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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Auflage 2017
In diesem Buch ist die Botschaft Obadjas aufgeschrieben, die ihm von Gott offenbart wurde. Gott, der HERR, hat uns gezeigt, welches Urteil er über Edom gefällt hat. Er hat einen Boten zu den Völkern gesandt, der ihnen zuruft: »Kommt, wir führen Krieg gegen die Edomiter! Zieht in den Kampf!«
Vision des Obadja EDOMS DEMÜTIGUNG: 1–7 So spricht GOTT, der Herr, zu Edom: Gehört haben wir eine Kunde vom HERRN und ein Bote wurde gesandt zu den Völkern. Steht auf, wir wollen aufstehen zum Krieg gegen es!
Und dies sagt Gott zu den Edomitern: »Ich mache euch zu einem kleinen und unbedeutenden Volk, das tief verachtet wird.
Siehe, ich mache dich klein unter den Völkern, du wirst tief verachtet sein.
Durch euren Stolz habt ihr euch selbst betrogen. In unzugänglichen Felsklüften wohnt ihr, hoch oben im Gebirge, und meint: ›Von hier kann uns niemand hinunterstürzen!‹
Hochmut deines Herzens hat dich betört, der du wohnst in Felsenklüften; in der Höhe ist sein Sitz, der in seinem Herzen spricht: Wer stürzt mich hinab?
Doch selbst wenn ihr euer Nest so hoch baut wie ein Adler, ja, selbst wenn ihr es zwischen die Sterne am Himmel setzt, stoße ich euch hinab in die Tiefe! Darauf gebe ich, der HERR, mein Wort!
Erhebst du dich auch wie der Adler und baust dein Nest zwischen den Sternen, ich stürze dich von dort hinab — Spruch des HERRN.
Wenn Diebe im Schutz der Nacht einbrechen, nehmen sie nur mit, so viel sie tragen können. Wenn die Winzer den Weinberg abernten, lassen sie eine Nachlese übrig. Ihr aber werdet vollkommen vernichtet!
Wenn Diebe zu dir kommen, wenn Räuber des Nachts, wie bist du verloren! Stehlen sie nicht genug? Wenn Winzer zu dir kommen, lassen sie etwa eine Nachlese zurück?
Die Feinde werden euer ganzes Land ausplündern und jeden Schlupfwinkel aufspüren.
Wie werden sie Esau durchsuchen, durchstöbern seine Verstecke?
Die Völker, mit denen ihr verbündet wart, jagen euch aus eurem Land, eure eigenen Freunde treiben ein falsches Spiel mit euch und fallen euch in den Rücken. Die vorher noch am selben Tisch mit euch saßen, stellen euch eine Falle und sagen: ›Die Edomiter merken es ja doch nicht!‹
Bis zur Grenze treiben sie dich, alle deine Bundesgenossen, sie betrügen dich, sie überwältigen dich, die Männer, die mit dir Frieden geschlossen haben. Von deinem Brot haben sie gegessen, die nun einen Fallstrick unter dir legen. Keine Einsicht gibt es bei ihm.
Wenn jener Tag kommt, hat für euch klugen Leute im Bergland von Edom die letzte Stunde geschlagen. Dafür sorge ich, der HERR! Dann seid ihr mit eurer Weisheit am Ende!
Siehe, an jenem Tag — Spruch des HERRN — vernichte ich die Weisen in Edom und die Einsicht im Bergland von Esau.
Eure mutigen Soldaten in der Festung Teman werden vor Angst zittern, denn auch der letzte Nachkomme von Esau wird ermordet.
Da brechen deine Helden zusammen, Teman, sodass jeder im Bergland von Esau ausgerottet wird. Wegen des Mordens,
Ihr Edomiter habt euer Brudervolk, die Nachkommen von Jakob, grausam misshandelt. Diese Schande lastet auf euch, und darum werdet ihr für immer vernichtet.
wegen der Gewalttat an Jakob, deinem Bruder, bedeckt dich die Schande und wirst du ausgerottet für immer.
Als fremde Truppen durch die Tore von Jerusalem einmarschierten, als sie die Einwohner durch das Los unter sich verteilten und ihr Hab und Gut wegschleppten, da tatet ihr so, als ginge euch das gar nichts an. Ja, ihr habt sogar mit den Feinden gemeinsame Sache gemacht!
