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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
New Living Bible Translation
Diese Worte gaben David einen Stich ins Herz. Er stieg hinauf ins Turmzimmer des Stadttors und weinte. Dabei klagte er ununterbrochen: »Mein Sohn Absalom! Mein Sohn, mein Sohn, ach, Absalom! Wäre ich doch an deiner Stelle gestorben! Ach, Absalom, mein Sohn, mein Sohn!«
Jemand meldete Joab: »Der König weint und trauert um Absalom.«
As all the people heard of the king’s deep grief for his son, the joy of that day’s victory was turned into deep sadness.
Auch bei den Soldaten hatte sich schnell herumgesprochen, dass David über den Tod seines Sohnes verzweifelt war. Ihre Freude über den Sieg war auf einmal wie weggeblasen, Trauer und Niedergeschlagenheit machten sich breit.
They crept back into the town that day as though they were ashamed and had deserted in battle.
Bedrückt schlichen die Männer in die Stadt zurück — wie Verlierer, die sich schämen, weil sie vom Schlachtfeld geflohen sind.
The king covered his face with his hands and kept on crying, “O my son Absalom! O Absalom, my son, my son!”
David aber saß noch immer im Turmzimmer, er hatte sein Gesicht verhüllt und klagte laut: »Mein Sohn Absalom! Ach, Absalom, mein Sohn, mein Sohn!«
Then Joab went to the king’s room and said to him, “We saved your life today and the lives of your sons, your daughters, and your wives and concubines. Yet you act like this, making us feel ashamed of ourselves.
Da ging Joab zu ihm und wies ihn zurecht: »Deine Soldaten haben dir heute das Leben gerettet, und nicht nur dir, sondern auch deinen Söhnen und Töchtern, deinen Frauen und Nebenfrauen. Und was ist der Dank? Du benimmst dich so, dass sie sich für ihre große Tat nur schämen können!
You seem to love those who hate you and hate those who love you. You have made it clear today that your commanders and troops mean nothing to you. It seems that if Absalom had lived and all of us had died, you would be pleased.
Du liebst alle, die dich hassen, und hasst alle, die dich lieben. Deine Heerführer und Soldaten bedeuten dir offenbar überhaupt nichts. Es hätte dir nichts ausgemacht, wenn wir heute alle in der Schlacht gefallen wären — Hauptsache, Absalom wäre noch am Leben!
Now go out there and congratulate your troops, for I swear by the LORD that if you don’t go out, not a single one of them will remain here tonight. Then you will be worse off than ever before.”
Du musst dich jetzt zusammennehmen und zu deinen Männern hinausgehen, um sie wieder zu ermutigen. Sonst laufen sie dir alle noch heute Nacht davon. Das schwöre ich dir, so wahr der HERR lebt! Etwas Schlimmeres könnte dir gar nicht passieren. Es wäre schrecklicher als alles, was du bisher erleiden musstest.«
So the king went out and took his seat at the town gate, and as the news spread throughout the town that he was there, everyone went to him.
Meanwhile, the Israelites who had supported Absalom fled to their homes.
Meanwhile, the Israelites who had supported Absalom fled to their homes.
Da stand David auf und ging hinunter zum Stadttor. Seinen Soldaten wurde gemeldet, dass der König wieder dort saß. Sofort kamen sie und versammelten sich vor ihm. Inzwischen waren die Israeliten in ihre Heimatorte geflohen.
And throughout all the tribes of Israel there was much discussion and argument going on. The people were saying, “The king rescued us from our enemies and saved us from the Philistines, but Absalom chased him out of the country.
In allen Stämmen des Landes warfen sie sich gegenseitig vor: »Wir sind schuld daran, dass König David vor Absalom fliehen und das Gebiet Juda verlassen musste. Dabei hat er uns doch immer von unseren Feinden befreit, und auch die Macht der Philister hat er gebrochen.
Now Absalom, whom we anointed to rule over us, is dead. Why not ask David to come back and be our king again?”
Absalom, den wir zum neuen König gekrönt haben, ist in der Schlacht gefallen. Warum unternimmt niemand etwas, um David zurückzuholen?«
Then King David sent Zadok and Abiathar, the priests, to say to the elders of Judah, “Why are you the last ones to welcome back the king into his palace? For I have heard that all Israel is ready.
David sandte die beiden Priester Zadok und Abjatar zu den Sippenoberhäuptern des Stammes Juda. Sie sollten ihnen im Namen des Königs ausrichten: »Wollt ihr die Letzten sein, die mich, euren König, wieder in seinen Palast zurückholen? Die Israeliten haben dies schon lange geplant, wie ich gehört habe.
You are my relatives, my own tribe, my own flesh and blood! So why are you the last ones to welcome back the king?”
Ihr seid doch meine Stammesbrüder und viel näher mit mir verwandt. Warum kommt ihr ihnen nicht zuvor?«
And David told them to tell Amasa, “Since you are my own flesh and blood, like Joab, may God strike me and even kill me if I do not appoint you as commander of my army in his place.”
