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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Das Wort des HERRN erging an mich:
  • Noch einmal empfing ich eine Botschaft vom HERRN. Er sprach zu mir:
  • Menschensohn, sag zum Fürsten von Tyrus: So spricht GOTT, der Herr: Weil sich dein Herz überhoben hat und du sagtest: Ich bin ein Gott, einen Wohnsitz für Götter bewohne ich im Herzen der Meere. Doch du bist ein Mensch und kein Gott, obwohl du dein Herz dem Herzen eines Gottes gleichgestellt hast.
  • »Du Mensch, geh zum Fürsten von Tyrus und richte ihm meine Worte aus: Du bist hochmütig und behauptest voller Stolz: ›Ich bin ein Gott und throne wie ein Gott auf meiner Insel mitten im Meer!‹ Doch auch wenn du dich selbst für einen Gott hältst, bist und bleibst du nur ein Mensch!
  • Siehe, du bist weiser als Daniel. Kein Geheimnis war dir zu dunkel.
  • Zwar bist du weiser als Daniel, kein Geheimnis ist zu dunkel für dich.
  • Durch deine Weisheit und Einsicht schufst du dir Reichtum. Mit Gold und Silber fülltest du deine Kammern.
  • Weisheit und Verstand haben dich sehr reich gemacht, deine Schatzkammern sind voll mit Silber und Gold.
  • Durch deine gewaltige Weisheit, durch deinen Handel hast du deinen Reichtum vermehrt. Doch dein Herz hat sich erhoben wegen all deines Reichtums.
  • Durch kluge Geschäfte hast du deinen Besitz immer weiter vergrößert. Doch all dies hat dich stolz und überheblich gemacht,
  • Darum — so spricht GOTT, der Herr: Weil du dein Herz dem Herzen eines Gottes gleichgemacht hast,
  • und nun glaubst du, selbst göttlich zu sein. Darum sage ich, Gott, der HERR:
  • darum, siehe, bringe ich Fremde über dich, tyrannische Nationen. Sie zücken ihre Schwerter gegen all deine prächtige Weisheit, entweihen deinen strahlenden Glanz.
  • Du wirst schon sehen, was du davon hast: Ein grausames Heer aus vielen Völkern lasse ich über dich herfallen. Mit ihren Schwertern werden sie deine ganze Pracht zerstören und alles Schöne in den Schmutz treten, das du mit deiner Weisheit erworben hast.
  • Sie stoßen dich hinab in das Grab; wie einer durchbohrt wird und stirbt, so stirbst du im Herzen der Meere.
  • Sie werden dich in den Tod stoßen, und das Meer wird dein Grab sein.
  • Wirst du dann angesichts deiner Mörder noch sagen: Ich bin ein Gott? Du bist ein Mensch und kein Gott in der Hand derer, die dich durchbohren.
  • Wenn du dem Tod ins Auge blickst, wirst du dann immer noch behaupten, ein Gott zu sein? Du bist ja doch nur ein vergänglicher Mensch und kannst nichts gegen deine Mörder ausrichten!
  • Wie Unbeschnittene sterben, so stirbst du durch Fremde; denn ich habe gesprochen — Spruch GOTTES, des Herrn.
  • Durch die Hand von Fremden wirst du sterben wie ein unbeschnittener Heide, denn so habe ich es beschlossen. Ja, darauf gebe ich, Gott, der HERR, dir mein Wort.«
  • Das Wort des HERRN erging an mich:
  • Weiter sprach der HERR zu mir:
  • Menschensohn, stimm eine Totenklage an über den König von Tyrus und sag zu ihm: So spricht GOTT, der Herr: Du warst ein vollendet gestaltetes Siegel, voll Weisheit und vollkommener Schönheit.
  • »Du Mensch, stimm ein Klagelied an über das Unglück, das den König von Tyrus erwartet! Richte ihm aus, was ich, Gott, der HERR, ihm zu sagen habe: Du warst der Inbegriff der Vollkommenheit, voll Weisheit und vollendeter Schönheit.
  • Im Garten Gottes, in Eden, bist du gewesen. Allerlei kostbare Steine umgaben dich: Rubin, Topas, dazu Jaspis, Chrysolith, Karneol und Onyx, Saphir, Karfunkelstein und Smaragd. Aus Gold war alles gemacht, was an dir erhöht und vertieft war, all diese Zierden brachte man an, am Tag, als du erschaffen wurdest.
  • Du lebtest in Eden, dem Garten Gottes, und trugst Edelsteine jeder Art: Karneol, Topas und Jaspis, Türkis, Onyx und Nephrit, Saphir, Rubin und Smaragd. Sie waren kunstvoll verarbeitet und in feinstes Gold eingefasst. Ich schmückte dich mit ihnen an dem Tag, als ich dich schuf.
  • Du, Kerub, mit ausgebreiteten, schützenden Flügeln, ich hatte dich eingesetzt. Auf dem heiligen Berg der Götter bist du gewesen. Zwischen den feurigen Steinen gingst du umher.
  • Auf meinem heiligen Berg ließ ich dich wohnen, ein Kerub schützte dich mit ausgebreiteten Flügeln, und zwischen feurigen Steinen gingst du umher.
  • Ohne Tadel warst du auf deinen Wegen seit dem Tag, an dem du erschaffen wurdest, bis Verbrechen an dir gefunden wurde.