Am Tag, als du dabei standest, am Tag, als Fremde sein Heer abführten und Ausländer seine Tore betraten und das Los über Jerusalem warfen, da wurdest auch du wie einer von ihnen.
Ihr hättet damals nicht so schadenfroh das Unglück der Judäer mit ansehen dürfen! Warum habt ihr euch über ihr Leid lustig gemacht und gespottet, als sie in Not waren?
Schau nicht zu am Tag deines Bruders, am Tag seines Unglücks! Freue dich nicht über die Söhne Judas am Tag ihres Untergangs! Und reiß deinen Mund nicht auf am Tag der Not!
Es war ein Tag des Schreckens, ein Tag voller Tod und Verderben. Doch ihr seid auch noch in die eroberte Stadt eingedrungen und habt euch angesehen, wie die Menschen dort litten! Den letzten Besitz meines Volkes habt ihr an euch gerissen.
Tritt nicht in das Tor meines Volkes am Tag des Unglücks! Sei nicht auch du schadenfroh über sein Unheil am Tag seines Unglücks! Streck nicht die Hand aus nach seinem Gut am Tag seines Unglücks!
Und wenn einige von ihnen fliehen konnten, habt ihr ihnen heimtückisch an den Wegkreuzungen aufgelauert, um sie zu töten oder an ihre Verfolger auszuliefern!
Stell dich nicht am Engpass auf, um seine Flüchtlinge niederzumachen! Liefere seine Entflohenen nicht aus am Tag der Not!
Der Tag, an dem ich, der HERR, über alle Völker Gericht halte, steht schon vor der Tür. Dann ziehe ich auch euch Edomiter zur Rechenschaft. Man wird euch genau das antun, was ihr euren Brüdern aus Juda angetan habt!«
Fürwahr! Nahe ist der Tag des HERRN über alle Völker. Wie du getan hast, so wird dir getan werden; deine Tat wird auf dein Haupt zurückkehren.
»Ihr Einwohner von Jerusalem musstet auf meinem heiligen Berg aus dem Becher meines Zorns trinken. Genauso werden die anderen Völker daraus trinken, und sie werden ihn bis zur Neige leeren müssen. Nach ihrem Untergang wird nichts mehr an sie erinnern.
Ja, wie ihr getrunken habt auf meinem heiligen Berg, so werden alle Völker jetzt unaufhörlich trinken: Sie trinken und schlürfen und sie werden, als seien sie niemals gewesen.
Aber auf dem Berg Zion findet man Rettung; er wird wieder ein heiliger Ort sein, an dem ich, der Herr, wohne! Die Nachkommen von Jakob werden das Land neu in Besitz nehmen.
Auf dem Berg Zion aber wird es Rettung geben und das ist das Heiligtum. Und das Haus Jakob wird die in Besitz nehmen, die es in Besitz genommen haben.
Wie loderndes Feuer Stroh verzehrt, so werden die Judäer und Israeliten die Edomiter vernichten. Keiner von Esaus Nachkommen wird mit dem Leben davonkommen. So habe ich, der HERR, es beschlossen!
Und das Haus Jakob wird zu Feuer und das Haus Josef zur Flamme und das Haus Esau zu Stroh, das vom Brand erfasst und verzehrt wird. Und vom Haus Esau wird keiner entkommen. Denn der HERR hat gesprochen.
Die Judäer aus der Steppe im Süden werden das edomitische Bergland erobern, die aus dem westlichen Hügelland das Gebiet der Philister und die übrigen das Gebiet von Ephraim und die Gegend um Samaria. Der Stamm Benjamin nimmt das Bergland von Gilead in Besitz.
Die vom Negeb nehmen in Besitz das Bergland von Esau und die aus der Schefela das Land der Philister. Dann nehmen sie Efraims Flur und die Fluren von Samaria in Besitz und Benjamin Gilead.
Den Verschleppten aus dem Reich Israel wird das Land der Kanaaniter bis nach Zarpat im Norden gehören, während die Einwohner von Jerusalem, die nach Sefarad verbannt wurden, die Städte im Süden Judas einnehmen werden.
Und den Verbannten von Halach, den Söhnen Israels — ihnen gehört das Land der Kanaaniter bis nach Sarepta; und den Verbannten Jerusalems — ihnen gehört das Land bis Sefarad; sie besetzen die Städte des Negeb.