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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Hoffnung für Alle
So spricht der HERR: Siehe, ich erwecke gegen Babel und die Bewohner Chaldäas den Geist eines Verwüsters.
»So spricht der HERR: Seht, ich lasse einen verheerenden Sturm über Babylonien und seine Bewohner kommen, denn dort haben sich meine Feinde zusammengerottet.
Ich sende Fremde nach Babel; sie werden es wie beim Worfeln aufwirbeln, wenn sie es umzingeln am Tag des Unheils.
Ich schicke Fremde zu ihnen, die das Land erobern und die Menschen davonjagen, so wie der Wind die Spreu fortweht. Ja, ganz Babylonien wird leer gefegt. An dem Tag, den ich für seinen Untergang bestimme, fallen die Feinde von allen Seiten über das Land her.
Der Bogenschütze spanne seinen Bogen gegen den Bogenschützen und auch gegen den, der sich erhebt in seinem Brustpanzer. Schont seine jungen Männer nicht, vollzieht an seinem ganzen Heer den Bann!
Ich befehle ihnen: ›Schießt die babylonischen Schützen nieder, tötet die Soldaten in ihren Rüstungen! Bringt die jungen Männer schonungslos um, vernichtet das gesamte Heer!‹
Erschlagene liegen herum im Land der Chaldäer, Durchbohrte auf seinen Straßen.
Dann werden die Leichen der Gefallenen überall herumliegen, vom Schwert Durchbohrte füllen die Straßen Babylons.
Denn weder Israel noch Juda sind verwitwet, nicht verlassen von ihrem Gott, dem HERRN der Heerscharen, obwohl ihr Land voll von Schuld ist gegen den Heiligen Israels.
Ich, der HERR, der allmächtige Gott, habe Israel und Juda nicht allein zurückgelassen wie eine Witwe, sondern sie sind immer noch mein Volk. Doch auf dem Land der Babylonier lastet eine schwere Schuld: Sie haben gegen mich, den heiligen Gott Israels, gesündigt.
Flieht mitten aus Babel! Jeder rette sein Leben! Kommt nicht um wegen seiner Schuld! Denn es ist die Zeit der Vergeltung für den HERRN; was Babel verübt hat, vergilt er ihm.
Flieht aus Babylon! Lauft um euer Leben! Sonst trifft auch euch die Strafe für seine Schuld. Denn jetzt ist die Stunde gekommen, nun ziehe ich, der HERR, die Babylonier zur Rechenschaft. Sie bekommen von mir, was sie verdienen.
Babel war in der Hand des HERRN ein goldener Becher, der die ganze Erde berauschte. Von seinem Wein haben die Völker getrunken; deshalb haben die Völker den Verstand verloren.
Babylon war wie ein goldener Kelch voll Wein in meiner Hand, der die ganze Welt berauschte. Alle Völker mussten daraus trinken, bis sie taumelten und den Verstand verloren.
Jählings fällt Babel und wird zerschmettert. Jammert laut darüber! Holt Balsam für seine Wunde, vielleicht ist es zu heilen.
Doch plötzlich ist der Kelch hinuntergefallen und zerbrochen. Trauert um Babylonien! Holt Salben, um seinen Schmerz zu lindern, vielleicht wird es wieder gesund!
Wir wollten Babel Heilung bringen, aber es war nicht zu heilen! Verlasst es! Gehen wir, jeder in sein Land! Denn sein Gericht reicht bis zum Himmel hinauf, ragt bis zu den Wolken empor.
Aber die Fremden, die dort leben, erwidern: ›Wir wollten ihnen helfen, doch es war zu spät! Babyloniens Wunden sind unheilbar. Kommt, wir verlassen das Land und ziehen in unsere Heimat! Denn Babylonien ist grausam bestraft worden, die Verwüstung reicht bis in den Himmel.‹
Der HERR hat unsere gerechte Sache ans Licht gebracht. Kommt, lasst uns in Zion erzählen, was der HERR, unser Gott, getan hat!
