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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Auflage 2017

  • Seht ihr, wie der HERR die Erde leer fegt? Wie er alles zerstört und auf den Kopf stellt? Seht ihr, wie er ihre Bewohner in alle Himmelsrichtungen zerstreut?
  • Siehe, der HERR verheert und verwüstet die Erde; er verändert ihr Gesicht und zerstreut ihre Bewohner.
  • Volk und Priester, Knecht und Herr, Magd und Herrin, Käufer und Verkäufer, Gläubiger und Schuldner, solche, die verleihen, und solche, die borgen — alle trifft das gleiche Los.
  • Dann geht es dem Volk wie dem Priester, dem Knecht wie seinem Herrn, der Magd wie ihrer Herrin, dem Käufer wie dem Verkäufer, dem Gläubiger wie dem Schuldner, dem, der ausleiht, wie dem, der von ihm leiht.
  • Denn die Erde wird völlig verwüstet, ausgeplündert liegt sie da. Der HERR selbst hat es angekündigt.
  • Verheert wird die Erde, verheert, geplündert wird sie, geplündert, denn der HERR hat dieses Wort gesprochen.
  • Die Erde vergeht und verdorrt; die ganze Welt zerfällt, auch ihre Machthaber gehen zugrunde.
  • Die Erde welkt, sie verwelkt, die Welt verkümmert, sie verwelkt; es verkümmern die Hohen des Volkes im Lande.
  • Die Menschen haben die Erde entweiht, denn sie haben Gottes Gebote und Ordnungen missachtet und so den Bund gebrochen, den er damals für alle Zeiten mit ihnen geschlossen hat.
  • Die Erde ist entweiht durch ihre Bewohner; denn sie haben die Weisungen übertreten, das Gesetz verletzt, den ewigen Bund gebrochen.
  • Darum trifft sein Fluch die Erde und zehrt sie aus. Die Menschen müssen ihre gerechte Strafe tragen. Sie schwinden dahin, nur ein kleiner Rest wird überleben.
  • Darum hat ein Fluch die Erde gefressen, und die auf ihr wohnen, mussten es büßen. Die Bewohner der Erde nahmen ab, von Menschen bleibt nur ein geringer Rest.
  • Die Weinberge verdorren, und die Trauben hängen zusammengeschrumpft an den Reben. Lachen verkehrt sich in Seufzen,
  • Der Most ist vertrocknet, der Weinstock verkümmert, es seufzen alle, die freudigen Herzens waren.
  • die fröhliche Musik von Tamburinen und Lauten verstummt, der Lärm der Feiernden bricht plötzlich ab.
  • Zu Ende ist der fröhliche Klang der Pauken, der Lärm der Ausgelassenen hat aufgehört, zu Ende ist der fröhliche Klang der Leier.
  • Weder Wein noch Gesang kann sie erheitern, jedes berauschende Getränk stößt ihnen bitter auf.
  • Beim Gesang trinkt man keinen Wein mehr, bitter schmeckt das Bier denen, die es trinken.
  • Die Stadt liegt in Trümmern und menschenleer da; die Häuser sind verriegelt, so dass niemand hineinkommt.
  • Zertrümmert ist die Stadt der Öde, verschlossen jedes Haus, kein Zugang möglich.
  • Lautes Klagen hallt durch die Gassen, weil es keinen Tropfen Wein mehr gibt. Jede Freude ist vergangen, aller Frohsinn verflogen.
  • Klagegeschrei um den Wein in den Gassen! Verschwunden ist jede Freude, vertrieben wurde der Jubel der Erde.
  • Von der Stadt bleibt nur ein großes Trümmerfeld, alle Tore sind zerstört.
  • Der Rest der Stadt ist Verwüstung; zu Trümmern geschlagen ist das Tor.
  • Ja, so wird es den Völkern auf der ganzen Erde ergehen. Es wird aussehen wie am Ende der Ernte, wenn am Ölbaum alle Oliven abgeschlagen wurden und im Weinberg kaum noch Trauben zu finden sind.
