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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Höret mir zu, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt, die ihr den HERRN sucht: Schauet den Fels an, davon ihr gehauen seid, und des Brunnens Gruft, daraus ihr gegraben seid.
  • Hört auf mich, die ihr der Gerechtigkeit nachjagt und die ihr den HERRN sucht! Blickt auf den Felsen, aus dem ihr gehauen seid, auf den Brunnenschacht, aus dem ihr herausgebohrt wurdet!
  • Schauet Abraham an, euren Vater, und Sara, von welcher ihr geboren seid. Denn ich rief ihn, da er noch einzeln war, und segnete ihn und mehrte ihn.
  • Blickt auf Abraham, euren Vater, und auf Sara, die euch gebar! Er war allein, als ich ihn rief. Dann habe ich ihn gesegnet, sodass er zahlreich wurde.
  • Denn der HERR tröstet Zion, er tröstet alle ihre Wüsten und macht ihre Wüste wie Eden und ihr dürres Land wie den Garten des HERRN, daß man Wonne und Freude darin findet, Dank und Lobgesang.
  • Denn der HERR hat Zion getröstet, getröstet all ihre Ruinen. Er machte ihre Wüste wie Eden und ihre Öde wie den Garten des HERRN. Jubel und Freude findet man in ihr, Lobpreis und den Klang von Liedern.
  • Merke auf mich, mein Volk, höret mich, meine Leute! denn von mir wird ein Gesetz ausgehen, und mein Recht will ich zum Licht der Völker gar bald stellen.
  • Horcht her, mein Volk, hört auf mich, meine Nation! Denn von mir geht Weisung aus und mein Recht mache ich zum Licht der Völker.
  • Denn meine Gerechtigkeit ist nahe, mein Heil zieht aus, und meine Arme werden die Völker richten. Die Inseln harren auf mich und warten auf meinen Arm.
  • Meine Gerechtigkeit ist nahe, von mir kommt Heil. Meine Arme verschaffen den Völkern Recht; auf mich hoffen die Inseln, sie warten auf meinen Arm.
  • Hebet eure Augen auf gen Himmel und schauet unten auf die Erde. Denn der Himmel wird wie ein Rauch vergehen und die Erde wie ein Kleid veralten, und die darauf wohnen, werden im Nu dahinsterben. Aber mein Heil bleibt ewiglich, und meine Gerechtigkeit wird kein Ende haben.
  • Erhebt eure Augen zum Himmel, betrachtet die Erde hier unten! Der Himmel zerflattert wie Rauch, die Erde zerfällt wie ein Kleid; ihre Bewohner sterben wie die Fliegen. Doch mein Heil bleibt für immer bestehen, meine Gerechtigkeit wird niemals erschüttert.
  • Höret mir zu, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du Volk, in dessen Herzen mein Gesetz ist! Fürchtet euch nicht, wenn euch die Leute schmähen; und wenn sie euch lästern, verzaget nicht!
  • Hört auf mich, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du Volk, das meine Weisung im Herzen trägt! Fürchtet euch nicht vor der Beschimpfung durch Menschen, erschreckt nicht vor ihrem Spott!
  • Denn die Motten werden sie fressen wie ein Kleid, und Würmer werden sie fressen wie wollenes Tuch; aber meine Gerechtigkeit bleibt ewiglich und mein Heil für und für.
  • Denn man frisst sie, wie die Motte das Kleid, man frisst sie, wie die Schabe die Wolle. Doch meine Gerechtigkeit bleibt für immer bestehen und von Generation zu Generation mein Heil.
  • Wohlauf, wohlauf, ziehe Macht an, du Arm des HERRN! Wohlauf, wie vorzeiten, von alters her! Bist du es nicht, der die Stolzen zerhauen und den Drachen verwundet hat?
  • Wach auf, wach auf, bekleide dich mit Macht, Arm des HERRN! Wach auf wie in den früheren Tagen, wie bei den Generationen der Vorzeit! Warst du es nicht, der Rahab zerhieb, das Ungeheuer durchbohrte?
  • Bist du es nicht, der das Meer, der großen Tiefe Wasser, austrocknete, der den Grund des Meeres zum Wege machte, daß die Erlösten dadurchgingen?
  • Warst du es nicht, der das Meer austrocknen ließ, die Wasser der großen Flut, der die Tiefen des Meeres zum Weg gemacht hat, damit die Erlösten hindurchziehen konnten?
  • Also werden die Erlösten des HERRN wiederkehren und gen Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen; aber Trauer und Seufzen wird von ihnen fliehen.
  • Die vom HERRN Befreiten kehren zurück und kommen voll Jubel nach Zion. Ewige Freude ruht auf ihren Häuptern. Jubel und Freude stellen sich ein, Kummer und Seufzen entfliehen.
