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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Auflage 2017

  • Der Herr sagt: »Wehe denen, die Gesetze verabschieden, um andere ins Unglück zu stürzen, und Verordnungen erlassen, um andere zu unterdrücken!
  • Wehe denen, die unheilvolle Gesetze erlassen und unerträgliche Vorschriften machen,
  • Sie betrügen die Armen und Schwachen meines Volkes um ihr Recht. Kaltblütig beuten sie Witwen und hilflose Waisen aus.
  • um die Schwachen vom Gericht fernzuhalten und den Armen meines Volkes das Recht zu rauben, damit die Witwen ihre Beute werden und sie die Waisen ausplündern!
  • Doch was wollt ihr tun, wenn die Zeit gekommen ist, in der ich euch bestrafe, wenn das Unglück von ferne über euch hereinbricht? Zu wem wollt ihr dann fliehen, bei wem Hilfe suchen? Wo wollt ihr euer ganzes Vermögen in Sicherheit bringen?
  • Was wollt ihr tun am Tag der Heimsuchung und beim Untergang, wenn er von ferne kommt? Zu wem wollt ihr fliehen, um Hilfe zu finden, wo euren Reichtum hinterlassen?
  • Ihr werdet entweder als Gefangene gefesselt daherstolpern oder tot bei den Gefallenen liegen.« Und auch dann ist Gottes Zorn noch nicht gestillt; drohend schwebt seine Hand über diesem Volk.
  • Wer nicht mit den Gefangenen in die Knie gegangen ist, wird fallen mit den Erschlagenen. Bei alldem hat sich sein Zorn nicht gewendet und noch bleibt seine Hand ausgestreckt.
  • »Wehe den Assyrern!«, ruft der Herr. »Noch gebrauche ich sie als Stock, mit dem ich mein Volk bestrafe. Mein grimmiger Zorn gegen Israel treibt die Assyrer an.
  • Wehe Assur, dem Stock meines Zorns! Der Knüppel in ihrer Hand, das ist meine Wut.
  • Ich schicke sie in den Kampf gegen dieses gottlose Volk, das immer und immer wieder meinen Zorn erregt. Ich lasse das assyrische Heer das Land ausplündern und reiche Beute machen. Sollen sie es doch zertrampeln wie Dreck auf der Straße!«
  • Gegen eine gottlose Nation sende ich ihn und gegen das Volk meines Grimms entbiete ich ihn, um Beute zu erbeuten und Raub zu rauben, um es zu zertreten wie Lehm in den Gassen.
  • Doch der König von Assyrien will nicht wahrhaben, dass er vom Herrn diese Macht bekommen hat. Er verfolgt seine eigenen Pläne. Vernichten will er, Völker auslöschen — je mehr, desto besser!
  • Doch Assur stellt es sich nicht so vor, sein Herz plant es anders, es hat nur Vernichtung im Sinn, die Ausrottung nicht weniger Nationen.
  • »Jeder Befehlshaber über meine Truppen ist so mächtig wie ein König!«, prahlt er.
  • Denn es sagt: Sind meine Anführer nicht allesamt Könige?
  • »Habe ich nicht eine Stadt nach der anderen eingenommen? Kalne war ebenso unfähig zum Widerstand wie Karkemisch, Hamat genauso schwach wie Arpad, und Samaria besiegte ich so leicht wie Damaskus.
  • Ging es nicht Kalne genauso wie Karkemisch, Hamat wie Arpad, Samaria wie Damaskus?
  • Ich habe Königreiche erobert, deren Götterstatuen die von Samaria und Jerusalem weit übertrafen.
  • Wie meine Hand nach den Königreichen der Götzen gelangt hat, deren Götterbilder die von Jerusalem und Samaria übertrafen,
  • Samaria und seine Götter habe ich bereits zerstört, sollte ich Jerusalem und seine Götter davonkommen lassen?«
  • werde ich nicht, wie ich an Samaria und seinen Götzen getan habe, ebenso an Jerusalem und seinen Götterbildern tun?
  • Sobald der Herr die Assyrer nicht mehr braucht, weil er sein Ziel mit Jerusalem erreicht hat, geht er mit dem König von Assyrien ins Gericht. Denn dieser ist selbstherrlich und hochnäsig, voller Stolz blickt er auf andere herab.
