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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Zidkija war einundzwanzig Jahre alt, als er König wurde, und regierte elf Jahre in Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal und war eine Tochter Jirmejas aus Libna.
  • Zedekia wurde mit 21 Jahren König und regierte elf Jahre in Jerusalem. Seine Mutter hieß Hamutal und war eine Tochter von Jirmeja aus Libna.
  • Er tat, was böse war in den Augen des HERRN, ganz so, wie es Jojakim getan hatte.
  • Wie Jojakim tat auch Zedekia, was dem HERRN missfiel.
  • Weil der Zorn des HERRN auf Jerusalem und Juda lag, verstieß er sie von seinem Angesicht. Und Zidkija empörte sich gegen den König von Babel.
  • Der HERR war voller Zorn über die Bewohner von Jerusalem und Juda, und so verstieß er sie aus seiner Nähe. Zedekia lehnte sich gegen die Herrschaft des babylonischen Königs auf.
  • Und es geschah: Im neunten Regierungsjahr Zidkijas, am zehnten Tag des zehnten Monats, rückte Nebukadnezzar, der König von Babel, mit seiner ganzen Streitmacht vor Jerusalem und sie belagerten es und errichteten ringsherum einen Belagerungswall.
  • Darum zog Nebukadnezar mit seinem ganzen Heer nach Jerusalem, um die Stadt anzugreifen. Im 9. Regierungsjahr von Zedekia, am 10. Tag des 10. Monats, begannen die Babylonier mit der Belagerung Jerusalems. Rings um die Stadt bauten sie Angriffsrampen.
  • Bis zum elften Jahr des Königs Zidkija wurde die Stadt belagert.
  • Bis ins 11. Regierungsjahr von Zedekia hielt Jerusalem der Belagerung stand.
  • Am neunten Tag des vierten Monats war in der Stadt die Hungersnot groß geworden und die Bürger des Landes hatten kein Brot mehr.
  • Doch schließlich waren alle Vorräte aufgebraucht, und die Einwohner litten unter einer schweren Hungersnot. Am 9. Tag des 4. Monats
  • Da wurde die Stadtmauer aufgebrochen und alle Krieger ergriffen die Flucht und verließen die Stadt bei Nacht auf dem Weg des königlichen Gartens, durch das Tor zwischen den beiden Mauern, obwohl die Chaldäer rings um die Stadt lagen, und sie schlugen die Richtung nach der Araba ein.
  • schlugen die Babylonier eine Bresche in die Stadtmauer. In der Nacht darauf gelang Zedekia mit allen seinen Soldaten die Flucht, obwohl die Feinde einen geschlossenen Belagerungsring um die Stadt gebildet hatten. Sie nahmen den Weg durch das Tor, das zwischen den beiden Mauern beim Garten des Königs lag, und flohen in Richtung Jordan-Ebene.
  • Aber die chaldäischen Truppen setzten dem König nach und holten Zidkija in den Niederungen von Jericho ein, nachdem alle seine Truppen ihn verlassen und sich zerstreut hatten.
  • Doch die Babylonier verfolgten Zedekia und holten ihn in der Nähe von Jericho ein. Da ließen ihn seine Soldaten im Stich und liefen in alle Richtungen davon.
  • Sie ergriffen den König und brachten ihn hinauf nach Ribla in der Landschaft Hamat zum König von Babel und dieser sprach über ihn das Urteil.
  • Die Babylonier nahmen Zedekia gefangen und brachten ihn zu ihrem König nach Ribla in der Provinz Hamat. Dort sprach Nebukadnezar das Urteil über ihn:
  • Der König von Babel ließ die Söhne Zidkijas vor dessen Augen niedermachen; auch alle Großen Judas ließ er in Ribla niedermachen.
  • Zedekia musste zusehen, wie alle seine Söhne grausam hingerichtet wurden. Auch die obersten Beamten von Juda ließ der babylonische König an Ort und Stelle töten.
  • Zidkija ließ er blenden und in Fesseln legen. Der König von Babel brachte ihn nach Babel und hielt ihn in Gewahrsam bis zu seinem Tod.
  • Danach stach man Zedekia die Augen aus und brachte ihn in Ketten nach Babylon. Dort wurde er ins Gefängnis geworfen, wo er bis zu seinem Tod blieb.
