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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
New King James Bible Version
Ich sagte mir: »Ich will es mit den Freuden des Lebens versuchen und herausfinden, was sie zu bieten haben!« Doch ich merkte, dass auch dies vergeblich ist und keine Erfüllung bringt.
Immer nur lachen ist töricht, und das Vergnügen — was hilft es schon?
I said of laughter — “Madness!”; and of mirth, “What does it accomplish?”
Ich nahm mir vor, mich mit Wein aufzuheitern und so zu leben wie die Unverständigen — doch bei allem sollte die Weisheit mich führen. Ich wollte herausfinden, was für die Menschen gut ist und worin sie in der kurzen Zeit ihres Lebens Glück finden können.
Ich schuf große Dinge: Ich baute mir Häuser und pflanzte Weinberge.
I made my works great, I built myself houses, and planted myself vineyards.
Ich legte Ziergärten und Parks für mich an und bepflanzte sie mit Obstbäumen aller Art.
I made myself gardens and orchards, and I planted all kinds of fruit trees in them.
Ich baute große Teiche, um den Wald mit seinen jungen Bäumen zu bewässern.
Zu den Knechten und Mägden, die schon seit ihrer Geburt in meinem Haus lebten, erwarb ich noch weitere hinzu. Ich besaß größere Rinder- und Schafherden als alle, die vor mir in Jerusalem regiert hatten.
Meine Schatzkammern füllte ich mit Silber und Gold, mit Schätzen aus anderen Königreichen. Ich ließ Sänger und Sängerinnen an meinen Hof kommen und hatte alle Frauen, die ein Mann sich nur wünschen kann.
So wurde ich reicher und berühmter als jeder andere, der vor mir in Jerusalem regiert hatte, ohne dabei meine Weisheit zu verlieren.
Ich gönnte mir alles, was meine Augen begehrten, und erfüllte mir jeden Herzenswunsch. Meine Mühe hatte sich gelohnt: Ich war glücklich und zufrieden.
Doch dann dachte ich nach über das, was ich erreicht hatte, und wie hart ich dafür arbeiten musste, und ich erkannte: Alles war letztendlich vergebens — als hätte ich versucht, den Wind einzufangen! Es gibt auf dieser Welt keinen bleibenden Gewinn.
Then I looked on all the works that my hands had done
And on the labor in which I had toiled;
And indeed all was vanity and grasping for the wind.
There was no profit under the sun.
And on the labor in which I had toiled;
And indeed all was vanity and grasping for the wind.
There was no profit under the sun.
Ich überlegte: Worin unterscheidet sich der Weise vom Unverständigen und Verblendeten? Was wird der Mann tun, der einmal als mein Nachfolger auf dem Königsthron sitzen wird? Was schon jeder vor ihm getan hat?
The End of the Wise and the Fool
Then I turned myself to consider wisdom and madness and folly;
For what can the man do who succeeds the king? —
Only what he has already done.
Then I turned myself to consider wisdom and madness and folly;
For what can the man do who succeeds the king? —
Only what he has already done.
Ja, es stimmt: Weisheit ist besser als Unvernunft, so wie Licht besser ist als Finsternis.
Then I saw that wisdom excels folly
As light excels darkness.
As light excels darkness.
Der Weise läuft mit offenen Augen durch die Welt, doch der Unvernünftige tappt im Dunkeln. Und trotzdem wartet auf beide dasselbe Los!
The wise man’s eyes are in his head,
But the fool walks in darkness.
Yet I myself perceived
That the same event happens to them all.
But the fool walks in darkness.
Yet I myself perceived
That the same event happens to them all.
Als ich das erkannte, fragte ich mich: Wenn mich das gleiche Schicksal trifft wie den Unverständigen — wozu habe ich mich dann überhaupt so sehr um Weisheit bemüht? Da begriff ich, dass auch der Nutzen der Weisheit letztendlich bedeutungslos ist.
So I said in my heart,
“As it happens to the fool,
It also happens to me,
And why was I then more wise?”
Then I said in my heart,
“This also is vanity.”
“As it happens to the fool,
It also happens to me,
And why was I then more wise?”
Then I said in my heart,
“This also is vanity.”
Denn später erinnert sich niemand mehr an den Weisen, genauso wenig wie an den Unwissenden. Wie bald sind beide vergessen — der Tod macht keinen Unterschied!
For there is no more remembrance of the wise than of the fool forever,
Since all that now is will be forgotten in the days to come.
And how does a wise man die?
As the fool!
Since all that now is will be forgotten in the days to come.
And how does a wise man die?
As the fool!
Da begann ich das Leben zu verabscheuen, alles Tun auf der Welt kam mir unerträglich vor. Denn es ist so vergeblich, als wollte man den Wind einfangen.
Therefore I hated life because the work that was done under the sun was distressing to me, for all is vanity and grasping for the wind.
Auch mein Besitz, für den ich mich mein Leben lang abgemüht hatte, war mir verleidet, denn ich begriff, dass ich einmal alles meinem Nachfolger hinterlassen muss.
Then I hated all my labor in which I had toiled under the sun, because I must leave it to the man who will come after me.
Und wer weiß schon, ob der weise oder töricht sein wird? Doch er wird alles besitzen, was ich durch meine Arbeit und mein Wissen erworben habe. Wo ist da der Sinn?
And who knows whether he will be wise or a fool? Yet he will rule over all my labor in which I toiled and in which I have shown myself wise under the sun. This also is vanity.
Als ich das erkannte, begann ich zu verzweifeln, weil ich mich mein Leben lang so geplagt hatte.
Therefore I turned my heart and despaired of all the labor in which I had toiled under the sun.
Da hat man mit seinem Wissen, seinen Fähigkeiten und seinem Fleiß etwas erreicht und muss es dann an einen anderen abtreten, der sich nie darum gekümmert hat! Das ist so sinnlos und ungerecht!
Denn was bleibt dem Menschen von seiner Mühe und von all seinen Plänen?
For what has man for all his labor, and for the striving of his heart with which he has toiled under the sun?
Sein Leben lang hat er nichts als Ärger und Sorgen, sogar nachts findet er keine Ruhe! Und doch ist alles vergeblich.
For all his days are sorrowful, and his work burdensome; even in the night his heart takes no rest. This also is vanity.
Das Beste, was ein Mensch da tun kann, ist: essen und trinken und die Früchte seiner Arbeit genießen. Doch ich weiß: Das kann nur Gott ihm schenken!
Nothing is better for a man than that he should eat and drink, and that his soul should enjoy good in his labor. This also, I saw, was from the hand of God.
Denn wer kann essen und genießen ohne ihn?
Dem Menschen, der ihm gefällt, gibt er Weisheit, Erkenntnis und Freude. Doch wer Gott missachtet, den lässt er sammeln und anhäufen, um dann alles dem zu geben, den er liebt. Selbst nach dem Glück zu greifen ist so vergeblich, als würde man versuchen, den Wind einzufangen!
For God gives wisdom and knowledge and joy to a man who is good in His sight; but to the sinner He gives the work of gathering and collecting, that he may give to him who is good before God. This also is vanity and grasping for the wind.