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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Hoffnung für Alle
Das Wort des HERRN, das an Micha aus Moreschet erging in den Tagen des Jotam, des Ahas und des Hiskija, der Könige von Juda, das er schaute über Samaria und Jerusalem.
In diesem Buch sind die Botschaften aufgeschrieben, die Micha aus Moreschet vom HERRN empfing. Während der Regierungszeit der judäischen Könige Jotam, Ahas und Hiskia offenbarte ihm Gott, was mit Samaria und Jerusalem geschehen würde:
Hört, ihr Völker alle, merke auf, Erde, und alles, was sie erfüllt: GOTT, der Herr, tritt als Zeuge gegen euch auf, der Herr von seinem heiligen Palast aus.
Hört zu, all ihr Völker! Gebt acht, ihr Bewohner der Erde! Gott, der HERR, tritt als Zeuge gegen Israel auf, er kommt aus seinem heiligen Tempel.
Denn siehe: Der HERR geht heraus aus seinem Ort und steigt herab und schreitet dahin über die Höhen der Erde.
Seht! Von seiner Wohnung im Himmel steigt er herab und schreitet über die Gipfel der Erde.
Und es zerschmelzen die Berge unter ihm und die Täler spalten sich — wie Wachs vor dem Feuer; wie Wasser, das einen Abhang herabgegossen wird.
Unter seinen Schritten schmelzen die Berge wie Wachs im Feuer, sie fließen in die Ebene, wie Wasser den Abhang hinabschießt. In den Tälern brechen tiefe Spalten auf.
Das alles geschieht wegen Jakobs Vergehen und wegen der Sünden des Hauses Israel. Was ist Jakobs Vergehen? Ist es nicht Samaria? Und was ist die Sünde des Hauses Juda? Ist es nicht Jerusalem?
Dies geschieht, weil die Israeliten, die Nachkommen von Jakob, gegen den Herrn gesündigt und ihm den Rücken gekehrt haben. Wer ist verantwortlich für Israels Schuld? Seine Hauptstadt Samaria! Und wer hat Juda zum Götzendienst an den Opferstätten verführt? Seine Hauptstadt Jerusalem!
Darum mache ich Samaria zu einem Trümmerhaufen auf dem Feld, zu einem Acker, auf dem man Reben pflanzt. Ich stürze seine Steine zu Tal und lege seine Grundmauern bloß.
Darum sagt der Herr: »Ich werde Samaria bis auf die Grundmauern niederreißen und die Trümmer ins Tal hinunterwerfen. Ich mache die Stadt dem Erdboden gleich; dort, wo sie lag, wird man dann Weinberge anlegen!
Alle seine geschnitzten Bilder werden zerschlagen, alle seine Weihegaben im Feuer verbrannt, alle seine Götzenbilder ver- wüste ich. Denn mit Hurenlohn hat Samaria sie angesammelt und zu Hurenlohn werden sie wieder.
Alle Götzenstatuen von Samaria lasse ich in Stücke hauen, die geschnitzten Bilder werden ein Raub der Flammen. Mit den kostbaren Gegenständen, die man vom Lohn der Tempelhuren angeschafft hat, bezahlen die Plünderer dann wiederum ihre Huren.«
Darüber muss ich klagen und jammern, barfuß und nackt gehe ich umher; ich erhebe Klage wie die Schakale, Trauerklage wie die Strauße.
Darum klage und weine ich, voller Trauer gehe ich barfuß und ohne Obergewand umher. Ich heule wie ein Schakal, schreie wie ein Strauß.
Denn unheilbar ist seine Wunde; denn sie reicht bis nach Juda, bis zum Tor meines Volkes, bis hin nach Jerusalem.
Denn Samarias Wunden sind unheilbar, und auch Juda wird nicht verschont. Ja, selbst Jerusalem, die Hauptstadt meines Volkes, ist dem Untergang nah!
Meldet es nicht in Gat! Weint nur ja nicht! In Bet-Leafra wälzt euch im Staub!
Erzählt den Philistern in Gat nichts davon, zeigt ihnen nicht eure Tränen! Wälzt euch vor Verzweiflung im Staub von Bet-Leafra!
Zieht hinaus, ihr Bewohner von Schafir, in schändlicher Entblößung! Nicht ziehen hinaus die Bewohner von Zaanan. Es klagt Bet-Haezel. Man nimmt euch jede Stütze weg.
Flieht nackt in Schimpf und Schande, ihr Einwohner von Schafir! Ihr von Zaanan, ihr werdet es nicht einmal mehr wagen, eure Stadt zu verlassen! Bet-Ezel bietet euch keinen Schutz mehr, man hört dort nur noch lautes Klagen.
Ja, um ihr Wohl bangen die Bewohner von Marot; denn vom HERRN kam Unheil herab auf Jerusalems Tore.
Die Einwohner von Marot zittern vor Angst und hoffen, noch einmal davonzukommen, denn der HERR lässt die Feinde schon bis vor die Tore von Jerusalem heranrücken.
Spannt die Pferde vor die Wagen, ihr Bewohner von Lachisch! Das war der Anfang der Sünde für die Tochter Zion; denn in euch finden sich die Vergehen Israels.
Spannt die Pferde an und flieht, ihr Leute von Lachisch! Ihr habt die Menschen in Zion zur Sünde verführt, ihr seid genauso gottlos wie das Nordreich Israel!
Darum werdet ihr Abschiedsgaben an Moreschet-Gat geben. Die Häuser von Achsib werden zum Trugbach für Israels Könige.
Darum müsst ihr auch Moreschet im Gebiet von Gat hergeben. Auf die Stadt Achsib hatten die Könige von Israel ihre Hoffnung gesetzt. Doch sie werden enttäuscht wie von einem Bach, dessen Wasser im Sommer versiegt.
Wieder wird der Eroberer über euch herfallen, ihr Bewohner von Marescha; bis nach Adullam bringt man die Herrlichkeit Israels.
Ihr Einwohner von Marescha, eure Stadt wird ebenfalls dem Eroberer zum Opfer fallen, den Gott euch schickt! Dann werden sich Israels vornehme Männer in der Adullamhöhle verstecken müssen.
Schere dich kahl wegen der Kinder deiner Wonne! Mach deine Glatze so kahl wie die des Geiers; denn sie ziehen in die Verbannung von dir weg.
Schneide dir in Trauer die Haare ab, Juda, bis du kahl bist wie ein Geier! Denn deine Bewohner, deine geliebten Kinder, werden in ein fremdes Land verschleppt!