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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Auflage 2017
Ich liebe den HERRN, denn er hat mich gehört, als ich zu ihm um Hilfe schrie.
Ich liebe den HERRN; denn er hört meine Stimme, mein Flehen um Gnade.
Ja, er hat sich zu mir herabgeneigt; mein Leben lang will ich zu ihm rufen!
Ja, er hat sein Ohr mir zugeneigt, alle meine Tage will ich zu ihm rufen.
Ich war schon gefangen in den Fesseln des Todes, Sterbensangst hatte mich gepackt, und ich war völlig verzweifelt.
Mich umfingen Fesseln des Todes, Bedrängnisse der Unterwelt haben mich getroffen, Bedrängnis und Kummer treffen mich.
Da schrie ich laut zum HERRN, ich flehte ihn an: »O HERR, rette mein Leben!«
Ich rief den Namen des HERRN: Ach HERR, rette mein Leben!
Wie gnädig und gerecht ist der HERR! Ja, unser Gott ist voll Erbarmen!
Gnädig ist der HERR und gerecht, unser Gott erbarmt sich.
Er beschützt alle, die sich selbst nicht helfen können. Ich war in großer Gefahr, doch der HERR hat mir geholfen!
Arglose behütet der HERR. Ich war schwach, er hat mich gerettet.
Nun kann ich wieder ruhig werden und sagen: »Der HERR hat mir Gutes erwiesen!«
Komm wieder zur Ruhe, meine Seele, denn der HERR hat dir Gutes erwiesen.
Ja, er hat mich vor dem sicheren Tod gerettet. Meine Tränen hat er getrocknet und mich vor dem Untergang bewahrt.
Ja, du hast mein Leben dem Tod entrissen, mein Auge den Tränen, meinen Fuß dem Straucheln.
Ich darf am Leben bleiben, darf weiterleben in seiner Nähe.
So gehe ich meinen Weg vor dem HERRN im Land der Lebenden.
Ich vertraute auf Gott, darum sagte ich ihm: »Ich weiß nicht mehr aus noch ein!«
Ich glaube — auch wenn ich sagen muss: Ich bin tief erniedrigt!
In meiner Bestürzung rief ich: »Auf keinen Menschen kann man sich verlassen!«
Ich sagte in meiner Bestürzung: Alle Menschen sind Lügner.
Wie soll ich dem HERRN nun danken für all das Gute, das er mir getan hat?
Wie kann ich dem HERRN vergelten all das Gute, das er mir erwiesen?
Beim Opfermahl will ich den Kelch zum Dank erheben und den HERRN preisen, der mich gerettet hat.
Den Becher des Heils will ich erheben. Ausrufen will ich den Namen des HERRN.
Vor seinem ganzen Volk will ich erfüllen, was ich ihm versprochen habe.
Meine Gelübde will ich dem HERRN erfüllen in Gegenwart seines ganzen Volks.
Der HERR bewahrt alle, die ihm die Treue halten, denn in seinen Augen ist ihr Leben wertvoll.
Kostbar ist in den Augen des HERRN der Tod seiner Frommen.
Gott, du bist mein HERR, und ich diene dir, wie schon meine Mutter es getan hat. Du hast mich den Klauen des Todes entrissen.
Ach HERR, ich bin doch dein Knecht, dein Knecht bin ich, der Sohn deiner Magd! Gelöst hast du meine Fesseln.
Deshalb will ich dir ein Dankopfer bringen und deinen Namen, HERR, preisen.
Ich will dir ein Opfer des Dankes bringen, ausrufen will ich den Namen des HERRN.