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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Hoffnung für Alle
Das Wort des HERRN erging an mich:
Noch einmal empfing ich eine Botschaft vom HERRN. Er sprach zu mir:
Menschensohn, tritt als Prophet auf und sag: So spricht GOTT, der Herr: Heult: Weh über den Tag!
»Du Mensch, verkünde meine Worte, gib weiter, was ich, Gott, der HERR, zu sagen habe: Jammert und schreit, denn es kommt ein Tag des Schreckens!
Denn ein Tag ist nahe, ein Tag des HERRN ist nahe, ein Tag des Gewölkes. Eine Zeit für die Nationen ist da.
Er ist schon nah, dunkle Wolken ziehen auf, denn ich, der HERR, werde Gericht halten über die Völker!
Ein Schwert dringt ein in Ägypten. Ein Zittern überfällt Kusch, wenn in Ägypten die Menschen erschlagen werden und fallen. Man schleppt seine Schätze hinweg und reißt seine Grundmauern nieder.
Mein Schwert trifft Ägypten und metzelt die Menschen dort nieder. Alle Schätze des Landes werden geplündert und die Städte bis auf die Grundmauern niedergerissen. Die Äthiopier zittern vor Entsetzen,
Kusch, Put und Lud, das ganze Völkergemisch, Kub und die Söhne des verbündeten Landes fallen mit ihnen durch das Schwert.
denn das Schwert durchbohrt auch die Söldner aus ihrem Land, zusammen mit denen aus Libyen, Lydien und Kub. Mit den Ägyptern werden auch die Soldaten aus dem Volk sterben, mit dem ich einst meinen Bund schloss.
So spricht der HERR: Es fallen, die Ägypten stützen, seine herrliche Macht sinkt dahin. Von Migdol bis hin nach Syene fallen sie unter dem Schwert — Spruch GOTTES, des Herrn.
Ich, Gott, der HERR, gebe mein Wort: Alle, die Ägypten geholfen haben, werden getötet. Dann sind der Stolz und die Macht dieses Landes gebrochen; überall liegen die Gefallenen, von Migdol im Norden bis nach Syene im Süden.
Verwüstet liegen sie da inmitten verwüsteter Länder und seine Städte inmitten verödeter Städte.
Ägypten wird verwüstet werden wie noch nie ein Land auf der Welt, seine Städte werden zerstört sein wie keine andere Stadt.
Sie werden erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich an Ägypten Feuer lege, wenn all seine Helfer zusammenbrechen.
Wenn ich das Land niederbrenne und alle seine Helfer zerschmettere, dann sollen die Ägypter erkennen, dass ich der HERR bin.
An jenem Tag fahren Boten auf Schiffen vor mir hinaus, um Kusch aus seiner Ruhe zu schrecken. Ein Zittern überfällt sie am Tag Ägyptens. Siehe, es kommt!
An jenem Tag sende ich Boten in Schiffen nilaufwärts zu den Äthiopiern, die sich so sicher fühlen. Wenn sie vom Untergang Ägyptens hören, zittern sie vor Entsetzen. Ja, dieser Tag kommt!
So spricht GOTT, der Herr: Ich mache der Pracht Ägyptens ein Ende durch die Hand Nebukadnezzars, des Königs von Babel.
Ich, Gott, der HERR, versichere euch: Ich mache Ägyptens Macht und Reichtum ein Ende durch Nebukadnezar, den König von Babylonien.
Er und sein Volk mit ihm, die gewalttätigsten unter den Völkern, werden herbeigeholt, um das Land zu vernichten. Sie zücken ihre Schwerter gegen Ägypten und füllen das Land mit Erschlagenen.
Unter seinem Befehl wird ein grausames Heer aus vielen Völkern das Land verwüsten und mit gezücktem Schwert über die Menschen herfallen. Dann wird alles mit Leichen übersät sein.
Ich lege die Nilarme trocken, verkaufe das Land an Verbrecher, ich verwüste das Land und alles darin durch die Hände von Fremden. Ich, der HERR, habe gesprochen.
Die Nilarme lasse ich vertrocknen, und ganz Ägypten gebe ich in die Hand von Feinden, die kein Erbarmen kennen. Sie werden das Land und all seinen Reichtum zerstören. Darauf könnt ihr euch verlassen!
So spricht GOTT, der Herr: Ich will die Götzen vernichten. Ich führe das Ende der Götter von Memfis herbei. Der Fürst aus dem Land Ägypten wird nicht mehr leben. Ich stürze das Land Ägypten in Angst.
