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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
New American Standard Bible
Nach dem Essen gingen die Brüder in ihre Unterkunft. Als sie fort waren, sagte Josef zu seinem Hausverwalter: »Füll jeden Sack mit so viel Getreide, wie sie tragen können. Dann leg heimlich bei jedem das Geld wieder hinein.
The Brothers Are Brought Back
Then he commanded his house steward, saying, “Fill the men’s sacks with food, as much as they can carry, and put each man’s money in the mouth of his sack.
Then he commanded his house steward, saying, “Fill the men’s sacks with food, as much as they can carry, and put each man’s money in the mouth of his sack.
Meinen silbernen Becher verstau in Benjamins Sack, zusammen mit seinem Geld!« Der Verwalter führte den Befehl aus.
“Put my cup, the silver cup, in the mouth of the sack of the youngest, and his money for the grain.” And he did as Joseph had told him.
Früh am nächsten Morgen ließ man die Brüder mit ihren voll bepackten Eseln wieder abreisen.
As soon as it was light, the men were sent away, they with their donkeys.
Sie hatten gerade erst die Stadt verlassen, da befahl Josef seinem Hausverwalter: »Schnell, jag den Männern hinterher! Wenn du sie eingeholt hast, frag sie: ›Warum habt ihr dieses Unrecht begangen, obwohl ihr so gut behandelt worden seid?
They had just gone out of the city, and were not far off, when Joseph said to his house steward, “Up, follow the men; and when you overtake them, say to them, ‘Why have you repaid evil for good?
Warum habt ihr den silbernen Trinkbecher meines Herrn gestohlen, mit dessen Hilfe er die Zukunft voraussagt? Das ist ein Verbrechen!‹«
‘Is not this the one from which my lord drinks and which he indeed uses for divination? You have done wrong in doing this.’”
Der Verwalter eilte den Brüdern nach, und als er sie erreicht hatte, wiederholte er die Worte seines Herrn.
So he overtook them and spoke these words to them.
»Warum beschuldigst du uns so schwer?«, fragten sie ungläubig. »Niemals würden wir das tun!
They said to him, “Why does my lord speak such words as these? Far be it from your servants to do such a thing.
Du weißt doch, dass wir das Geld zurückgebracht haben, das wir nach unserer ersten Reise in den Säcken fanden. Warum sollten wir jetzt Silber oder Gold aus dem Palast deines Herrn stehlen?
“Behold, the money which we found in the mouth of our sacks we have brought back to you from the land of Canaan. How then could we steal silver or gold from your lord’s house?
Wenn du bei einem von uns den Becher findest, dann soll er sterben! Und wir anderen werden für immer deinem Herrn als Sklaven dienen!«
“With whomever of your servants it is found, let him die, and we also will be my lord’s slaves.”
»Gut«, erwiderte der Verwalter, »aber nur der soll ein Sklave werden, bei dem der Becher gefunden wird, die anderen sind frei.«
So he said, “Now let it also be according to your words; he with whom it is found shall be my slave, and the rest of you shall be innocent.”
Hastig stellte jeder seinen Sack auf die Erde und öffnete ihn.
Then they hurried, each man lowered his sack to the ground, and each man opened his sack.
Der Verwalter durchsuchte alle Säcke sorgfältig, er ging der Reihe nach vom Ältesten bis zum Jüngsten, und schließlich fand er den Becher bei Benjamin.
He searched, beginning with the oldest and ending with the youngest, and the cup was found in Benjamin’s sack.
Da zerrissen die Brüder ihre Kleider vor Verzweiflung, beluden ihre Esel und kehrten in die Stadt zurück.
Then they tore their clothes, and when each man loaded his donkey, they returned to the city.
Josef war noch in seinem Palast, als Juda und seine Brüder dort ankamen. Sie warfen sich vor ihm nieder.
When Judah and his brothers came to Joseph’s house, he was still there, and they fell to the ground before him.
»Warum habt ihr das versucht?«, stellte Josef sie zur Rede. »Ihr hättet wissen müssen, dass ein Mann wie ich so etwas durchschaut!«
Joseph said to them, “What is this deed that you have done? Do you not know that such a man as I can indeed practice divination?”
Juda antwortete: »Was sollen wir jetzt noch zu unserer Verteidigung vorbringen? Es gibt nichts, womit wir uns rechtfertigen könnten. Gott hat eine Schuld von uns bestraft. Darum sind wir alle deine Sklaven — nicht nur der, bei dem dein Becher gefunden wurde!«
So Judah said, “What can we say to my lord? What can we speak? And how can we justify ourselves? God has found out the iniquity of your servants; behold, we are my lord’s slaves, both we and the one in whose possession the cup has been found.”
