Willkommen auf unserer Website, auf der wir die Bibel erforschen! Schön, Sie hier zu treffen!
Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!

Sie können die Lesesprache ändern: uk ru en


Parallellesung der Bibel

← (Der Prophet Nahum 1) | (Der Prophet Nahum 3) →

Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Seht auf den Bergen die Schritte des Freudenboten! Er verkündet Frieden! Juda, feiere deine Feste, erfülle deine Gelübde! Denn der Unheilstifter durchstreift dein Land nicht mehr; er ist völlig vernichtet.
  • Seht! Über die Berge kommt ein Bote, der eine gute Nachricht bringt: »Jetzt ist Friede! Feiert wieder eure Feste, ihr Menschen von Juda! Erfüllt die Versprechen, die ihr Gott gegeben habt! Der furchtbare Feind, der alles verwüstet hat, wird nie mehr über euer Land herfallen, denn er ist endgültig besiegt.«
  • Ein Mann zieht hinauf gegen dich, der dich zerschmettern wird. Halt Wache! Beobachte die Wege! Mach deine Hüften stark! Rüste dich mit Macht und Kraft!
  • Schon rücken deine Eroberer heran, Ninive! Sie werden dich dem Erdboden gleichmachen. Bewach deine Festungen nur gut, stell überall Posten auf! Nimm all deine Kraft zusammen und rüste dich für den Kampf!
  • Wahrhaftig, der HERR stellt die Pracht Jakobs wieder her wie die Pracht Israels; denn Verwüster haben sie verwüstet und ihre jungen Reben vernichtet.
  • Früher hast du Israel ausgeplündert und seine Weinberge verwüstet. Doch jetzt lässt der HERR ganz Israel wieder in seinem alten Glanz erstehen.
  • Rot leuchtet der Schild seiner Helden. Seine Krieger sind in Scharlach gekleidet. Wie funkelnder Stahl glänzen die Streitwagen am Tag, an dem er sie aufbietet, und die Pferde tänzeln unruhig.
  • Da ist dein Feind, Ninive! Die kampferprobten Soldaten tragen blutrote Schilde, und ihre Kleidung leuchtet scharlachrot. Die eisernen Streitwagen funkeln wie brennende Fackeln, die Krieger schwingen ihre Lanzen, bereit für die Schlacht.
  • Durch die Gassen rasen die Streitwagen, sie rammen sich gegenseitig auf den Plätzen. Ihr Anblick gleicht Fackeln, wie Blitze jagen sie daher.
  • Jetzt rasen die Wagen über die Straßen, auf den freien Plätzen überholen sie einander. Wie Flammen leuchten sie auf, sie sind schnell wie der Blitz!
  • Er denkt an seine Mächtigen; sie aber straucheln beim Ansturm. Sie eilen zur Stadtmauer, wo das Schutzdach bereitsteht.
  • Der assyrische König ruft seine besten Offiziere; einer stolpert über den anderen, während sie zur Stadtmauer von Ninive rennen. Schon verschanzen die Feinde sich hinter Schutzdächern, um die Stadt zu stürmen.
  • Die Flusstore sind geöffnet, schon wankt der Palast,
  • Am Fluss brechen sie die Schleusentore auf; die Angst packt alle am Königshof.
  • er wird zur Schau gestellt. Sie wird entblößt, wird weggeführt; ihre Mägde jammern wie gurrende Tauben und schlagen sich an die Brust.
  • Dann reißen die Feinde der Königin die Kleider vom Leib und führen sie gefangen weg. Ihre Dienerinnen klagen wie verängstigte Tauben und schlagen sich verzweifelt an die Brust.
  • Ninive ist wie ein voller Teich, dessen Wasser davonfließt. Bleibt stehen! Bleibt stehen! Doch keiner wendet sich um.
  • Alle fliehen aus Ninive, wie Wasser aus einem Teich abläuft. »Halt! Bleibt doch!«, ruft man ihnen hinterher, aber niemand dreht sich um.
  • Plündert das Silber, plündert das Gold! Kostbarkeiten ohne Ende! Welche Pracht aller Art an bezaubernden Schätzen!
  • Plündert, ihr Soldaten! Nehmt euch Silber und Gold, denn die Stadt ist voll davon; ihr findet die kostbarsten Schätze!
  • Alles leer, entleert, verheert; das Herz verzagt. Es wanken die Knie, ein Zittern in allen Hüften, alle Gesichter glühen rot.
  • Zertreten und zertrümmert bleibt Ninive zurück, überall herrscht Zerstörung. Die Überlebenden haben allen Mut verloren, ihre Knie zittern, sie krümmen sich vor Schmerz und sind totenbleich.
  • Wo ist jetzt das Versteck der Löwen, der Futterplatz der jungen Löwen, wohin der Löwe geht? Dort hält sich die Löwin auf, das Löwenjunge und niemand ist da, der aufschreckt.
  • Was ist jetzt aus Ninive geworden? Die Stadt glich einer Löwenhöhle, in der man sicher und ungestört lebte.
  • Reichen Raub machte der Löwe für seine Jungen. Er würgte für seine Löwinnen. Mit Raub füllte er seine Höhlen, seine Verstecke mit Raubgut.
  • Ihre Soldaten gingen auf Raubzüge so wie ein Löwe, der andere Tiere zerreißt und sie seinen Jungen und den Löwinnen zum Fraß bringt. Ja, man füllte die Höhle bis oben hin mit Beute!
  • Nun gehe ich gegen dich vor — Spruch des HERRN der Heerscharen. Ich lasse deine Wagen in Rauch aufgehen, deine jungen Löwen frisst das Schwert. Ich mache deinem Rauben auf der Erde ein Ende, nie mehr hört man den Ruf deiner Boten.
  • Doch so spricht der HERR, der allmächtige Gott: »Jetzt bekommst du es mit mir zu tun, Ninive! Deine Streitwagen lasse ich in Flammen aufgehen, und deine Soldaten, diese jungen Löwen, werden vom Schwert niedergemetzelt. Du wirst keine Beute mehr nach Hause schleppen, und nie mehr wirst du Boten aussenden, die anderen Völkern Befehle geben!«

  • ← (Der Prophet Nahum 1) | (Der Prophet Nahum 3) →

    Update-Verlauf Update-Verlauf

    © UA biblenet - 2026