  • Aber wenn der Herr sein ganzes Werk auf dem Berg Zion und in Jerusalem vollendet hat, werde ich die Frucht des größenwahnsinnigen Königs von Assur heimsuchen und den hoffärtigen Stolz seiner Blicke.
  • Er brüstet sich und behauptet: »Aus eigener Kraft habe ich das alles geschafft! Meiner Klugheit ist es zu verdanken! Ich wische die Grenzen zwischen den Völkern hinweg, ich plündere ihre Schätze und stürze die Könige von ihren Thronen. So groß ist meine Macht!
  • Denn er hat gesagt: Das habe ich mit der Kraft meiner Hand und mit meiner Weisheit getan, denn ich bin klug. Und ich beseitige die Grenzen zwischen den Völkern, ihre Schätze plündere ich und stoße wie ein Held die Bewohner hinab.
  • Wie man Vogelnester ausnimmt, so habe ich den Reichtum der Völker zusammengerafft. Alle Länder habe ich eingesammelt wie Eier aus einem verlassenen Nest. Keiner hat es gewagt, auch nur mit den Flügeln zu schlagen, sie haben den Schnabel gehalten und keinen Pieps von sich gegeben.«
  • Gleich einem Vogelnest hat meine Hand nach dem Reichtum der Völker gelangt und wie man verlassene Eier sammelt, so habe ich die ganze Welt eingesammelt. Da war keiner, der mit den Flügeln schlug, keiner, der den Schnabel aufriss und piepste.
  • Aber das sind nichts als leere Worte! Oder behauptet etwa eine Axt, sie sei stärker als der Holzarbeiter? Ist die Säge mehr als der, der sie gebraucht? Das wäre ja so, als ob ein Stock den schwingt, der ihn in der Hand hält, oder als ob ein Stab den Menschen hochhebt.
  • Prahlt denn die Axt gegenüber dem, der mit ihr hackt, oder brüstet die Säge sich vor dem, der mit ihr sägt? Das wäre, wie wenn der Stock den Mann schwingt, der ihn hochhebt, oder wie wenn der Knüppel den hochhebt, der nicht aus Holz ist.
  • Weil sie so prahlen und lästern, wird der HERR, der allmächtige Gott, die feisten Assyrer spindeldürr werden lassen. Er entzündet ein gewaltiges Feuer, das ihre ganze Pracht verzehrt.
  • Darum schickt Gott, der HERR der Heerscharen, gegen seine Fetten die Schwindsucht und statt seiner Pracht wird ein Brand brennen wie der Brand eines Feuers.
  • Der heilige Gott, Israels Licht — er selbst ist dieses Feuer! An einem einzigen Tag verbrennt es Assyrien mitsamt Dornen und Disteln.
  • Israels Licht wird zum Feuer und sein Heiliger wird zur Flamme. Sie brennt und verzehrt seine Dornen und seine Disteln an einem einzigen Tag.
  • Der Herr rodet die prächtigen Wälder und zerstört die fruchtbaren Gärten so gründlich, dass keine Pflanze übrig bleibt. Assyrien wird es ergehen wie einem Todkranken, der langsam dahinsiecht.
  • Und die Herrlichkeit seines Waldes und seines Baumgartens vernichtet er, von der Seele bis zum Fleisch; es wird sein, wie wenn ein Kranker dahinsiecht.
  • Es wird nur noch so wenige Bäume geben, dass sogar ein Kind sie zählen kann.
  • Dann wird der Rest von den Bäumen seines Waldes zu zählen sein; ein Junge kann sie aufschreiben.
  • Die Nachkommen von Jakob aber, die dann noch übrig geblieben sind, werden ihre Hilfe nicht mehr von den Assyrern erwarten, von denen sie doch nur Schläge erhielten. Auf den HERRN, den heiligen Gott Israels, werden sie sich verlassen und ihm die Treue halten.
  • An jenem Tag wird der Rest Israels — und wer vom Haus Jakob entronnen ist — sich nicht mehr auf den stützen, der ihn schlägt, sondern er stützt sich in Treue auf den HERRN, den Heiligen Israels.
  • Ein Überrest des Volkes, ein kleiner Rest wird zurückkehren zu seinem starken Gott.
  • Ein Rest kehrt um zum starken Gott, der Rest Jakobs.
