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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Lutherbibel
Ausspruch. Wort des HERRN an Israel durch Maleachi.
Dies ist die Last, die der HERR redet wider Israel durch Maleachi.
Ich liebe euch, spricht der HERR. Doch ihr sagt: Wodurch zeigt sich, dass du uns liebst? — Ist nicht Esau Jakobs Bruder? — Spruch des HERRN — und doch gewann ich Jakob lieb,
Ich habe euch lieb, spricht der HERR. So sprecht ihr: »Womit hast du uns lieb?« Ist nicht Esau Jakobs Bruder? spricht der HERR; und doch habe ich Jakob lieb
Esau aber hasste ich. Darum machte ich seine Berge zur Öde und überließ sein Erbland den Schakalen der Wüste.
und hasse Esau und habe sein Gebirge öde gemacht und sein Erbe den Schakalen zur Wüste.
Wenn Edom sagt: Wir sind zerschmettert, aber wir bauen die Trümmer wieder auf, so spricht der HERR der Heerscharen: Sie sollen nur aufbauen; ich reiße es wieder ein. Man wird sie das Land des Unrechts nennen und das Volk, das der HERR ewig verdammt.
Und ob Edom sprechen würde: Wir sind verderbt, aber wir wollen das Wüste wieder erbauen! so spricht der HERR Zebaoth also: Werden sie bauen, so will ich abbrechen, und es soll heißen die verdammte Grenze und ein Volk, über das der HERR zürnt ewiglich.
Mit eigenen Augen werdet ihr es sehen und werdet sagen: Groß ist der HERR, weit über Israels Grenzen hinaus.
Das sollen eure Augen sehen, und ihr werdet sagen: Der HERR ist herrlich in den Grenzen Israels.
Der Sohn ehrt seinen Vater und der Knecht seinen Herrn. Wenn ich der Vater bin — wo bleibt dann die Ehrerbietung? Wenn ich der Herr bin — wo bleibt dann die Furcht vor mir?, spricht der HERR der Heerscharen zu euch, ihr Priester, die ihr meinen Namen verachtet. Doch ihr sagt: Wodurch verachten wir denn deinen Namen?
Ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater, wo ist meine Ehre? bin ich HERR, wo fürchtet man mich? spricht der HERR Zebaoth zu euch Priestern, die meinen Namen verachten. So sprecht ihr: Womit verachten wir deinen Namen?
Ihr bringt auf meinem Altar verunreinigte Speise dar. Ihr sagt: Wodurch haben wir dich mit Unreinem entehrt? Dadurch, dass ihr sagt: Der Tisch des HERRN, der kann gering geachtet werden.
Damit daß ihr opfert auf meinem Altar unreines Brot. So sprecht ihr: »Womit opfern wir dir Unreines?« damit daß ihr sagt: »Des HERRN Tisch ist verachtet.
Wenn ihr ein blindes Tier als Schlachtopfer darbringt, sei das nicht schlecht! Und wenn ihr ein lahmes und krankes Tier darbringt, sei das nicht schlecht! Biete das einmal deinem Statthalter an! Ob er wohl Gefallen an dir hat oder dich freundlich ansieht?, spricht der HERR der Heerscharen.
Und wenn ihr ein Blindes opfert, so muß es nicht böse heißen; und wenn ihr ein Lahmes oder Krankes opfert, so muß es auch nicht böse heißen. Bringe es deinem Fürsten! was gilt’s, ob du ihm gefallen werdest, oder ob er deine Person ansehen werde? spricht der HERR Zebaoth.
Und nun versucht, Gott damit zu besänftigen, dass er uns gnädig sei! Wenn eure Hände ihm solche Dinge anbieten, wie kann er euch dann freundlich ansehen?, spricht der HERR der Heerscharen.
So bittet nun Gott, daß er uns gnädig sei! denn solches ist geschehen von euch. Meinet ihr, er werde eure Person ansehen? spricht der HERR Zebaoth.
Wäre doch jemand bei euch, der die Torflügel verschließt, damit ihr kein nutzloses Feuer mehr entfacht auf meinem Altar! Ich habe kein Gefallen an euch, spricht der HERR der Heerscharen, und ich mag kein Opfer aus eurer Hand.
Daß doch einer unter euch die Türen zuschlösse, damit ihr nicht umsonst auf meinem Altar Feuer anzündet! Ich habe kein Gefallen an euch, spricht der HERR Zebaoth, und das Speisopfer von euren Händen ist mir nicht angenehm.
Ja, vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang steht mein Name groß da bei den Völkern und an jedem Ort wird meinem Namen ein Rauchopfer dargebracht und eine reine Opfergabe; ja, mein Name steht groß da bei den Völkern, spricht der HERR der Heerscharen.
Aber vom Aufgang der Sonne bis zum Niedergang soll mein Name herrlich werden unter den Heiden, und an allen Orten soll meinem Namen geräuchert und ein reines Speisopfer geopfert werden; denn mein Name soll herrlich werden unter den Heiden, spricht der HERR Zebaoth.
Ihr aber entweiht ihn, indem ihr sagt: Der Tisch des Herrn, der darf verunreinigt und die Opferspeise für ihn kann gering geachtet werden.
Ihr aber entheiligt ihn damit, daß ihr sagt: »Des HERRN Tisch ist unheilig, und sein Opfer ist verachtet samt seiner Speise.
Ihr sagt: Siehe, welch eine Mühsal! und facht das Feuer für ihn an, spricht der HERR der Heerscharen; und ihr bringt, was geraubt wurde, und die lahmen und kranken Tiere herbei und bringt sie als Opfer dar. Soll ich das wohlgefällig annehmen aus eurer Hand?, spricht der HERR.
Und ihr sprecht: »Siehe, es ist nur Mühe!« und schlaget’s in den Wind, spricht der HERR Zebaoth. Und ihr bringt her, was geraubt, lahm und krank ist, und opfert dann Speisopfer. Sollte mir solches gefallen von eurer Hand? spricht der HERR.
Verflucht ist der Betrüger, der dem Herrn ein männliches Tier seiner Herde gelobt, dann aber ein fehlerhaftes Tier schlachtet. Ja, ein großer König bin ich, spricht der HERR der Heerscharen, und mein Name ist bei den Völkern gefürchtet.
Verflucht sei der Betrüger, der in seiner Herde ein Männlein hat, und wenn er ein Gelübde tut, opfert er dem HERRN ein untüchtiges. Denn ich bin ein großer König, spricht der HERR Zebaoth, und mein Name ist schrecklich unter den Heiden.