»Nein, auf keinen Fall!«, entgegnete Josef. »Nur der ist mein Sklave, der den Becher gestohlen hat, ihr anderen seid frei und könnt unbehelligt zu eurem Vater zurückkehren!«
But he said, “Far be it from me to do this. The man in whose possession the cup has been found, he shall be my slave; but as for you, go up in peace to your father.”
Da trat Juda vor und sagte: »Herr, bitte höre mich an! Ich weiß, dass man dir nicht widersprechen darf, weil du der Stellvertreter des Pharaos bist. Bitte werde nicht zornig, wenn ich es trotzdem wage!
Then Judah approached him, and said, “Oh my lord, may your servant please speak a word in my lord’s ears, and do not be angry with your servant; for you are equal to Pharaoh.
Herr, du hattest uns gefragt, ob wir noch einen Vater oder einen anderen Bruder haben.
“My lord asked his servants, saying, ‘Have you a father or a brother?’
Wir antworteten: ›Wir haben einen alten Vater und einen Bruder, der ihm noch im hohen Alter geboren wurde. Er ist der Jüngste von uns. Sein Bruder ist gestorben. Ihre Mutter war die Lieblingsfrau unseres Vaters und hatte nur diese zwei Söhne. Darum liebt unser Vater den Jüngsten besonders!‹
“We said to my lord, ‘We have an old father and a little child of his old age. Now his brother is dead, so he alone is left of his mother, and his father loves him.’
Da hast du von uns verlangt, ihn herzubringen, um ihn mit eigenen Augen zu sehen.
“Then you said to your servants, ‘Bring him down to me that I may set my eyes on him.’
Wir entgegneten: ›Herr, sein Vater würde sterben, wenn er ihn verließe!‹
“But we said to my lord, ‘The lad cannot leave his father, for if he should leave his father, his father would die.’
Du gingst nicht darauf ein und sagtest: ›Ohne ihn dürft ihr euch nicht mehr hier sehen lassen!‹
“You said to your servants, however, ‘Unless your youngest brother comes down with you, you will not see my face again.’
Wir kehrten zu unserem Vater zurück und erzählten ihm alles.
“Thus it came about when we went up to your servant my father, we told him the words of my lord.
Als er uns einige Zeit später aufforderte, wieder Getreide zu kaufen,
“Our father said, ‘Go back, buy us a little food.’
antworteten wir: ›Das geht nur, wenn du unseren jüngsten Bruder mitkommen lässt. Sonst können wir dem ägyptischen Herrscher nicht unter die Augen treten!‹
“But we said, ‘We cannot go down. If our youngest brother is with us, then we will go down; for we cannot see the man’s face unless our youngest brother is with us.’
Da sagte mein Vater zu uns: ›Ihr wisst doch, dass meine Lieblingsfrau nur zwei Söhne bekommen hat.
“Your servant my father said to us, ‘You know that my wife bore me two sons;
Der eine ist verschwunden — ich habe ihn nie wieder gesehen. Sicher hat ein wildes Tier ihn zerrissen!
and the one went out from me, and I said, “Surely he is torn in pieces,” and I have not seen him since.
Jetzt wollt ihr mir den anderen auch noch wegnehmen. Wenn ihm etwas zustößt, bringt ihr mich ins Grab!‹
‘If you take this one also from me, and harm befalls him, you will bring my gray hair down to Sheol in sorrow.’
Darum, Herr«, fuhr Juda fort, »wenn wir jetzt zu unserem Vater kommen ohne den Jungen, an dem er so hängt,
“Now, therefore, when I come to your servant my father, and the lad is not with us, since his life is bound up in the lad’s life,
dann wird er vor Kummer sterben — und wir sind schuld daran!
when he sees that the lad is not with us, he will die. Thus your servants will bring the gray hair of your servant our father down to Sheol in sorrow.
Herr, ich habe bei meinem Vater die volle Verantwortung für den Jungen übernommen und gesagt: ›Wenn ich ihn dir nicht gesund zurückbringe, will ich mein Leben lang die Schuld dafür tragen!‹
“For your servant became surety for the lad to my father, saying, ‘If I do not bring him back to you, then let me bear the blame before my father forever.’
Darum bitte ich dich, Herr: Lass mich an seiner Stelle als dein Sklave hierbleiben und lass ihn mit seinen Brüdern zurückziehen!
“Now, therefore, please let your servant remain instead of the lad a slave to my lord, and let the lad go up with his brothers.