  • Ich, ich bin euer Tröster. Wer bist du denn, daß du dich vor Menschen fürchtest, die doch sterben, und vor Menschenkindern, die wie Gras vergehen,
  • Ich bin es, ja, ich, der euch tröstet. Wer bist du, dass du dich fürchtest vor sterblichen Menschen, vor Menschen, die dahingegeben sind wie Gras?
  • und vergissest des HERRN, der dich gemacht hat, der den Himmel ausbreitet und die Erde gründet? Du aber fürchtest dich täglich den ganzen Tag vor dem Grimm des Wüterichs, wenn er sich vornimmt zu verderben. Wo bleibt nun der Grimm des Wüterichs?
  • Du hast den HERRN, deinen Schöpfer, vergessen, der den Himmel ausgespannt und die Erde gegründet hat? Du zitterst dauernd vor der Wut dessen, der dich bedrängt, der darauf zielt, dich zu vernichten. Wo ist denn die Wut dessen, der dich bedrängt?
  • Der Gefangene wird eilends losgegeben, daß er nicht hinsterbe zur Grube, auch keinen Mangel an Brot habe.
  • Eilends wird der Gefesselte freigelassen; er wird nicht im Kerker sterben und es mangelt ihm nicht mehr an Brot.
  • Denn ich bin der HERR, dein Gott, der das Meer bewegt, daß seine Wellen wüten; sein Name heißt HERR Zebaoth.
  • Ich bin der HERR, dein Gott, der das Meer aufwühlt, sodass die Wogen tosen. HERR der Heerscharen ist sein Name.
  • Ich lege mein Wort in deinen Mund und bedecke dich unter dem Schatten meiner Hände, auf daß ich den Himmel pflanze und die Erde gründe und zu Zion spreche: Du bist mein Volk.
  • Ich habe dir meine Worte in den Mund gelegt, im Schatten meiner Hand habe ich dich verborgen, als ich den Himmel ausspannte und die Fundamente der Erde legte und zu Zion sagte: Du bist mein Volk.
  • Wache auf, wache auf, stehe auf, Jerusalem, die du von der Hand des HERRN den Kelch seines Grimmes getrunken hast! Die Hefen des Taumelkelches hast du ausgetrunken und die Tropfen geleckt.
  • Raff dich auf, raff dich auf, steh auf, Jerusalem! Du hast aus dem Becher des Zorns getrunken, den der HERR in der Hand hielt. Du hast aus dem betäubenden Becher getrunken und ihn geleert.
  • Es war niemand aus allen Kindern, die sie geboren hat, der sie leitete; niemand aus allen Kindern, die sie erzogen hat, der sie bei der Hand nähme.
  • Da war von all den Kindern, die sie gebar, keines, das sie geführt hat. Da war von all den Kindern, die sie aufzog, keines, das sie bei der Hand nahm.
  • Diese zwei sind dir begegnet; wer trug Leid mit dir? Da war Verstörung und Schaden, Hunger und Schwert; wer sollte dich trösten?
  • Beides hat dich getroffen — wer klagt um dich? — : Verheerung und Zerstörung, Hunger und Schwert. Wer tröstet dich?
  • Deine Kinder waren verschmachtet; sie lagen auf allen Gassen wie ein Hirsch im Netze, voll des Zorns vom HERRN und des Scheltens von deinem Gott.
  • An allen Straßenecken lagen deine Kinder hilflos da, wie Antilopen im Netz, überwältigt vom Zorn des HERRN, vom Schelten deines Gottes.
  • Darum höre dies, du Elende und Trunkene, doch nicht von Wein!
  • Darum hör doch dies, du Ärmste, die du betrunken bist, aber nicht vom Wein:
  • So spricht dein Herrscher, der HERR, und dein Gott, der sein Volk rächt: Siehe, ich nehme den Taumelkelch von deiner Hand samt den Hefen des Kelchs meines Grimmes; du sollst ihn nicht mehr trinken,
  • So spricht dein Herr, der HERR, dein Gott, der für sein Volk streitet. Siehe, ich nehme dir den betäubenden Becher aus der Hand, den Kelch meines Zorns; du wirst daraus nicht weiter trinken.
  • sondern ich will ihn deinen Schindern in die Hand geben, die zu deiner Seele sprachen: Bücke dich, daß wir darüberhin gehen, und mache deinen Rücken zur Erde und wie eine Gasse, daß man darüberhin laufe.
  • Ich gebe ihn in die Hand deiner Peiniger, die zu dir sagten: Wirf dich nieder, damit wir über dich hinwegschreiten! So machtest du deinen Rücken wie einen Boden, wie eine Straße für die, die über dich schritten.

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