Amasa, dem Heerführer von Absalom, sollten die beiden Priester von David ausrichten: »Ich schwöre dir, dass ich dich heute an Joabs Stelle zu meinem obersten Heerführer ernenne. Das sollst du dein Leben lang bleiben, denn du bist mein Neffe. Gott soll mich hart bestrafen, wenn ich mein Versprechen nicht halte.«
So gelang es David, die Unterstützung der Judäer zurückzugewinnen. Geschlossen stellten sie sich hinter ihn und ließen ihm sagen: »Komm mit deinem Gefolge wieder nach Jerusalem!«
David’s Return to Jerusalem
So the king started back to Jerusalem. And when he arrived at the Jordan River, the people of Judah came to Gilgal to meet him and escort him across the river.
Da trat David den Rückweg an und erreichte den Jordan. Die Männer aus dem Stamm Juda kamen ihm auf der anderen Seite bis nach Gilgal entgegen, um ihn über den Fluss zu geleiten.
Shimei son of Gera, the man from Bahurim in Benjamin, hurried across with the men of Judah to welcome King David.
Zur gleichen Zeit lief auch der Benjaminiter Schimi, ein Sohn von Gera aus Bahurim, zum Jordan, um David dort zu treffen.
A thousand other men from the tribe of Benjamin were with him, including Ziba, the chief servant of the house of Saul, and Ziba’s fifteen sons and twenty servants. They rushed down to the Jordan to meet the king.
Tausend Mann vom Stamm Benjamin waren bei ihm. Auch Ziba, Sauls früherer Diener, hatte sich mit seinen fünfzehn Söhnen und zwanzig Knechten dem Zug angeschlossen. Sie erreichten den Jordan vor dem König.
They crossed the shallows of the Jordan to bring the king’s household across the river, helping him in every way they could.
David’s Mercy to Shimei
As the king was about to cross the river, Shimei fell down before him.
David’s Mercy to Shimei
As the king was about to cross the river, Shimei fell down before him.
Dann brachten sie ein Boot an das gegenüberliegende Ufer, um David mit seinem Gefolge über den Fluss zu setzen und ihm ihren Dienst anzubieten. Als David den Jordan überqueren wollte, ging Schimi zu ihm, warf sich vor ihm zu Boden
“My lord the king, please forgive me,” he pleaded. “Forget the terrible thing your servant did when you left Jerusalem. May the king put it out of his mind.
und flehte: »Mein König, vergib mir, was ich dir angetan habe, als du Jerusalem verlassen musstest. Bitte rechne mir diese große Schuld nicht an.
Ich weiß, dass es ein schwerer Fehler war. Aber bedenke, mein König: Ich bin heute als Erster aus den Nordstämmen hierhergelaufen, um dich zu empfangen.«
Then Abishai son of Zeruiah said, “Shimei should die, for he cursed the LORD’s anointed king!”
Da mischte sich Davids Neffe Abischai ein: »Schimi verdient den Tod! Er hat den König, den der HERR auserwählt hat, aufs Übelste beschimpft.«
Doch David wies ihn zurecht: »Von dir und deinem Bruder lasse ich mir nichts vorschreiben! Ihr könnt mich nicht zu so einer Tat verleiten. Von jetzt an bin ich wieder König, darum soll heute kein Israelit hingerichtet werden!«
Then, turning to Shimei, David vowed, “Your life will be spared.”
Dann wandte der König sich an Schimi und versprach ihm: »Du musst nicht sterben, ich gebe dir mein Wort!«
Auch Sauls Enkel Mefi-Boschet kam dem König entgegen. Seit David aus Jerusalem fliehen musste, hatte er als Zeichen der Trauer seine Füße nicht mehr gewaschen, den Bart nicht mehr gepflegt und keine frischen Kleider mehr angezogen. So wollte er warten, bis David wohlbehalten zurückkehren würde.
“Why didn’t you come with me, Mephibosheth?” the king asked him.
Als er nun dem König entgegenkam, fragte dieser ihn: »Warum bist du nicht mit mir gekommen, Mefi-Boschet?«
Er antwortete: »Mein König, dafür ist mein Knecht Ziba verantwortlich, denn er hat mich betrogen! Ich wollte dich begleiten und dafür meinen Esel satteln lassen, weil ich ja nicht mehr richtig laufen kann.
Ziba has slandered me by saying that I refused to come. But I know that my lord the king is like an angel of God, so do what you think is best.
Doch Ziba ist zu dir gegangen und hat mich bei dir verleumdet. Du aber bist klug und weise wie ein Engel Gottes. Tu mit mir, was du für richtig hältst!
All my relatives and I could expect only death from you, my lord, but instead you have honored me by allowing me to eat at your own table! What more can I ask?”