  • Denn so wird es inmitten der Erde sein, mitten unter den Völkern, wie beim Abschlagen der Oliven, wie bei der Nachlese, wenn die Ernte vorbei ist.
  • Die wenigen Überlebenden aber werden laut jubeln vor Freude. Im Westen besingt man die Größe und Majestät des HERRN,
  • Sie erheben ihre Stimme, sie jubeln, über die Hoheit des HERRN jauchzen sie vom Meer her.
  • und auch ihr im Osten: Erweist seinem Namen die Ehre! Lobt den HERRN, den Gott Israels, ihr Bewohner der fernsten Inseln!
  • Darum gebt dem HERRN die Ehre im Osten, die Ehre dem Namen des HERRN, des Gottes Israels, auf den Inseln des Meeres!
  • Vom Ende der Erde her hört man Gesang: »Preist ihn, denn er allein ist gerecht!« Ich aber schreie: »Hilfe, ich vergehe! Ich bin verloren!« Skrupellose Verbrecher geben den Ton an, überall herrschen Lug und Betrug.
  • Vom Rand der Erde hörten wir Lieder: Preis dem Gerechten! Ich aber sagte: Elend mir, Elend mir, Wehe mir! Betrüger betrogen, betrügerisch betrogen die Betrüger.
  • Angst und Schrecken werden euch packen, in Fallgruben und Schlingen werdet ihr geraten, ihr Bewohner der Erde!
  • Grauen, Grube und Garn über dich, Bewohner der Erde.
  • Wer dem Schrecken entfliehen will, stürzt in die Grube, und wer sich daraus noch befreien kann, der verfängt sich in der Schlinge. Die Schleusen des Himmels öffnen sich, und die Fundamente der Erde werden erschüttert.
  • Wer dem Lärm des Grauens entflieht, fällt in die Grube; wer aus der Grube heraufkommt, verfängt sich im Garn, denn die Schleusen aus der Höhe wurden geöffnet und die Fundamente der Erde erbebten.
  • Die ganze Erde zittert und bebt, sie reißt auf und bricht schließlich entzwei.
  • Die Erde birst und zerbirst, die Erde bricht und zerbricht, die Erde wankt und schwankt.
  • Sie torkelt wie ein Betrunkener und wankt wie ein alter Schuppen im Sturm. Die unzähligen Sünden der Menschen lasten schwer auf ihr: Sie bricht darunter zusammen und steht nie wieder auf.
  • Wie ein Betrunkener taumelt die Erde, sie schwankt wie ein Schutzdach für die Nacht. Schwer lastet ihr Vergehen auf ihr, sie fällt und steht nicht mehr auf.
  • In jener Zeit wird der HERR ins Gericht gehen mit den Mächten des Himmels oben und mit den Königen unten auf der Erde.
  • An jenem Tag fordert der HERR Rechenschaft in der Höhe vom Heer in der Höhe und auf dem Erdboden von den Königen des Erdbodens.
  • Sie werden als Gefangene zusammengetrieben und in ein unterirdisches Verlies gestoßen. In diesem finsteren Kerker müssen sie lange Zeit sitzen und auf ihre spätere Verurteilung warten.
  • Sie werden gefesselt in einer Grube zusammengetrieben, eingeschlossen in einem Kerker und nach vielen Tagen zur Rechenschaft gezogen.
  • Der blasse Mond wird schamrot, und die glühende Sonne erbleicht, denn nun regiert der HERR, der allmächtige Gott, auf dem Berg Zion in Jerusalem. Die Führer des Volkes, die ihn umgeben, werden von seinem herrlichen Glanz überstrahlt.
  • Dann wird der weiße Mond sich schämen und die heiße Sonne zuschanden werden, denn der HERR der Heerscharen ist König auf dem Berg Zion und in Jerusalem und seinen Ältesten gegenüber ist Herrlichkeit.

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