Die Israeliten sagen: ›Jetzt hat der HERR uns zum Recht verholfen. Kommt, wir gehen zum Berg Zion und erzählen, was der HERR, unser Gott, getan hat!‹
Schärft die Pfeile, füllt die Köcher! Der HERR hat den Geist der Könige von Medien erweckt; denn sein Plan richtet sich gegen Babel, es zu vernichten. Ja, das ist die Vergeltung des HERRN, die Vergeltung für seinen Tempel.
Ich, der HERR, habe die Könige von Medien dazu gebracht, Babylon anzugreifen, denn ich will die Stadt vernichten. Ich räche mich an ihren Einwohnern, weil sie meinen Tempel zerstört haben. Schärft die Pfeile! Nehmt die Schilde!
Errichtet ein Feldzeichen gegen Babels Mauern, verstärkt die Wache! Stellt Posten auf, legt Leute in den Hinterhalt! Denn der HERR hat seinen Plan gefasst und er führt auch aus, was er den Bewohnern Babels angekündigt hat.
Richtet euer Feldzeichen vor den Mauern Babylons auf! Verstärkt die Wachen! Stellt Beobachtungsposten auf! Legt einen Hinterhalt! Denn mein Plan steht fest. Ja, ich, der HERR, führe aus, was ich den Einwohnern von Babylon angedroht habe.
Die du an großen Wassern wohnst, so reich an Schätzen, dein Ende ist gekommen, dein Maß ist voll.
Du große Stadt, von vielen Wasserläufen durchzogen, dein Reichtum ist unermesslich! Doch jetzt ist dein Ende gekommen, deine Zeit ist abgelaufen!
Geschworen hat der HERR der Heerscharen bei sich selbst: Wenn ich dich auch mit Menschen angefüllt habe wie mit Heuschrecken, stimmt man doch den Kampfruf gegen dich an.
Ich, der HERR, der allmächtige Gott, schwöre, so wahr ich lebe: Ich lasse unzählige Feinde über dich herfallen wie einen Heuschreckenschwarm. Sie werden dich erobern und ein Triumphlied über dich anstimmen.«
Er hat die Erde erschaffen durch seine Kraft, den Erdkreis gegründet durch seine Weisheit, durch seine Einsicht den Himmel ausgespannt.
Der Herr hat die Erde durch seine Macht geschaffen. In seiner großen Weisheit hat er ihr Fundament gelegt und den Himmel ausgebreitet.
Lässt er seine Stimme ertönen, rauschen die Wasser am Himmel. Wolken führt er herauf vom Rand der Erde; er lässt es blitzen und regnen, aus seinen Kammern entsendet er den Wind.
Wenn er es befiehlt, tosen die Wassermassen oben am Himmel; er lässt die Wolken aufsteigen vom Horizont. Er sendet Blitz und Regen und schickt den Wind aus seinen Kammern auf die Reise.
Töricht steht jeder Mensch da, ohne Erkenntnis, beschämt jeder Goldschmied mit seinem Götzenbild; denn sein Gussbild ist Trug, kein Atem ist in ihnen.
Davor muss jeder Mensch verstummen! Dumm ist er gegenüber Gottes großer Weisheit. Und die Goldschmiede müssen sich schämen über ihre gegossenen Figuren, denn diese Götter sind blanker Betrug, kein Leben ist in ihnen.
Nichtig sind sie, ein Spottgebilde. Zur Zeit ihrer Heimsuchung gehen sie zugrunde.
Eine Täuschung sind sie und verdienen nichts als Spott! Wenn Gott sein Urteil spricht, ist es aus mit ihnen.
Anders der Gott, der Jakobs Anteil ist. Denn er ist der Schöpfer des Alls und des Stammes, der sein Erbbesitz ist. HERR der Heerscharen ist sein Name.
Ganz anders ist der Gott Jakobs als sie! Denn er hat das Weltall geschaffen und Israel zu seinem Eigentum erwählt. »Der HERR, der allmächtige Gott« wird er genannt.
