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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Ausspruch über Ninive. Das Buch der Vision des Nahum aus Elkosch.
  • In diesem Buch ist aufgeschrieben, was Gott der Stadt Ninive ankündigte. Die folgende Botschaft wurde Nahum aus dem Dorf Elkosch offenbart:
  • Ein eifernder Gott, der Vergeltung übt, ist der HERR. Vergeltung übt der HERR und ist voll Zorn. Der HERR übt Rache an seinen Gegnern und hält fest am Zorn gegen seine Feinde.
  • Der HERR ist ein leidenschaftlicher Gott, der keinen neben sich duldet. Voller Zorn rächt er sich an seinen Feinden. Seine Widersacher zieht er zur Rechenschaft; ja, alle, die ihn hassen, bekommen seinen Zorn zu spüren.
  • Der HERR ist langmütig und groß an Kraft; doch ganz sicher lässt der HERR nicht ungestraft. In Wirbel und Sturm nimmt er seinen Weg, die Wolken sind der Staub seiner Füße.
  • Der HERR ist geduldig, aber er besitzt auch große Macht und lässt niemanden ungestraft davonkommen. Wenn er daherschreitet, brechen Stürme und Unwetter los, die mächtigen Wolken sind nur der Staub, den seine Füße aufwirbeln.
  • Er droht dem Meer und macht es trocken, alle Flüsse lässt er versiegen. Verwelkt sind Baschan und Karmel, die Blüte des Libanon ist verwelkt.
  • Wenn er das Meer bedroht, trocknet es aus, ganze Flüsse lässt er versiegen. Die saftigen Weiden von Baschan welken dahin, die Bäume auf dem Karmel werden dürr, und der Libanon mit seinem Blütenmeer liegt da wie eine trostlose Wüste.
  • Die Berge beben vor ihm und die Hügel geraten ins Wanken. Es verödet die Erde vor ihm der Erdkreis und alle seine Bewohner.
  • Die Berge und Hügel wanken, wenn der Herr erscheint, die Erde bebt, und alle ihre Bewohner zittern vor Angst.
  • Vor seinem Groll — wer kann da bestehen? Wer hält stand in der Glut seines Zorns? Sein Grimm greift um sich wie Feuer und die Felsen bersten vor ihm.
  • Wer könnte ihm die Stirn bieten, wenn sein Zorn losbricht wie ein verheerendes Feuer? Mit seiner Glut bringt er sogar Felsen zum Bersten!
  • Gut ist der HERR, eine feste Burg am Tag der Not. Er kennt, die Zuflucht suchen bei ihm.
  • Und doch ist der HERR voller Güte. Er kennt alle, die ihm vertrauen, und ist für sie eine sichere Zuflucht in Zeiten der Not.
  • Doch in reißender Flut macht er seinen Gegnern ein Ende und Finsternis verfolgt seine Feinde.
  • Aber die Stadt seiner Feinde zerstört er, wie eine reißende Flut schwemmt er sie fort. Ja, Finsternis wird alle verschlingen, die ihn verachten!
  • Was plant ihr gegen den HERRN? Er macht doch ein Ende. Es soll nicht wieder Not aufkommen.
  • Was schmiedet ihr noch Pläne gegen den HERRN? Er wird euch mit einem einzigen Schlag vernichten — ein zweites Mal könnt ihr euch nicht gegen ihn auflehnen!
  • Wie dichtes Dornengestrüpp und wie wirres Windengerank werden sie verbrannt, wie dürre Spreu; nichts bleibt übrig.
  • Ihr seid nichts als unnützes Dornengestrüpp, das ins Feuer geworfen wird und lichterloh brennt wie dürres Stroh!
  • Von dir ist abgezogen der Mann, der Böses plant gegen den HERRN, der Widergöttliches im Schild führt.
  • Aus dir, Ninive, kam ein Herrscher, der finstere Pläne gegen den HERRN schmiedete und nur Unheil ausbrütete.
  • So spricht der HERR: Auch wenn sie unversehrt sind und zahlreich, sie werden abgeschnitten, sie gehen unter. Habe ich dich auch gedemütigt, ich werde dich nicht weiter demütigen.
  • Doch jetzt spricht der HERR zu Jerusalem: »Wenn deine Feinde wieder anrücken und all ihre Truppen aufbieten, sollen sie niedergemäht werden wie die Halme auf einem Feld. Ich habe dich hart bestraft, doch nun ist es genug damit.
  • Ja, jetzt zerbreche ich sein Joch, das auf dir lastet, und deine Fesseln werde ich zerreißen.
  • Ich will das schwere Joch, das auf dir lastet, zerbrechen und deine Fesseln zerreißen!«
  • Der HERR hat über dich bestimmt: Von dir soll es keinen Nachkommen mehr geben. Aus dem Haus deines Gottes will ich ausrotten Schnitzbild und Gussbild. Ich schaufle dein Grab; denn du bist verächtlich geworden.
  • Zum assyrischen König aber sagt der HERR: »Für mich bist du schon so gut wie tot; ich habe dir das Grab geschaufelt. Du wirst keine Nachkommen mehr haben, und aus deinem Tempel werfe ich sämtliche Götzenstatuen hinaus.«

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