  • Am zehnten Tag des fünften Monats — das ist im neunzehnten Jahr des Königs Nebukadnezzar, des Königs von Babel — rückte Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibwache, der zum engeren Dienst des Königs von Babel gehörte, in Jerusalem ein
  • Im 19. Regierungsjahr König Nebukadnezars von Babylonien, am 10. Tag des 5. Monats, traf Nebusaradan in Jerusalem ein. Er war der Oberbefehlshaber der königlichen Leibwache und ein enger Vertrauter von Nebukadnezar.
  • und steckte das Haus des HERRN und den königlichen Palast in Brand. Alle Häuser Jerusalems, jedes große Haus verbrannte er im Feuer.
  • Er steckte den Tempel des HERRN, den Königspalast und alle prunkvollen Bauten Jerusalems in Brand. Auch alle anderen Häuser gingen in Flammen auf.
  • Auch alle Mauern ringsum Jerusalem rissen die chaldäischen Truppen, die dem Befehlshaber der Leibwache unterstanden, nieder.
  • Seine Soldaten rissen die Mauern rings um die Stadt nieder.
  • Einen Teil der Armen des Volkes, jene, die übrig geblieben waren in der Stadt und die Überläufer, die zum König von Babel übergelaufen waren, und den Rest der Handwerker führte Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibwache, in die Verbannung.
  • Nebusaradan ließ die restliche Bevölkerung in Jerusalem, die verarmten Bewohner Judas und die übrig gebliebenen Handwerker gefangen nehmen. Auch alle, die zu den Babyloniern übergelaufen waren, führte er in die Verbannung.
  • Nur von den armen Leuten im Land ließ Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibwache, einen Teil als Wein- und Ackerbauern zurück.
  • Nur einige der ärmsten Landarbeiter ließ er zurück, um die Äcker und Weinberge zu bestellen.
  • Die bronzenen Säulen am Haus des HERRN, die Kesselwagen und das bronzene Meer beim Haus des HERRN zerschlugen die Chaldäer und nahmen die gesamte Bronze mit nach Babel.
  • Im Tempel zerschlugen die Babylonier die beiden Säulen aus Bronze, die Kesselwagen und das runde Wasserbecken und brachten die Bronze nach Babylon.
  • Auch die Töpfe, Schaufeln, Messer, Schalen und Becher sowie alle bronzenen Geräte, die man beim Tempeldienst verwendete, nahmen sie weg.
  • Auch die Eimer, Schaufeln, Messer, Schüsseln und Schalen sowie alle anderen bronzenen Gegenstände, die für den Tempeldienst gebraucht worden waren, nahmen sie mit,
  • Ebenso nahm der Befehlshaber der Leibwache die Becken, Kohlenpfannen, Schalen, Töpfe, Leuchter, Becher und Schüsseln weg, die sämtlich aus Gold oder aus Silber waren,
  • ebenso die Kelche, die Eimer zum Tragen der glühenden Kohlen, die Schüsseln, Töpfe, Leuchter und Opferschalen aus reinem Gold oder Silber. Dies alles ließ der Oberbefehlshaber der Leibwache nach Babylon bringen.
  • ferner die zwei Säulen, das eine Meer, die zwölf bronzenen Rinder unter den Kesselwagen, die König Salomo für das Haus des HERRN hatte anfertigen lassen — die Bronze von all diesen Geräten war nicht zu wiegen.
  • Auch die Bronze der beiden Säulen, des runden Wasserbeckens, der zwölf Rinderfiguren und der Kesselwagen, die König Salomo für den Tempel des HERRN hatte anfertigen lassen, wurde mitgenommen. Es kam so viel Bronze zusammen, dass man sie gar nicht mehr wiegen konnte.
  • Was die Säulen betrifft, so hatte jede Säule eine Höhe von achtzehn Ellen und ein Faden von zwölf Ellen konnte sie umspannen; sie waren vier Finger dick und innen hohl.
  • Allein die beiden Säulen waren schon 9 Meter hoch, und ihr Umfang betrug 6 Meter. Sie waren innen hohl und hatten eine Wandstärke von 8 Zentimetern.
  • Oben hatte sie ein Kapitell aus Bronze. Die Höhe des einen Kapitells betrug fünf Ellen; das Kapitell umgaben Flechtwerk und Granatäpfel, alles aus Bronze. Ebenso war es bei der zweiten Säule und den Granatäpfeln.
  • Auf jeder Säule ruhte noch ein bronzenes Kapitell von zweieinhalb Metern Höhe. Die Kapitelle waren ringsum verziert mit Ketten und Granatäpfeln, ebenfalls aus Bronze.