Ein Hammer warst du mir, Waffe für den Krieg. Mit dir zerschlug ich Völker, mit dir vernichtete ich Königreiche,
»Babylonien, du warst wie ein Hammer in meiner Hand; ich benutzte dich als Waffe, um ganze Völker zu vernichten und Königreiche zu zerstören.
mit dir zerschlug ich das Ross und seinen Reiter, mit dir zerschlug ich den Wagen und seinen Fahrer,
Mit dir zerschmetterte ich Pferde und Reiter, Streitwagen samt den Wagenlenkern.
mit dir zerschlug ich Mann und Frau, mit dir zerschlug ich Greis und Kind, mit dir zerschlug ich Knabe und Mädchen,
Ich erschlug Männer und Frauen, Kinder und Alte, junge Männer und Mädchen!
mit dir zerschlug ich den Hirten und seine Herde, mit dir zerschlug ich den Bauern und sein Gespann, mit dir zerschlug ich Statthalter und Vorsteher.
Hirten und Herden habe ich mit deiner Hilfe ausgerottet, Bauern und ihre Rindergespanne, selbst Provinzstatthalter und mächtige Fürsten fielen dir zum Opfer.
Aber ich übe Vergeltung an Babel und an allen Bewohnern Chaldäas für alles Böse, das sie an Zion vor euren Augen verübten — Spruch des HERRN.
Doch ich will dir und allen deinen Bewohnern das Unrecht vergelten, das ihr meiner Stadt Zion zugefügt habt. Mit eigenen Augen werden die Israeliten es sehen. Darauf gebe ich, der HERR, mein Wort.
Siehe, ich gehe gegen dich vor, du Berg des Verderbens, der die ganze Erde verdarb — Spruch des HERRN. Ich strecke meine Hand gegen dich aus, ich wälze dich weg von den Felsen und mache dich zum ausgebrannten Berg.
Babylonien, du bist wie ein verhängnisvoller Berg, der Verderben und Zerstörung über die ganze Welt bringt. Aber jetzt bekommst du es mit mir zu tun! Ich strecke meine Hand gegen dich aus und lasse deine Felsen einstürzen. Ich mache dich zu einem Haufen von verkohlten Steinen,
Man wird von dir keinen Schlussstein und keinen Grundstein mehr holen, denn Wüste bleibst du für immer — Spruch des HERRN.
die nicht mehr für ein Fundament oder als Eckstein zu gebrauchen sind. Für alle Zeiten bleibst du ein Trümmerfeld, das sage ich, der HERR!
Errichtet ein Feldzeichen auf der Erde, stoßt ins Widderhorn unter den Völkern! Weiht Nationen gegen sie, ruft Königreiche herbei gegen sie, Ararat, Minni und Aschkenas! Bestimmt einen, der den Krieg gegen sie plant, lasst Rosse anrücken, borstigen Heuschrecken gleich!
Gebt das Zeichen zum Angriff gegen Babylonien! Alle Völker sollen die Hörner blasen und sich für den Kampf rüsten. Ruft die Königreiche von Ararat, Minni und Aschkenas herbei! Wählt euch Heerführer aus! Überfallt das Land mit einem Reiterheer, das so groß ist wie ein Heuschreckenschwarm!
Weiht Nationen gegen sie, die Könige von Medien, seine Statthalter und alle seine Vorsteher und das ganze Land ihrer Herrschaft!
Die Völker sollen sich auf den Krieg vorbereiten, die Könige der Meder, ihre Statthalter, ihre Befehlshaber und die Heere aller Länder, über die sie herrschen!
Da bebt und zittert die Erde, wenn sich an Babel die Pläne des HERRN erfüllen, das Land von Babel zur Wüste zu machen, wo niemand mehr wohnt.
Die ganze Erde bebt und erzittert, denn ich, der HERR, will Babylonien zerstören und zur Wüste machen, in der keiner mehr wohnt. Mein Entschluss steht fest!
Die Helden Babels geben den Kampf auf und hocken in ihren Burgen. Ihre Kraft ist versiegt, sie sind wie Frauen geworden. Seine Wohnungen steckt man in Brand, seine Riegel zer- bricht man.
Die Elitetruppen Babyloniens ziehen gar nicht mehr in die Schlacht, sie kauern erschöpft in ihren Festungen und haben allen Mut verloren. Schon sind die Stadttore aufgebrochen, und die Häuser stehen in Flammen.
Läufer über Läufer stürmt heran, Bote über Bote, um dem König von Babel zu melden, seine Stadt sei von allen Seiten her eingenommen,
Von überall her kommen die Boten angelaufen, einer nach dem anderen meldet dem König von Babylonien: ›Die Stadt ist von allen Seiten eingenommen worden!
die Flussübergänge seien besetzt, die Verteidigungsanlagen im Feuer verbrannt, die Krieger entmutigt.