  • Als ich dich schuf, warst du untadelig und vollkommen, doch dann fingst du an, Unrecht zu tun.
  • Durch deinen ausgedehnten Handel wurde dein Inneres mit Gewalttat erfüllt, in Sünde bist du gefallen. Da habe ich dich entweiht, entfernt vom Berg der Götter, und dich zugrunde gerichtet, du beschirmender Kerub, weg aus der Mitte der feurigen Steine.
  • Dein Handel blühte, und der Erfolg verführte dich zu üblen Machenschaften und Gewalttaten. Darum vertrieb ich dich von meinem Berg, und der Kerub stieß dich von den feurigen Steinen fort in den Untergang.
  • Hochmütig war dein Herz geworden, weil du so schön warst. Du hast deine Weisheit vernichtet, verblendet vom strahlenden Glanz. Ich stieß dich auf die Erde hinab. Den Blicken der Könige gab ich dich preis, damit sie dich alle begaffen.
  • Deine Schönheit ist dir zu Kopf gestiegen, deine prachtvolle Erscheinung ließ dich handeln wie ein Narr. Darum habe ich dich zu Boden geworfen, ich habe dich erniedrigt vor den Augen anderer Könige; voller Verachtung blicken sie nun auf dich herab.
  • Du hast durch deine gewaltige Schuld, durch Unrecht bei deinem Handelsgeschäft deine Heiligtümer entweiht. So ließ ich mitten aus dir Feuer hervorbrechen. Das hat dich verzehrt. Vor den Augen all derer, die dich sahen, machte ich dich zu Asche auf der Erde.
  • Durch betrügerischen Handel hast du große Schuld auf dich geladen und deine Heiligtümer entweiht. Darum ließ ich mitten in deiner Stadt ein Feuer ausbrechen, das sie vollkommen niederbrannte. Wer sie jetzt sucht, findet nur noch einen Haufen Asche.
  • Alle, die dich kennen unter den Völkern, sind entsetzt über dich. Zum Schrecken bist du geworden, du bist für immer dahin.
  • Alle Völker, die dich kannten, sind entsetzt. Ein Bild des Schreckens bist du geworden, es ist aus mit dir für alle Zeit!«
  • Das Wort des HERRN erging an mich:
  • Da gab der HERR mir eine weitere Botschaft. Er forderte mich auf:
  • Menschensohn, richte dein Gesicht auf Sidon, tritt als Prophet gegen es auf
  • »Du Mensch, blick in die Richtung, wo die Stadt Sidon liegt, und kündige ihr mein Gericht an!
  • und sag: So spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich gehe gegen dich vor, Sidon, und verherrliche mich in deiner Mitte. Dann werden sie erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich an ihm das Urteil vollstrecke und mich an ihm als heilig erweise.
  • Ich, Gott, der HERR, sage: Sidon, jetzt bekommst du es mit mir zu tun! Wenn ich Gericht über dich halte, werden alle sehen, dass ich ein heiliger Gott bin. Ja, ich werde mein Urteil an dir vollstrecken und dadurch meine Macht und Herrlichkeit zeigen. Jeder soll erkennen, dass ich der HERR bin.
  • Ich schicke ihm Pest und Blut in seine Gassen. Und es fallen in seiner Mitte Erschlagene, wenn das Schwert von überallher auf es einschlägt. Dann werden sie erkennen, dass ich der HERR bin.
  • In deinen Häusern wird die Pest ausbrechen, und in deinen Straßen wird Blut fließen. Von allen Seiten bedrängen dich deine Feinde, und viele deiner Einwohner werden dem Schwert zum Opfer fallen. Dann erkennst du, dass ich der HERR bin.«
  • Dann droht dem Haus Israel kein stechender Dorn und kein verletzender Stachel mehr von allen ringsum, die sie verachten. Daran werden sie erkennen, dass ich GOTT, der Herr, bin.
  • »Jetzt noch verachten die feindlichen Nachbarvölker die Israeliten und fügen ihnen Schmerzen zu wie Dornen und Stacheln. In Zukunft aber werden die Israeliten vor ihnen Ruhe haben. Dann werden sie erkennen, dass ich Gott, der HERR, bin.
  • So spricht GOTT, der Herr: Wenn ich die vom Haus Israel aus all den Ländern zusammenführe, in die sie zerstreut sind, dann erweise ich mich an ihnen vor den Augen der Völker als heilig. Sie werden auf ihrem Ackerboden wohnen, den ich meinem Knecht Jakob gegeben habe.
  • Ich verspreche, sie aus allen Völkern zurückzubringen, unter die sie jetzt noch zerstreut sind. Dann werden auch ihre Feinde sehen, dass ich der heilige Gott bin. Mein Volk wird wieder in dem Land wohnen, das ich vor langer Zeit meinem Diener Jakob gegeben habe.
  • Dort werden sie in Sicherheit leben; sie werden Häuser bauen und Weinberge pflanzen. Sie wohnen in Sicherheit, sobald ich an all denen, die sie ringsum verachtet haben, das Urteil vollstrecke. Dann werden sie erkennen, dass ich, der HERR, ihr Gott bin.
  • Dann können sie in Ruhe und Sicherheit leben, Häuser bauen und Weinberge anlegen. Doch ihre Nachbarvölker, die nur Verachtung für sie übrig hatten, werde ich richten. So wird mein Volk erkennen, dass ich, der HERR, ihr Gott bin.«

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