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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Der HERR HERR zeigte mir ein Gesicht, und siehe, da stand ein Korb mit reifem Obst.
  • Dies hat GOTT, der Herr, mich sehen lassen: Siehe, ein Korb für die Ernte.
  • Und er sprach: Was siehest du, Amos? Ich aber antwortete: Einen Korb mit reifem Obst. Da sprach der HERR zu mir: Das Ende ist gekommen über mein Volk Israel; ich will ihm nichts mehr übersehen.
  • Er fragte: Was siehst du, Amos? Ich antwortete: Einen Korb für die Ernte. Da sagte der HERR zu mir: Gekommen ist das Ende zu meinem Volk Israel. Ich gehe nicht noch einmal an ihm vorüber.
  • Und die Lieder in dem Palaste sollen in ein Heulen verkehrt werden zur selben Zeit, spricht der HERR HERR; es werden viel Leichname liegen an allen Orten, die man in der Stille hinwerfen wird.
  • Dann heulen die Sängerinnen des Palastes. An jenem Tag — Spruch GOTTES, des Herrn — gibt es viele Leichen, überall wirft man sie hin. Still!
  • Höret dies, die ihr den Armen unterdrückt und die Elenden im Lande verderbt
  • Hört dieses Wort, die ihr die Armen verfolgt und die Gebeugten im Land unterdrückt!
  • und sprecht: »Wann will denn der Neumond ein Ende haben, daß wir Getreide verkaufen, und der Sabbat, daß wir Korn feilhaben mögen und das Maß verringern und den Preis steigern und die Waage fälschen,
  • Ihr sagt: Wann ist das Neumondfest vorbei, dass wir Getreide verkaufen, und der Sabbat, dass wir den Kornspeicher öffnen können? Wir wollen das Hohlmaß kleiner und das Silbergewicht größer machen, wir fälschen die Waage zum Betrug,
  • auf daß wir die Armen um Geld und die Dürftigen um ein Paar Schuhe unter uns bringen und Spreu für Korn verkaufen?
  • um für Geld die Geringen zu kaufen und den Armen wegen eines Paars Sandalen. Sogar den Abfall des Getreides machen wir zu Geld.
  • Der HERR hat geschworen wider die Hoffart Jakobs: Was gilt’s, ob ich solcher ihrer Werke ewig vergessen werde?
  • Beim Stolz Jakobs hat der HERR geschworen: Keine ihrer Taten werde ich jemals vergessen.
  • Sollte nicht um solches willen das Land erbeben müssen und alle Einwohner trauern? Ja, es soll ganz wie mit einem Wasser überlaufen werden und weggeführt und überschwemmt werden wie mit dem Fluß Ägyptens.
  • Sollte deshalb nicht die Erde beben, sollte nicht alles trauern, was auf ihr wohnt? Sollte sie sich nicht heben wie der Nil, aufgewühlt sein und sich wieder senken wie der Strom von Ägypten?
  • Zur selben Zeit, spricht der HERR HERR, will ich die Sonne am Mittag untergehen lassen und das Land am hellen Tage lassen finster werden.
  • An jenem Tag — Spruch GOTTES, des Herrn — lasse ich am Mittag die Sonne untergehen und breite am helllichten Tag über die Erde Finsternis aus.
  • Ich will eure Feiertage in Trauern und alle eure Lieder in Wehklagen verwandeln; ich will über alle Lenden den Sack bringen und alle Köpfe kahl machen, und will ihnen ein Trauern schaffen, wie man über einen einzigen Sohn hat; und sie sollen ein jämmerlich Ende nehmen.
  • Ich verwandle eure Feste in Trauer und all eure Lieder in Totenklage. Ich lege um alle Hüften das Trauergewand und schere jeden Kopf kahl. Ich bringe Trauer über das Land wie die Trauer um den Einzigen und das Ende davon wird sein wie der bittere Tag.
  • Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR HERR, daß ich einen Hunger ins Land schicken werde, nicht einen Hunger nach Brot oder Durst nach Wasser, sondern nach dem Wort des HERRN, zu hören;
  • Siehe, es kommen Tage — Spruch GOTTES, des Herrn — , da schicke ich Hunger ins Land, nicht Hunger nach Brot, nicht Durst nach Wasser, sondern danach, die Worte des HERRN zu hören.
  • daß sie hin und her von einem Meer zum andern, von Mitternacht gegen Morgen umlaufen und des HERRN Wort suchen, und doch nicht finden werden.
  • Dann wanken sie von Meer zu Meer, von Norden nach Osten ziehen sie, um das Wort des HERRN zu suchen; doch sie werden es nicht finden.
  • Zu der Zeit werden die schönen Jungfrauen und die Jünglinge verschmachten vor Durst,
  • An jenem Tag werden die schönen jungen Mädchen und die jungen Männer in Ohnmacht fallen vor Durst,
  • die jetzt schwören bei dem Fluch Samarias und sprechen: »So wahr dein Gott zu Dan lebt! so wahr die Weise zu Beer–Seba lebt!« Denn sie sollen also fallen, daß sie nicht wieder aufstehen.
  • alle, die bei der Schuld von Samaria schwören und sagen: So wahr dein Gott lebt, Dan! und: So wahr der Weg nach Beerscheba lebt!, sie werden zu Boden stürzen und sich nicht mehr erheben.

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