Die Familie meines Großvaters hatte den Tod verdient nach allem, was sie dir angetan hat. Trotzdem hast du mich, deinen ergebenen Diener, als Gast an deinem Tisch essen lassen. Da kann ich es nicht wagen, noch mehr von dir zu erwarten!«
“You’ve said enough,” David replied. “I’ve decided that you and Ziba will divide your land equally between you.”
»Reden wir nicht mehr davon«, sagte David. »Ziba und du, ihr sollt euch Sauls Besitz teilen.«
“Give him all of it,” Mephibosheth said. “I am content just to have you safely back again, my lord the king!”
»Ziba kann auch alles haben«, erwiderte Mefi-Boschet, »das Wichtigste für mich ist, dass der König heute unversehrt in seinen Palast zurückkehrt.«
David’s Kindness to Barzillai
Barzillai of Gilead had come down from Rogelim to escort the king across the Jordan.
Barsillai, ein Mann aus Gilead, war von Roglim gekommen, um den König über den Jordan zu begleiten und sich dann von ihm zu verabschieden.
He was very old — eighty years of age — and very wealthy. He was the one who had provided food for the king during his stay in Mahanaim.
Barsillai war 80 Jahre alt. Er hatte David in Mahanajim mit allem versorgt, was dieser zum Leben brauchte, denn er war sehr reich.
“Come across with me and live in Jerusalem,” the king said to Barzillai. “I will take care of you there.”
Jetzt lud der König ihn ein: »Komm mit mir nach Jerusalem an meinen Hof! Es wird dir dort an nichts fehlen.«
“No,” he replied, “I am far too old to go with the king to Jerusalem.
Doch Barsillai lehnte ab: »Ich habe nicht mehr lange zu leben, warum sollte ich da noch nach Jerusalem ziehen!
I am eighty years old today, and I can no longer enjoy anything. Food and wine are no longer tasty, and I cannot hear the singers as they sing. I would only be a burden to my lord the king.
80 Jahre bin ich nun schon alt, und es fällt mir schwer, klare Gedanken zu fassen. Ich schmecke kaum noch, was ich esse oder trinke, und den Gesang deiner Sänger und Sängerinnen höre ich nicht mehr gut. Ich würde dir, mein König, doch nur zur Last fallen.
Just to go across the Jordan River with the king is all the honor I need!
Nein, deine Einladung kann ich nicht annehmen. Ich will dich nur noch über den Jordan begleiten,
Then let me return again to die in my own town, where my father and mother are buried. But here is your servant, my son Kimham. Let him go with my lord the king and receive whatever you want to give him.”
und dann lass mich zurückkehren! Ich möchte in meiner Heimatstadt sterben, dort, wo schon mein Vater und meine Mutter begraben sind. Doch mein Sohn Kimham kann ja mit dir ziehen und dir dienen. Setz ihn dort ein, wo du ihn gebrauchen kannst.«
“Good,” the king agreed. “Kimham will go with me, and I will help him in any way you would like. And I will do for you anything you want.”
Da antwortete David: »Ja, Kimham soll mit mir kommen. Ich werde alles für ihn tun, was du wünschst. Und wenn ich dir sonst noch Gutes erweisen kann, dann sag es ruhig! Ich erfülle dir jede Bitte.«
So all the people crossed the Jordan with the king. After David had blessed Barzillai and kissed him, Barzillai returned to his own home.
Anschließend überquerte David mit allen Begleitern den Jordan. Er küsste Barsillai zum Abschied und segnete ihn. Der alte Mann kehrte in seine Heimatstadt zurück,
The king then crossed over to Gilgal, taking Kimham with him. All the troops of Judah and half the troops of Israel escorted the king on his way.
während David weiter nach Gilgal zog. Kimham ging mit ihm. Der König wurde begleitet von den Männern des Stammes Juda und von der Hälfte der übrigen Israeliten.
An Argument over the King
But all the men of Israel complained to the king, “The men of Judah stole the king and didn’t give us the honor of helping take you, your household, and all your men across the Jordan.”
Unterwegs kamen die Israeliten zum König und beklagten sich: »Warum haben ausgerechnet die Judäer dich, deine Familie und deine Truppen aus Mahanajim abgeholt und über den Jordan geleitet? Dazu hatten sie doch gar kein Recht!«
The men of Judah replied, “The king is one of our own kinsmen. Why should this make you angry? We haven’t eaten any of the king’s food or received any special favors!”
»Die Antwort ist ganz einfach«, sagten die Judäer zu den Israeliten, »schließlich steht der König dem Stamm Juda näher. Was regt ihr euch darüber auf? Denkt ihr, wir hätten auf Kosten des Königs gelebt oder uns von ihm beschenken lassen?«
“But there are ten tribes in Israel,” the others replied. “So we have ten times as much right to the king as you do. What right do you have to treat us with such contempt? Weren’t we the first to speak of bringing him back to be our king again?” The argument continued back and forth, and the men of Judah spoke even more harshly than the men of Israel.