Die Feinde haben die Übergänge am Euphrat besetzt und die Festungen niedergebrannt. Unsere Soldaten sind in Panik geraten!‹
Denn so spricht der HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Die Tochter Babel gleicht einem Dreschplatz, wenn er festgestampft wird; noch eine kurze Zeit, dann ist für sie die Erntezeit da.
Ich, der HERR, der allmächtige Gott Israels, sage: Die Stadt Babylon wird niedergetreten werden wie ein Dreschplatz, den man feststampft, bevor die Erntezeit kommt.«
Nebukadnezzar, der König von Babel, hat mich gefressen und ausgesaugt und mich dann beiseitegestellt wie ein leeres Gefäß. Wie ein Ungeheuer hat er mich verschlungen, hat sich den Bauch gefüllt mit meinen Köstlichkeiten und mich dann ausgespült.
»Jerusalem klagt: ›König Nebukadnezar hat mich zerfleischt und aufgefressen. Wie ein Drache hat er mich verschlungen, hat sich den Bauch vollgeschlagen mit dem, was ich besaß — und mich dann weggeworfen wie ein leeres Gefäß!
Was ich an Unrecht und Schaden erlitt, komme über Babel!, soll die Bewohnerin Zions sagen. Mein Blut komme über die Bewohner Chaldäas!, soll Jerusalem sagen.
Doch nun soll Babylon für das Verbrechen bestraft werden, das es an mir begangen hat. Die Babylonier haben unser Blut in Zion vergossen — nun soll ihres fließen!‹
Darum — so spricht der HERR: Siehe, ich führe deinen Rechtsstreit und werde dir Vergeltung verschaffen. Ich lasse sein Meer vertrocknen und seine Quelle versiegen.
Ich, der HERR, sage zu Jerusalem: Ich selbst werde dir zum Recht verhelfen und mich an deinen Feinden rächen. Ich lasse Babyloniens Flüsse und Teiche vertrocknen und die Quellen versiegen.
Babel wird ein Trümmerhaufen, eine Behausung für die Schakale, Entsetzen und Spott, wo niemand mehr wohnt.
Seine Hauptstadt soll zu einem einzigen Trümmerfeld werden, wo die Schakale hausen und kein Mensch es mehr aushält. Wer das sieht, wird entsetzt sein und die Stadt verabscheuen.
Alle zusammen brüllen sie wie Löwen, knurren wie junge Löwen.
Noch brüllen die Babylonier wie Löwen und knurren wie Löwenjunge.
Wenn sie in Gier brennen, bereite ich ihr Gelage und mache sie betrunken, dass sie lustig werden, in ewigen Schlaf sinken und nie mehr erwachen — Spruch des HERRN.
Sie sind voller Gier! Darum bereite ich, der HERR, ihnen ein Festmahl und mache sie betrunken, bis sie fröhlich und ausgelassen sind. Dann versinken sie in ewigen Schlaf und werden nie mehr erwachen.
Ich führe sie hinab wie Lämmer zum Schlachten, wie Widder und Böcke.
Wie Lämmer, Schaf- und Ziegenböcke führe ich sie zur Schlachtbank.
Wie ist Scheschach eingenommen und erobert der Ruhm der ganzen Erde! Wie ist Babel zum Entsetzen geworden unter den Völkern!
Scheschach ist gefallen! Die weltberühmte Stadt wurde erobert! Welch ein Bild des Schreckens bietet sie nun der ganzen Welt!
Das Meer überflutet Babel, von seinen tosenden Wogen wird es bedeckt.
Das Meer hat Babylon überflutet, seine tosenden Wellen sind über die Stadt hereingebrochen.
Seine Städte werden zur Wüste, ein Land der Dürre und Steppe, wo niemand wohnt und wo kein Menschenkind mehr hindurchzieht.
Die Städte des Landes sind verwüstet; sie liegen da wie eine dürre, wasserlose Steppe. Kein Mensch wohnt mehr dort, niemand reist hindurch.
