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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Auflage 2017

  • Dies ist Gottes Botschaft über Babylonien: Wie ein Sturm, der über den Negev hinwegfegt, so naht großes Unheil aus der Wüste, dem schrecklichen Land.
  • Ausspruch über die Meerwüste: Wie Stürme im Negeb dahinfahren, so kommt es aus der Wüste, aus einem Furcht erregenden Land.
  • In einer Vision zeigte mir der Herr furchtbare Dinge: Räuberhorden ziehen plündernd durchs Land, und Banden schlagen alles zusammen. »Auf, ihr Elamiter!«, höre ich den Herrn rufen. »Rückt aus gegen die Stadt Babylon! Ihr Meder, belagert sie! Die Völker haben genug unter ihr gelitten. Jetzt ist Schluss!«
  • Eine harte Vision wurde mir kundgetan: Der Betrüger betrügt, der Verwüster verwüstet. Zieh herauf, Elam! Medien, beginne mit der Belagerung! All ihrem Seufzen mache ich ein Ende.
  • Wegen dieser schrecklichen Vision werde ich von heftigen Krämpfen geschüttelt. Rasende Schmerzen haben mich überfallen wie die Wehen eine schwangere Frau. Ich krümme mich vor Angst, so erschreckt mich, was ich hören und sehen muss.
  • Darum sind meine Hüften voll Zittern, Wehen haben mich ergriffen wie die Wehen einer Gebärenden. Verstört bin ich vom Hören, entsetzt vom Sehen.
  • Mein Puls rast, ein Schauer des Entsetzens läuft mir den Rücken hinunter. Mir graut vor der Abenddämmerung, die ich sonst so liebe.
  • Mein Herz ist verwirrt, ein Schauder hat mich befallen. Die Abenddämmerung, meine Lust, hat er mir zum Schrecken gemacht.
  • Doch in Babylon feiert man sorglos ein großes Bankett: Die Tische sind gedeckt, die Polster zurechtgerückt; man isst und trinkt. Da — plötzlich ein Schrei: »Auf, ihr Fürsten, greift zu den Waffen! Schnell, macht eure Schilde bereit!«
  • Den Tisch bereiten, die Polster ordnen, essen und trinken! Steht auf, ihr Fürsten, salbt den Schild!
  • Dann befahl mir der Herr: »Stell einen Beobachter auf Posten. Er soll dir genau berichten, was er sieht.
  • Denn so hat der Herr zu mir gesagt: Geh, stell einen Späher auf! Was er sieht, soll er kundtun.
  • Sobald er Streitwagen entdeckt, mit Pferden bespannt, und Reiter auf Eseln und Kamelen, muss er besonders gut aufpassen und genau hinhören.«
  • Sieht er Wagen und Pferdegespanne, einen Zug von Eseln, einen Zug von Kamelen, soll er darauf achten, genau darauf achten.
  • Da ruft er auch schon laut wie ein Löwe: »Tag für Tag, o Herr, stehe ich hier auf dem Wachturm, und auch nachts verlasse ich meinen Posten nicht.
  • Da rief der Seher: Auf dem Spähposten, Herr, stehe ich unablässig am Tag und auf meinem Wachtposten stehe ich bereit alle Nächte.
  • Und jetzt, was sehe ich? Tatsächlich, da kommt ein Zug von Reitern und Wagen!« Und schon ruft einer: »Gefallen! Babylon ist endlich gefallen! Alle Götzenstatuen sind zerstört — zertrümmert liegen sie am Boden.«
  • Und siehe, da kam es: ein Zug von Männern, Pferdegespanne. Da hob er an und sagte: Gefallen, gefallen ist Babel und all ihre Götterbilder hat man zu Boden geschmettert.
  • Mein armes Volk Israel, du wirst wie Weizen gedroschen und geschüttelt! Ich habe euch weitergesagt, was ich vom HERRN, dem allmächtigen Gott Israels, gehört habe.
  • Du, mein gedroschenes Volk und Sohn meiner Tenne! Was ich gehört habe vom HERRN der Heerscharen, vom Gott Israels, das habe ich euch kundgetan.
  • Die folgende Botschaft gilt Edom, dem Land der Totenstille: Vom Gebirge Seïr aus ruft man mir zu: »Wächter, wie lange ist es noch dunkel? Wann ist die Nacht endlich vorbei?«
  • Ausspruch über Duma. Aus Seïr ruft man mir zu: Wächter, wie lang ist noch die Nacht? Wächter, wie lang ist noch die Nacht?
  • Und der Wächter antwortet: »Der Morgen bricht bald an, aber selbst dann ist die Nacht nicht vorbei. Wenn ihr wollt, kommt etwas später wieder und fragt mich noch einmal!«
  • Der Wächter hat gesagt: Der Morgen ist gekommen und doch ist es Nacht. Wenn ihr fragen wollt, so fragt! Kommt noch einmal!
  • Dies ist Gottes Botschaft über Arabien: Ihr Dedaniter müsst mit euren Karawanen in der Wildnis der arabischen Steppe übernachten.
  • Ausspruch in Arabien. Im Gebüsch, in der Steppe verbringt die Nacht, ihr Karawanen der Dedaniter!
  • Ihr Bewohner der Oase von Tema, bringt doch den durstigen Wanderern Wasser! Geht den hungrigen Flüchtlingen mit Brot entgegen!
  • Bringt dem Durstigen Wasser, Bewohner des Landes von Tema! Kommt dem Fliehenden entgegen mit Brot für ihn!
  • Sie sind auf der Flucht vor den bewaffneten Feinden, vor ihren gezückten Schwertern und gespannten Bogen, vor den Schrecken des Krieges.
  • Denn vor den Schwertern sind sie geflohen, vor dem gezückten Schwert, vor dem gespannten Bogen, vor des Krieges Schwere.
  • Der Herr hat mir gesagt: »Genau in einem Jahr — nicht früher und nicht später — ist es aus mit dem Ruhm und Reichtum des arabischen Stammes von Kedar.
  • Denn so hat der Herr zu mir gesagt: In noch einem Jahr — wie Söldnerjahre — , dann wird es aus sein mit der ganzen Macht Kedars.
  • Von den Scharen seiner mutigen Bogenschützen wird nur ein kleiner Rest übrig bleiben. Darauf gebe ich, der HERR, Israels Gott, mein Wort!«
  • Und der Überrest der Bogenzahl für die Helden der Söhne Kedars wird gering sein. Ja, der HERR, der Gott Israels, hat gesprochen.

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