  • Auch wenn ihr Israeliten heute noch so zahlreich seid wie der Sand am Meer, so bleiben doch nur wenige von euch übrig, die zu Gott zurückkehren. Euer Untergang ist bereits besiegelt: Wie eine Sturmflut wird Gottes gerechte Strafe euch überrollen.
  • Israel, wenn auch dein Volk so zahlreich ist wie der Sand am Meer — nur ein Rest davon kehrt um. Vernichtung ist beschlossen, Gerechtigkeit flutet heran.
  • Ja, er ist fest entschlossen, das ganze Land zu verwüsten.
  • Denn fest beschlossene Vernichtung vollstreckt der Herr, der GOTT der Heerscharen, inmitten der ganzen Erde.
  • Darum sagt der HERR, der allmächtige Gott: »Mein Volk auf dem Berg Zion, fürchtet euch nicht vor den Assyrern, auch wenn sie euch so hart unterdrücken, wie es damals die Ägypter mit euren Vorfahren getan haben.
  • Darum — so spricht der Herr, der GOTT der Heerscharen: Fürchte dich nicht, mein Volk, das auf dem Berg Zion wohnt, vor Assur, das dich mit dem Stock schlägt und das seinen Knüppel gegen dich erhebt nach der Art Ägyptens.
  • Es dauert nicht mehr lange, dann bin ich nicht mehr zornig über euch. Stattdessen werde ich mit den Assyrern abrechnen.«
  • Denn nur noch wenig, kurze Zeit, dann wird die Wut zu Ende sein und mein Zorn macht sie zunichte.
  • Der HERR, der allmächtige Gott, wird seine Peitsche über den Assyrern schwingen. Er schlägt sie wie die Midianiter, die damals beim Orebfelsen endgültig besiegt wurden. Er streckt seinen Stab über sie aus wie Mose, der damals seinen Stock über das Meer und über das ägyptische Heer ausstreckte.
  • Dann schwingt der HERR der Heerscharen über ihn die Peitsche, wie er Midian schlug am Rabenfels. Er erhebt seinen Stab über das Meer nach der Art Ägyptens.
  • Dann wird dir, Israel, die Last von der Schulter genommen. Vom Joch Assyriens wirst du befreit.
  • An jenem Tag weicht seine Last von deiner Schulter, sein Joch von deinem Hals und weggerissen ist das Joch vom Nacken.
  • Seht, das mächtige Heer der Assyrer ist auf dem Vormarsch! Schon sind sie in Aja, jetzt in Migron. Ihre Ausrüstung lassen sie in Michmas zurück
  • Assur zog von Rimmon herauf, rückte gegen Aja vor, marschierte durch Migron und ließ seinen Tross in Michmas zurück.
  • und überqueren den Pass. Sie übernachten in Geba. Die Menschen in Rama zittern vor Angst, die in Gibea, der Stadt Sauls, ergreifen die Flucht.
  • Sie zogen durch die Schlucht: Geba war unser Nachtquartier. Rama erbebte, Gibea-Saul floh.
  • Ja, schreit nur laut, ihr Leute von Gallim, ihr habt allen Grund dazu! Hört, ihr Einwohner von Lajescha, die Feinde rücken immer näher! Armes Anatot, was steht dir bevor!
  • Lass deine Stimme gellen, Tochter Gallim! Lausche, Lajescha! Anatot, antworte ihr!
  • Alle Einwohner Madmenas fliehen; die von Gebim laufen um ihr Leben.
  • Madmena flüchtete, die Bewohner von Gebim brachten sich in Sicherheit.
  • Noch heute trifft das Heer in Nob ein und schlägt dort sein Lager auf. Der assyrische König ballt drohend die Faust gegen Jerusalem und den Berg Zion.
  • Heute noch bezieht er Stellung in Nob. Er schwingt seine Hand gegen den Berg der Tochter Zion, den Hügel Jerusalems.
  • Doch seht, jetzt greift der HERR ein! Mit furchtbarer Gewalt schlägt er, der allmächtige Gott, das assyrische Heer. Wie ein Holzfäller im Wald auf dem Libanon schwingt er die Axt. Er fällt die hohen Stämme und schlägt die Äste ab. Selbst das größte Dickicht im Wald haut er um. Er, der Mächtige, fällt sie alle!
  • Siehe, Gott, der HERR der Heerscharen, schlägt mit schrecklicher Gewalt die Zweige ab. Die Hochgewachsenen werden gefällt und die Emporragenden sinken nieder.

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