Den Bel von Babel suche ich heim und entreiße seinem Rachen, was er verschlungen hat. Die Völker strömen nicht mehr zu ihm. Auch die Mauer von Babel ist gefallen. —
Ich werde ihren Götzen Bel strafen. Was er verschlungen hat, muss er nun wieder ausspucken! Die Völker strömen nicht mehr herbei, um ihn anzubeten. Babylons Mauern sind gefallen!
Zieh weg aus seiner Mitte, mein Volk! Jeder rette sein Leben vor dem glühenden Zorn des HERRN.
Flieht, ihr Israeliten! Lauft um euer Leben, damit euch mein glühender Zorn nicht auch trifft!
Euer Herz soll nicht verzagen. Fürchtet euch nicht bei dem Gerücht, das man im Land hört — man wird im einen Jahr dieses und im andern Jahr jenes Gerücht hören — , und wenn Gewalttat im Land regiert und Herrscher gegen Herrscher steht!
Verliert nicht den Mut, habt keine Angst, wenn ihr die schlimmen Gerüchte hört, die man sich im Land erzählt. Jedes Jahr gibt es neue Schreckensmeldungen — über blutige Aufstände und Machtkämpfe zwischen den Herrschern.
Darum siehe, es kommen Tage, da suche ich die Götzen Babels heim; sein ganzes Land wird zuschanden und alle seine Erschlagenen liegen gefallen in seiner Mitte.
Glaubt mir, es kommt die Zeit, in der ich die Götzen Babyloniens strafen werde! Dann ist der Ruhm des Landes dahin, und überall liegen die Gefallenen am Boden.
Dann jubeln Himmel und Erde und alles, was in ihnen ist, über Babel, wenn von Norden her die Verwüster einfallen — Spruch des HERRN.
Himmel und Erde, ja, die ganze Welt bricht in Jubel aus, wenn die Truppen aus dem Norden heranziehen, um Babylon zu zerstören. Darauf gebe ich, der HERR, mein Wort.
Auch Babel muss fallen für die Erschlagenen Israels, wie die Erschlagenen der ganzen Erde für Babel gefallen sind.
Babylonien hat unzählige Menschen auf der ganzen Welt umgebracht, doch nun wird es selbst zugrunde gehen, weil es so viele Israeliten tötete.
Ihr, die ihr dem Schwert entronnen seid, zieht weg, bleibt nicht stehen! Denkt in der Ferne an den HERRN und Jerusalem steige auf in eurem Herzen!
Ihr Menschen aus Israel, die ihr dem Schwert eurer Feinde entkommen seid, flieht! Bleibt nicht stehen! Auch wenn ihr weit von eurem Land entfernt seid, denkt an mich, euren HERRN, und vergesst Jerusalem nicht!
Schämen müssen wir uns; denn Schmach mussten wir hören. Schamröte bedeckt unser Gesicht; denn Fremde sind gekommen über die Heiligtümer des Hauses des HERRN.
Ihr sagt: ›Es ist eine Schande! Fremde sind in das Heiligtum eingedrungen, in das Haus unseres Gottes! Sie haben uns verspottet und verhöhnt.‹
Darum siehe, es kommen Tage — Spruch des HERRN — , da suche ich seine Götzen heim und in seinem ganzen Land röcheln Erschlagene.
Doch hört, was ich, der HERR, euch antworte: Es kommt die Zeit, in der ich Babyloniens Götter strafen werde. Dann hört man im ganzen Land die Verwundeten stöhnen.
Auch wenn Babel bis zum Himmel aufsteigt und sich in unzugänglicher Höhe verschanzt, so werden doch auf meinen Wink die Verwüster über es kommen — Spruch des HERRN.
Selbst wenn die Mauern Babylons bis an den Himmel reichten und seine Festungstürme uneinnehmbar hoch wären, würde ich doch die Feinde schicken, die alles in Schutt und Asche legen. Mein Wort gilt!
Horch, Schreien von Babel her und großer Zusammenbruch im Land der Chaldäer!
