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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Hoffnung für Alle
Bei dir, o HERR, habe ich mich geborgen, lass mich nicht zuschanden werden in Ewigkeit!
Bei dir, HERR, suche ich Schutz, lass meine Feinde nicht über mich triumphieren!
Reiß mich heraus und rette mich in deiner Gerechtigkeit! Neige dein Ohr mir zu und hilf mir!
Du bist ein gerechter Gott, darum hilf mir und rette mich! Höre mein Gebet und komm mir zu Hilfe!
Sei mir ein schützender Fels, zu dem ich allzeit kommen darf! Du hast geboten, mich zu retten, denn du bist mein Fels und meine Festung.
Bring mich in Sicherheit und beschütze mich wie in einem Haus, in das ich jederzeit kommen kann! Du hast doch beschlossen, mich zu retten! Ja, du bist mein schützender Fels, meine sichere Burg.
Mein Gott, rette mich aus der Hand des Frevlers, aus der Faust des Bedrückers und Schurken!
Mein Gott, die Gottlosen haben mich in ihrer Gewalt. Brutal, wie sie sind, schrecken sie vor keinem Unrecht zurück. Rette mich doch aus ihren Klauen!
Denn du bist meine Hoffnung,* Herr und GOTT, meine Zuversicht von Jugend auf.
Du bist meine Hoffnung, HERR, dir vertraue ich von Kindheit an!
Vom Mutterleib an habe ich mich auf dich gestützt, aus dem Schoß meiner Mutter hast du mich entbunden, dir gilt mein Lobpreis allezeit.
Ja, seit meiner Geburt bist du mein Halt. Vom ersten Tag an hast du für mich gesorgt. Darum will ich dich loben mein Leben lang.
Für viele wurde ich wie ein Gezeichneter, du aber bist meine starke Zuflucht.
Viele, die meine Not sahen, mussten denken: Gott hat ihn verworfen! Aber du hast dich als machtvoller Beschützer erwiesen.
Mein Mund ist erfüllt von deinem Lobpreis, den ganzen Tag von deinem Glanz.
Darum will ich dich vor anderen loben, den ganzen Tag will ich dich rühmen.
Verwirf mich nicht, wenn ich alt bin, verlass mich nicht, wenn meine Kräfte schwinden!
Verstoße mich nicht, jetzt, wo ich alt geworden bin; verlass mich nicht, wenn meine Kräfte nun schwinden!
Denn meine Feinde haben gegen mich geredet, die auf mich lauern, haben sich gemeinsam beraten.
Meine Feinde wollen mich umbringen; schon tun sie sich zusammen und planen einen Anschlag.
Sie sagen: Gott hat ihn verlassen. Verfolgt und ergreift ihn! Für ihn gibt es keinen Retter.
»Gott hat ihn aufgegeben«, sagen sie. »Los, ihm nach! Packt ihn! Jetzt hat er keinen mehr, der ihm beisteht!«
Gott, bleib doch nicht fern von mir! Mein Gott, eile mir zu Hilfe!
Gott, warum bist du so weit weg? Mein Gott, komm mir schnell zu Hilfe!
Alle, die mich bekämpfen, sollen scheitern und untergehn. Über sie komme Schmach und Schande, weil sie mein Unglück suchen.
Mit allen Mitteln kämpfen sie gegen mich — lass sie scheitern und umkommen! Nichts lassen sie unversucht, um mich ins Unglück zu stürzen. Bring Schimpf und Schande über sie!
Ich aber will allezeit hoffen, all deinen Lobpreis noch mehren.
Nie werde ich aufhören, auf dich zu hoffen — immer mehr will ich dich loben.
Mein Mund soll von deiner Gerechtigkeit künden, den ganzen Tag von deinen rettenden Taten, denn ich kann sie nicht zählen.
Vor allen rede ich davon, dass du für Recht sorgst! Den ganzen Tag will ich erzählen, wie du aus der Not befreist; ja, du tust viel mehr, als ich jemals aufzählen kann!
Ich komme wegen der Machttaten GOTTES, des Herrn, an deine Gerechtigkeit allein will ich erinnern.
Deine machtvollen Taten will ich rühmen, HERR, mein Gott! Auf dich ist Verlass — das allein werde ich weitersagen!
Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf und bis heute verkünde ich deine Wunder.
Von Jugend auf bist du mein Lehrer gewesen, und bis heute erzähle ich von deinen Wundertaten.
Auch wenn ich alt und grau bin, Gott, verlass mich nicht, damit ich von deinem machtvollen Arm der Nachwelt künde, den kommenden Geschlechtern von deiner Stärke,
Lass mich auch jetzt nicht im Stich, o Gott, jetzt, wo ich alt und grau geworden bin! Ich möchte meinen Kindern und Enkeln noch erzählen, wie groß und mächtig du bist!
von deiner Gerechtigkeit, Gott, die bis zum Himmel reicht! Du hast Großes vollbracht. Gott, wer ist wie du?
Gott, deine Treue umschließt Himmel und Erde. Du hast große Dinge getan! Wer ist wie du?
Du ließest mich viel Angst und Not erfahren, du wirst mich neu beleben, du führst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde.
Not und Elend hast du mir zwar nicht erspart, aber du erhältst mich am Leben und bewahrst mich vor dem sicheren Tod.
Bring mich zu Ehren! Du wirst mich wieder trösten.
Du tröstest mich und bringst mich wieder zu Ehren, ja, du schenkst mir größeres Ansehen als zuvor.
Dann will ich dir danken mit Harfenspiel und deine Treue preisen, mein Gott; ich will dir auf der Leier spielen, du Heiliger Israels.
Darum will ich dir mit dem Spiel auf der Harfe danken. Ich lobe deine Treue, du, mein Gott! Zum Klang der Laute will ich dir singen, dir, dem heiligen Gott Israels!
Meine Lippen sollen jubeln, ja, dir will ich singen und spielen und meine Seele, die hast du losgekauft.
Ich juble vor Freude, wenn ich von dir singe, denn du hast mich erlöst.
Auch meine Zunge soll von deiner Gerechtigkeit reden den ganzen Tag, denn alle, die mein Unglück suchen, sind vor Scham errötet und gescheitert.
Den ganzen Tag will ich davon reden, wie treu und gerecht du bist. Alle, die mich ins Unglück stürzen wollten, mussten dabei kläglich scheitern. Mit Schimpf und Schande wurden sie überhäuft!