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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Mein Sohn, achte auf meine Worte, meine Gebote verwahre bei dir!
  • Mein Sohn, beachte, was ich dir sage, halte unter allen Umständen daran fest!
  • Bewahre meine Gebote, damit du am Leben bleibst, hüte meine Unterweisung wie deinen Augapfel!
  • Wenn du dich danach richtest, so wird dein Leben gelingen. Hüte meine Worte wie deinen Augapfel,
  • Binde sie dir an die Finger, schreib sie auf die Tafel deines Herzens!
  • denke jederzeit über sie nach und schreibe sie dir ins Herz!
  • Sag zur Weisheit: Du bist meine Schwester! und nenne die Klugheit deine Freundin!
  • Lass die Weisheit eine Schwester für dich sein, mach dir die Einsicht zur besten Freundin!
  • Sie bewahrt dich vor der fremden Frau, vor der Fremden, die ihre Worte glatt macht.
  • Das wird dich schützen vor der Frau eines anderen Mannes, vor der Verführerin, die dir mit schmeichelnden Worten den Kopf verdrehen will.
  • Vom Fenster meines Hauses, durch das Gitter, habe ich ausgeschaut;
  • Einmal stand ich am Fenster und schaute durch das Gitter hinaus auf die Straße.
  • da sah ich bei den Unerfahrenen, da bemerkte ich bei den Burschen einen jungen Mann ohne Verstand:
  • Dort sah ich eine Gruppe noch unerfahrener junger Männer vorbeikommen. Besonders einer von ihnen fiel mir durch sein kopfloses Verhalten auf.
  • Er ging über die Straße nahe ihrer Ecke und nahm den Weg zu ihrem Haus,
  • Er lief die Straße hinunter, an deren Ecke eine bestimmte Frau wohnte, und näherte sich ihrem Haus.
  • als der Tag sich neigte, in der Abenddämmerung, um die Zeit, da es dunkel wird und die Nacht kommt.
  • Inzwischen war die Nacht hereingebrochen, und es war dunkel geworden.
  • Da! Eine Frau kommt auf ihn zu, im Kleid der Dirnen, mit listiger Absicht;
  • Da kam sie ihm entgegen, herausgeputzt und zurechtgemacht wie eine Hure. Sie verfolgte keine guten Absichten — so viel stand fest!
  • voll Leidenschaft ist sie und unbändig, ihre Füße blieben nicht mehr im Haus;
  • Leidenschaftlich und hemmungslos, wie sie war, hielt sie es zu Hause nie lange aus.
  • bald auf den Gassen, bald auf den Plätzen, an allen Straßenecken lauert sie.
  • Man sah sie jeden Tag draußen auf den Straßen und Plätzen, an jeder Straßenecke stand sie und schaute sich nach einem neuen Opfer um.
  • Nun packt sie ihn, küsst ihn, sagt zu ihm mit keckem Gesicht:
  • Jetzt ging sie auf den jungen Mann zu, umarmte und küsste ihn. Mit herausforderndem Blick sagte sie:
  • Ich war zu Heilsopfern verpflichtet und heute erfüllte ich meine Gelübde.
  • »Heute habe ich ein Gelübde eingelöst und Gott ein Friedensopfer dargebracht. Davon ist noch Fleisch übrig,
  • Darum bin ich ausgegangen, dir entgegen, ich habe dich gesucht und gefunden.
  • also bin ich hinausgegangen, um dich zu suchen. Endlich habe ich dich gefunden!
  • Ich habe Decken über mein Bett gebreitet, bunte Tücher aus ägyptischem Leinen;
  • Ich habe mein Bett mit schönen bunten Decken aus Ägypten gepolstert
  • ich habe mein Lager besprengt mit Myrrhe, Aloe und Zimt.
  • und mit herrlichem Parfüm besprengt.
  • Komm, wir wollen bis zum Morgen in Liebe schwelgen, wir wollen die Liebeslust kosten.
  • Komm doch mit! Wir wollen uns die ganze Nacht hindurch lieben und uns bis zum Morgen vergnügen!
  • Denn der Mann ist nicht zu Hause, er ist auf Reisen, weit fort.
  • Mein Mann ist nicht da, er macht gerade eine lange Reise.
  • Den Geldbeutel hat er mitgenommen, erst am Vollmondstag kehrt er heim.
  • Er hat viel Geld mitgenommen und kommt frühestens in zwei Wochen wieder zurück!«
  • So macht sie ihn willig mit viel Überredung, mit schmeichelnden Lippen verführt sie ihn.
  • Ihre Einladung klang verlockend, und so überredete sie den jungen Mann.
  • Sofort folgt er ihr, wie ein Ochse, den man zum Schlachten führt, wie ein Hirsch, den das Fangseil umschlingt,
  • Er folgte ihr ins Haus wie ein Ochse, der zum Schlachten geführt wird — nichts ahnend wie ein Hirsch, der in die Schlinge des Jägers gerät:
  • bis ein Pfeil ihm die Leber zerreißt; wie ein Vogel, der in das Netz fliegt und nicht merkt, dass es um sein Leben geht.
  • Plötzlich schnappt die Falle zu, und ein Pfeil durchbohrt ihm das Herz! Ohne dass er etwas von der tödlichen Gefahr merkte, hatte sie ihn gefangen wie einen Vogel im Netz.
  • Darum, ihr Söhne, hört auf mich, achtet auf meine Reden!
  • Darum hört auf meine Warnung, ihr jungen Männer, und befolgt sie!
  • Dein Herz schweife nicht ab auf ihre Wege, verirre dich nicht auf ihre Pfade!
  • Lasst euch von solch einer Frau nicht verführen, sondern geht ihr aus dem Weg!
  • Denn zahlreich sind die Erschlagenen, die sie gefällt hat; viele sind es, die sie getötet hat;
  • Denn sie hat schon viele Männer zu Fall gebracht, die Zahl ihrer Opfer ist groß.
  • ihr Haus ist ein Weg zur Unterwelt, er führt zu den Kammern des Todes.
  • Ihr Haus steht am Rand des Abgrunds; wer zu ihr geht, den reißt sie mit in den Tod.

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