Hört ihr, wie Babylonien um Hilfe schreit? Das ganze Land ist dem Untergang geweiht,
Denn der HERR verwüstet Babel und macht seinem lauten Lärmen ein Ende. Die Wogen der Verwüster brausen wie gewaltige Wasser, es ertönt der Lärm ihrer Stimme.
denn ich, der HERR, zerstöre es nun und bringe all ihr Lärmen zum Schweigen. Die Feinde donnern heran wie mächtige Meereswogen, hört ihr das laute Gebrüll?
Ja, der Verwüster kommt über Babel. Seine Helden werden gefangen genommen, ihre Bogen zerbrochen. Denn der HERR ist ein Gott der Vergeltung; er vergilt genau.
Ja, sie kommen und verwandeln Babylonien in eine Wüste, sie nehmen die Soldaten gefangen und zerbrechen ihre Bogen. Denn ich, der HERR, bin ein Gott, der Vergeltung übt und sie so straft, wie sie es verdienen.
Die Fürsten und Weisen Babels, seine Statthalter, seine Vorsteher und seine Kriegshelden mache ich betrunken, in ewigen Schlaf sollen sie sinken und nie mehr erwachen — Spruch des Königs, HERR der Heerscharen ist sein Name.
Ich bin König der ganzen Welt; ›allmächtiger Gott‹ lautet mein Name. Ich mache sie alle betrunken — die führenden Männer von Babylonien, ihre weisen Berater, die Statthalter, Befehlshaber und die einfachen Soldaten; dann versinken sie in ewigen Schlaf und werden nie mehr erwachen.
So spricht der HERR der Heerscharen: Die breiten Mauern von Babel werden geschleift bis auf den Grund, seine hohen Tore werden im Feuer verbrannt. So mühen sich Völker für nichts, Nationen plagen sich ab für das Feuer.
Die starken Mauern Babylons werden dem Erdboden gleichgemacht und die hohen Tore niedergebrannt. Was Völker mühsam errichtet haben, hat keinen Bestand — ihre Bauwerke werden ein Raub der Flammen! Das sage ich, der HERR, der allmächtige Gott.«
Das Wort, das der Prophet Jeremia dem Seraja, dem Sohn Nerijas, des Sohnes Machsejas, befohlen hat, als dieser mit Zidkija, dem König von Juda, in dessen viertem Regierungsjahr nach Babel reiste. Seraja war Quartiermeister.
In seinem 4. Regierungsjahr reiste der judäische König Zedekia nach Babylon. Als Jeremia davon hörte, gab er Seraja, der den König begleitete und für sein Wohlergehen verantwortlich war, eine Botschaft mit; Seraja war ein Sohn von Nerija und Enkel von Machseja.
Jeremia hatte all das Unheil, das über Babel kommen sollte, auf eine Buchrolle geschrieben, alle diese Worte, die über Babel aufgeschrieben sind.
Jeremia hatte auf einer Schriftrolle niedergeschrieben, welches Unheil Babylonien bevorstand, alle Weissagungen gegen das Land waren darauf festgehalten.
Und Jeremia sagte zu Seraja: Wenn du nach Babel kommst, sieh zu, dass du alle diese Worte laut vorliest.
Er sagte zu Seraja: »Wenn du nach Babylon kommst, so lies alles, was ich aufgeschrieben habe, laut vor!
Dann sag: HERR, du selbst hast diesem Ort angedroht, ihn zu vernichten, sodass niemand mehr darin wohnt, weder Mensch noch Vieh; für immer soll er zur Wüste werden.
Dann bete: ›HERR, du hast dieser Stadt die Zerstörung angekündigt. Sie soll für alle Zeiten zu einer Einöde werden, in der weder Menschen noch Tiere leben.‹
Und es soll sein: Sobald du diese Buchrolle zu Ende gelesen hast, binde an sie einen Stein und wirf sie mitten in den Eufrat!
Wenn du diese Schriftrolle fertig vorgelesen hast, binde einen Stein daran, wirf sie in den Euphrat
Und sprich dabei: So soll Babel versinken und nicht wieder hochkommen, wegen des Unheils, das ich über die Stadt bringe. Ja, Nationen plagen sich ab für nichts. So weit die Worte Jeremias.
und rufe: ›Genauso wird Babylon untergehen und nie wieder hochkommen! Denn der Herr wird großes Unheil über seine Einwohner bringen. Es ist aus mit ihnen!‹« Hier enden die Worte Jeremias.