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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Ein Bittgebet Davids. Höre, HERR, die gerechte Sache, achte auf mein Flehen, vernimm mein Bittgebet von Lippen ohne Falsch!
  • Ein Gebet von David. HERR, höre meine Bitte, verhilf mir zu meinem Recht! Achte auf mein Schreien und nimm mein Gebet an, das ich ohne Falschheit und Lüge an dich richte.
  • Von deinem Angesicht ergehe mein Urteil, deine Augen schauen, was recht ist.
  • Wenn du dein Urteil fällst, dann sprich mich frei; du siehst doch, dass ich unschuldig bin.
  • Du hast mein Herz geprüft, bei Nacht es heimgesucht, du hast mich erprobt, nichts vermagst du zu finden. Ich habe mich besonnen, dass mein Mund sich nicht vergeht.
  • Du durchschaust alles, was in mir vorgeht, du durchforschst mich auch in der Nacht. Du prüfst mich, aber du findest nichts, was du tadeln müsstest. Ich habe mir vorgenommen, mich nicht einmal zu bösen Worten hinreißen zu lassen!
  • Bei allem, was Menschen tun, hielt ich mich an das Wort deiner Lippen. Ich habe mich gehütet vor den Pfaden der Gewalt.
  • Dein Wort war mein einziger Maßstab — auch dann, wenn andere nicht danach lebten. Von gewalttätigen Menschen hielt ich mich fern.
  • Fest blieben meine Schritte auf deinen Bahnen, meine Füße haben nicht gewankt.
  • Bei jedem Schritt habe ich deine Ordnungen befolgt, nie bin ich davon abgewichen.
  • Ich habe zu dir gerufen, denn du, Gott, gibst mir Antwort. Wende dein Ohr mir zu, vernimm meine Rede!
  • Mein Gott, nun rufe ich dich an. Ich bin sicher, du antwortest mir. Lass mich bei dir ein offenes Ohr finden und höre mein Gebet!
  • Wunderbar erweise deine Huld! Du rettest, die sich an deiner Rechten vor Empörern bergen.
  • Du rettest alle, die bei dir vor ihren Feinden Zuflucht suchen. Zeige doch auch mir deine wunderbare Liebe!
  • Behüte mich wie den Augapfel, den Stern des Auges, birg mich im Schatten deiner Flügel
  • Bewahre mich wie deinen Augapfel! Beschütze mich wie ein Vogel seine Jungen
  • vor den Frevlern, die mich hart bedrängten, vor meinen Feinden, die mich wütend umringen!
  • vor den gottlosen Menschen, die mich hart bedrängen, vor meinen Todfeinden, die mich umzingeln!
  • Sie haben ihr hartes Herz verschlossen, stolze Worte im Mund geführt.
  • Sie haben ihr Herz verschlossen und kennen kein Mitgefühl, voll Überheblichkeit reden sie daher.
  • Auf Schritt und Tritt haben sie mich jetzt umzingelt, ihre Augen richten sich darauf, mich zu Boden zu strecken,
  • Wohin ich auch gehe — überall umringen sie mich. Sie warten nur darauf, mich zu Fall zu bringen.
  • so wie der Löwe voll Gier zu zerreißen, wie der junge Löwe, der im Hinterhalt lauert.
  • Sie sind wie Löwen, die im Versteck ihrer Beute auflauern, um sie dann gierig zu zerfleischen.
  • Steh auf, HERR, tritt dem Frevler entgegen! Wirf ihn zu Boden, entreiß ihm mein Leben mit dem Schwert!
  • Greif ein, HERR, komm ihnen zuvor! Wirf sie zu Boden! Mit deiner Macht rette mich vor dieser Mörderbande!
  • HERR, rette mich mit deiner Hand vor den Leuten, deren Teil am Leben keine Dauer hat! Du füllst ihren Leib mit deinen verborgenen Gütern, auch ihre Söhne werden satt und lassen das, was übrig ist, ihren Kindern.
  • Bring mich vor denen in Sicherheit, die nichts als die Güter dieser Welt im Sinn haben! Du gibst ihnen schon, was sie verdienen. Sogar ihre Kinder und Enkel werden noch genug davon bekommen!
  • Ich, in Gerechtigkeit werde ich dein Angesicht schauen, mich satt sehen an deiner Gestalt, wenn ich erwache.
  • Ich aber lebe nach deinem Willen, darum werde ich dich schauen dürfen. Wenn ich erwache, will ich mich satt sehen an dir.

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