  • Es waren sechsundneunzig frei hängende Granatäpfel; im Ganzen waren hundert Granatäpfel rings um das Flechtwerk.
  • Bei jeder Säule gab es insgesamt 100 Granatäpfel an den Ketten ringsum, 96 davon konnte man von unten sehen.
  • Der Befehlshaber der Leibwache nahm ferner den Oberpriester Seraja, den zweiten Priester Zefanja und die drei Schwellenwächter mit.
  • Nebusaradan, der Oberbefehlshaber der königlichen Leibwache, ließ einige Männer von den Gefangenen aussondern: den Hohenpriester Seraja, seinen Stellvertreter Zefanja und die drei Priester, die den Tempeleingang bewachten,
  • Aus der Stadt nahm er einen Hofbeamten, der Befehlshaber der Soldaten war, und sieben Leute vom persönlichen Dienst des Königs mit, die sich noch in der Stadt befanden, sowie den Schreiber des Heerführers, der das Volk des Landes zum Kriegsdienst auszuheben hatte, schließlich sechzig Mann vom Volk des Landes, die sich noch in der Stadt befanden.
  • dazu einen Hofbeamten, der die Aufsicht über die Truppen in der Stadt hatte, sieben Männer aus Jerusalem, die zu den engsten Vertrauten des Königs gehörten, den Offizier, der für die Musterung der Truppen verantwortlich war, und schließlich sechzig Männer aus Juda, die sich gerade in Jerusalem aufhielten.
  • Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibwache, nahm sie und brachte sie zum König von Babel nach Ribla.
  • Sie alle brachte Nebusaradan nach Ribla in der Provinz Hamat zum König von Babylonien.
  • Der König von Babel ließ sie in Ribla in der Landschaft Hamat erschlagen und töten. So führte er Juda von seinem Ackerboden weg in die Verbannung.
  • Dort ließ Nebukadnezar sie allesamt hinrichten. Die Bevölkerung von Juda musste ihre Heimat verlassen und in die Gefangenschaft ziehen.
  • Das ist die Anzahl der Leute, die Nebukadnezzar in die Verbannung führte: in seinem siebten Regierungsjahr 3 023 Judäer,
  • In seinem 7. Regierungsjahr ließ Nebukadnezar 3023 Judäer in die Verbannung führen,
  • im achtzehnten Jahr Nebukadnezzars 832 Personen aus Jerusalem;
  • im 18. Jahr 832 Einwohner von Jerusalem,
  • im dreiundzwanzigsten Jahr Nebukadnezzars führte Nebusaradan, der Befehlshaber der Leibwache, an Judäern 745 Personen weg; im Ganzen waren es 4 600 Personen.
  • und im 23. Jahr ließ Nebusaradan, der Oberbefehlshaber der königlichen Leibwache, noch einmal 745 Judäer verschleppen. Insgesamt wurden 4600 Judäer nach Babylonien gebracht.
  • Im siebenunddreißigsten Jahr nach der Wegführung Jojachins, des Königs von Juda, in die Verbannung, am fünfundzwanzigsten Tag des zwölften Monats, begnadigte Ewil-Merodach, der König von Babel, im Jahr seines Regierungsantritts Jojachin, den König von Juda, und entließ ihn aus dem Gefängnis.
  • 37 Jahre nach der Gefangennahme von Jojachin, dem früheren König von Juda, wurde Ewil-Merodach König von Babylonien. Im 1. Jahr seiner Regierung, am 25. Tag des 12. Monats, begnadigte er Jojachin von Juda und holte ihn aus dem Gefängnis.
  • Er redete Gutes mit ihm. Er wies ihm seinen Sitz zu oberhalb des Sitzes der anderen Könige, die bei ihm in Babel waren.
  • Er behandelte ihn freundlich und gab ihm eine bevorzugte Stellung unter den Königen, die in Babylon gefangen gehalten wurden.
  • Jojachin legte seine Gefängniskleidung ab und er aß sein Brot ständig bei ihm, alle Tage seines Lebens.
  • Jojachin durfte seine Gefängniskleidung ablegen und bis an sein Lebensende an der königlichen Tafel essen.
  • Sein Unterhalt — ein ständiger Unterhalt — wurde ihm vom König von Babel gegeben, Tag für Tag, bis zum Tag seines Todes, alle Tage seines Lebens.
  • Der König von Babylonien sorgte auch sonst für seinen Unterhalt. Jojachin bekam täglich, was er zum Leben brauchte, bis er schließlich verstarb.

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