Ich, Gott, der HERR, gebe mein Wort: Ich beseitige Ägyptens scheußliche Götzen und vernichte die falschen Götter von Memfis. Es wird keinen Herrscher mehr geben, überall im Land geht dann die Angst um.
Patros will ich verwüsten, an Zoan lege ich Feuer, an No vollstrecke ich das Urteil.
Ich werde Oberägypten verwüsten, Zoan in Brand stecken und das Gericht an Theben vollstrecken.
Über Sin, die Festung Ägyptens, gieße ich meinen Zorn aus und ich vernichte die Pracht von No.
Sin, die stärkste Festung Ägyptens, bekommt meinen Zorn zu spüren, und vom ganzen Prunk Thebens lasse ich nichts mehr übrig.
An Ägypten lege ich Feuer. Sin wird sich in Krämpfen winden; No wird man erstürmen und Memfis — Feinde am hellen Tag.
Ägypten wird ein Raub der Flammen, Sin windet sich in Krämpfen, Theben wird erstürmt und Memfis am helllichten Tag von Feinden angegriffen.
Die jungen Männer von On und Pi-Beset fallen unter dem Schwert und sie selber ziehen in die Gefangenschaft.
Die jungen Männer von Heliopolis und Bubastis fallen im Krieg, und die Einwohner dieser Städte müssen in die Gefangenschaft gehen.
Es wird der Tag zurückgehalten für Tachpanhes, wenn ich dort die Jochstangen Ägyptens zerbreche; dann ist es mit seiner herrlichen Macht zu Ende. Gewölk wird es bedecken und seine Töchter ziehen in die Gefangenschaft.
In Tachpanhes zerbreche ich Ägyptens Kraft, ich bereite der Macht, auf die das Land so stolz ist, ein Ende. Dunkle Wolken ziehen über der Stadt auf, die Nacht bricht herein, und die Einwohner aller umliegenden Orte werden verschleppt.
So vollstrecke ich an Ägypten das Urteil und sie werden erkennen, dass ich der HERR bin.
So vollstrecke ich mein Urteil an den Ägyptern, damit sie erkennen, dass ich der HERR bin.«
Es geschah im elften Jahr, im ersten Monat, am siebten Tag des Monats, da erging das Wort des HERRN an mich:
Im 11. Jahr unserer Verbannung, am 7. Tag des 1. Monats, gab der HERR mir noch eine Botschaft. Er sprach zu mir:
Menschensohn, ich habe dem Pharao, dem König von Ägypten, den Arm zerbrochen. Und siehe, man hat ihn nicht verbunden und nicht geschient und ihm keine Heilung gegönnt, damit er nicht wieder zu Kräften kommt und zum Schwert greift.
»Du Mensch, ich habe dem Pharao, dem König von Ägypten, den Arm gebrochen. Niemand hat ihn verbunden oder in eine Schlinge gelegt, er wird nicht heilen und nie wieder stark genug sein, ein Schwert zu halten.
Darum — so spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich gehe gegen den Pharao vor, den König von Ägypten: Ich zerbreche ihm die Arme, den gesunden und den zerbrochenen, und schlage ihm das Schwert aus seiner Hand.
Ich, Gott, der HERR, sage: Ich bin mit dem Pharao noch nicht fertig! Ich breche ihm auch noch den anderen Arm und schlage ihm das Schwert aus der Hand.
Ich zerstreue die Ägypter unter die Nationen und vertreibe sie in die Länder.
Die Ägypter jage ich fort und zerstreue sie in aller Herren Länder.
Ich stärke die Arme des Königs von Babel und gebe ihm mein Schwert in seine Hand. Dem Pharao aber zerbreche ich die Arme, sodass er vor ihm stöhnt wie ein tödlich Verletzter.
Die Arme des Königs von Babylonien aber mache ich stark und gebe ihm mein Schwert in die Hand. Mit gebrochenen Armen wird der Pharao sich vor seinem Feind winden und stöhnen wie ein tödlich Verwundeter.
Ich stärke die Arme des Königs von Babel; doch die Arme des Pharao sinken kraftlos herunter. Wenn ich dem König von Babel mein Schwert in die Hand gebe und er es gegen das Land Ägypten ausstreckt, dann werden sie erkennen, dass ich der HERR bin.
Ja, ich breche seine Macht, den König von Babylonien aber mache ich stark. Wenn ich mein Schwert in seine Hand gebe und er Ägypten damit schlägt, dann sollen die Menschen dort erkennen, dass ich der HERR bin.