geraden Weg gehen.
Diese gewissenlosen Leute zücken ihr Schwert und halten den Bogen zum Schuss bereit. Sie wollen die Armen und Wehrlosen töten und alle beseitigen, die aufrichtig mit Gott leben.
Ihr Schwert wird in ihr eigenes Herz dringen, ihre Bogen werden zerbrechen.
Doch ihr Schwert dringt ihnen ins eigene Herz, und ihre Bogen zersplittern in ihrer Hand.
Besser das Wenige, das der Gerechte besitzt, als der Überfluss vieler Frevler.
Lieber wenig besitzen und tun, was Gott will, als in Saus und Braus leben und Gott verachten!
Denn die Arme der Frevler werden zerbrochen, doch die Gerechten stützt der HERR.
Denn wer sich dem HERRN widersetzt, den lässt er scheitern, aber er kümmert sich liebevoll um alle, die treu zu ihm stehen.
Der HERR kennt die Tage der Bewährten, ihr Erbe hat ewig Bestand.
Tag für Tag sorgt er für die Menschen, die von Herzen aufrichtig sind; er gibt ihnen ein Erbe, das für immer Bestand hat.
Sie werden nicht zuschanden in böser Zeit, in Tagen des Hungers werden sie satt.
In Zeiten der Not überlässt er sie nicht dem Elend. Sogar dann, wenn Hunger herrscht, werden sie satt.
Doch die Frevler werden zugrunde gehn, mit den Feinden des HERRN, wie die Pracht der Wiesen schwinden sie dahin, im Rauch schwinden sie dahin.
Die Gottlosen jedoch gehen zugrunde, ja, die Feinde des HERRN verschwinden so schnell, wie Wiesenblumen verblühen; wie Rauch werden sie vergehen.
Der Frevler borgt und erstattet nicht, doch der Gerechte ist gütig und gibt.
Der Gewissenlose leiht sich Geld und zahlt es nicht zurück. Doch wer Gott gehorcht, ist großzügig und schenkt gerne.
Denn die von ihm Gesegneten werden das Land besitzen, aber die von ihm Verfluchten werden ausgetilgt.
Menschen, die Gott segnet, werden das Land besitzen; ausrotten aber wird er alle, die unter seinem Fluch stehen.
Der HERR festigt die Schritte des Menschen, an seinem Weg hat er Gefallen.
Wenn ein Mensch seinen Weg zielstrebig gehen kann, dann verdankt er das dem HERRN, der ihn liebt.
Auch wenn er strauchelt, stürzt er nicht hin, denn der HERR stützt seine Hand.
Selbst wenn er einmal stolpert, fällt er nicht zu Boden, denn der HERR hält ihn fest an der Hand.
Jung war ich, nun bin ich alt, nie sah ich einen Gerechten verlassen noch seine Nachkommen betteln um Brot.
Ich war einmal jung, doch nun bin ich ein alter Mann, und in meinem langen Leben traf ich niemanden, der Gott liebte und dennoch von ihm verlassen wurde. Auch seine Kinder mussten nie um Brot betteln.
Allzeit ist er gütig und leiht aus, seine Nachkommen werden zum Segen.
Im Gegenteil: Immer konnte er schenken und ausleihen, und auch seine Kinder wurden von Gott gesegnet.
Meide das Böse und tue das Gute, so bleibst du wohnen für immer.
Geh dem Bösen aus dem Weg und tue Gutes, dann wirst du für immer in Sicherheit leben.
Denn der HERR liebt das Recht und wird seine Frommen nicht verlassen, auf immer werden sie bewahrt. Doch die Nachkommen der Frevler werden ausgetilgt.
Denn der HERR liebt Gerechtigkeit und lässt keinen im Stich, der treu zu ihm steht. Für alle Zeiten beschützt er Menschen wie ihn, aber die Nachkommen der Gottlosen wird er vernichten.
Die Gerechten werden das Land besitzen und darin wohnen für alle Zeiten.
Alle, die mit Gott leben, werden das Land besitzen und es für immer bewohnen.
Der Mund des Gerechten bewegt Worte der Weisheit und seine Zunge redet, was recht ist.
Wer sich ganz nach Gott richtet, dessen Worte sind weise, und was ein solcher Mensch sagt, das ist gerecht.
Die Weisung seines Gottes ist in seinem Herzen, seine Schritte werden nicht wanken.
Die Weisung seines Gottes trägt er in seinem Herzen, darum kommt er nicht vom richtigen Weg ab.
Der Frevler belauert den Gerechten und sucht ihn zu töten.
Wer von Gott nichts wissen will, der wartet auf eine Gelegenheit, um den Rechtschaffenen aus dem Weg zu räumen.
Der HERR wird ihn nicht seiner Hand überlassen, wird nicht zulassen, dass man ihn vor Gericht verurteilt.
Aber der HERR lässt nicht zu, dass er in seine Hände fällt und verurteilt wird, wenn man ihn vor Gericht zerrt.
Hoffe auf den HERRN und bewahre seinen Weg! Er wird dich erhöhen, das Land zu besitzen. Wenn die Frevler ausgetilgt werden, wirst du es sehen.
Hoffe auf den HERRN und tue, was er dir sagt! Dann wirst du zu Ehren kommen und das Land besitzen. Vor deinen Augen wird er die Gottlosen vernichten.
Ich sah einen gewalttätigen Frevler, sich spreizend wie ein grüner, verwurzelter Baum.
Ich sah einmal einen gottlosen und gewalttätigen Menschen, der war wie ein mächtiger Baum, der alles überragt.
Er verging — siehe: er war nicht mehr da. Ich suchte ihn, doch er war nicht zu finden.
Später kam ich wieder vorbei, und er war weg. Ich suchte nach ihm, doch er war spurlos verschwunden.
Achte auf den Lauteren und sieh auf den Redlichen, denn Zukunft hat der Mensch des Friedens.
Achte auf die Menschen, die aufrichtig und ehrlich sind! Du wirst sehen: Auch in Zukunft werden sie in Frieden leben.
Doch die Abtrünnigen sind allesamt vernichtet, die Zukunft der Frevler ist ausgetilgt.
Doch wer sich von Gott lossagt, der wird umkommen; seine Zukunft ist der Tod.
Die Rettung der Gerechten kommt vom HERRN, ihre Zuflucht zur Zeit der Bedrängnis.
Der HERR steht denen bei, die sich nach seinem Willen richten. Er ist für sie wie eine sichere Burg in Zeiten der Not.