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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Hoffnung für Alle
Hört dies, ihr Priester! Gebt Acht, ihr vom Haus Israel! Horcht auf, ihr aus dem Königshaus! Denn ihr seid die Hüter des Rechts. Doch ihr wurdet für das Volk zu einer Falle in Mizpa, zu einem Netz, das auf dem Tabor ausgespannt ist,
»Hört zu, ihr Priester, passt gut auf, ihr Führer Israels! Auch der König mit seinem Hofstaat soll herhören! Ihr habt die Aufgabe, das Recht zu wahren. Doch ihr seid wie eine tödliche Falle in Mizpa, wie ein Netz, mit dem man auf dem Berg Tabor Vögel fängt!
eine tiefe Grube haben sie in Schittim ausgehoben. Ich aber bin für sie alle eine Züchtigung.
Den Bund, den ich mit euch geschlossen habe, habt ihr verraten. Aber nun habt ihr eure Gottlosigkeit zu weit getrieben! Darum werde ich euch alle bestrafen!
Ich kenne Efraim, Israel kann sich vor mir nicht verstecken: Nun, wo du, Efraim, Unzucht getrieben hast, hat Israel sich befleckt.
Denn ich kenne Ephraim gut. Nichts, was dort geschieht, bleibt meinen Augen verborgen. Ephraim ist fremden Göttern nachgelaufen, Israel hat sich mit seinen Taten unrein gemacht.
Ihre Taten verhindern, dass sie umkehren zu ihrem Gott. Denn ein Geist der Unzucht steckt in ihnen, sodass sie den HERRN nicht erkennen.
Sie sind so in ihre Schuld verstrickt, dass sie nicht mehr zu mir umkehren können. Sie sind vom Götzendienst besessen und erkennen nicht, dass ich der HERR, ihr Gott, bin!
Sein eigener Hochmut klagt Israel an, Israel und Efraim kommen zu Fall durch ihre Schuld; zu Fall kommt auch Juda mit ihnen.
Durch ihren Hochmut sprechen sie sich selbst das Urteil, ihre Schuld stürzt sie ins Verderben. Auch den Bewohnern von Juda wird es nicht anders ergehen.
Mit ihren Schafen und Rindern werden sie ausziehen, um den HERRN zu suchen, doch sie werden ihn nicht finden: Er hat sich ihnen entzogen.
Sie werden dann Schafe und Rinder opfern, um mich, den HERRN, gnädig zu stimmen; aber ich werde sie allein lassen, so dass sie mich nicht finden können.
Sie haben dem HERRN die Treue gebrochen, ja sie haben fremde Kinder geboren. Nun werden sie am Neumondfest vertilgt mitsamt ihrem ererbten Besitz.
Sie haben mir, dem HERRN, die Treue gebrochen und mit ihren Huren Kinder gezeugt. Darum werden sie in kürzester Zeit vernichtet — mit allem, was ihnen gehört.«
Blast in Gibea das Widderhorn, in Rama die Trompete! Schlagt Lärm in Bet-Awen: Hinter dir der Feind, Benjamin!
»Stoßt ins Horn in Gibea, und blast die Trompeten in Rama! Stimmt lautes Kriegsgeschrei an in Bet-Awen! Denn der Feind ist euch auf den Fersen, ihr vom Stamm Benjamin!
Efraim wird zu einer Wüste werden am Tag der Rechenschaft. Ich mache bei Israels Stämmen bekannt, was fest beschlossen ist.
Der Tag der Abrechnung kommt, an dem ich Ephraim zur Wüste mache. Alles, was ich den Stämmen Israels angedroht habe, wird wahr!
Die Regierenden Judas handeln wie Menschen, die Grenzsteine versetzen: Über sie werde ich wie Wasser meinen Groll ausgießen.
Auch auf die führenden Männer Judas wird mein Zorn niedergehen wie ein Gewitterregen! Denn sie verrücken die Grenzen und reißen so fremdes Land an sich.
Efraim wird unterdrückt, das Recht wird zertreten. Denn sie waren darauf aus, dem Unrat hinterherzugehen.
Ja, Ephraim wird unterdrückt und aller Rechte beraubt, denn es hat dort Hilfe gesucht, wo es keine Hilfe gibt!
Ich aber bin wie Eiter für Efraim, wie Fäulnis für das Haus Juda.
Ich, der Herr, bereite Ephraim Schmerzen wie eine eiternde Wunde, und ich quäle Juda wie ein bösartiges Geschwür.
Als Efraim seine Krankheit sah und Juda sein Geschwür, da ging Efraim nach Assur und Juda schickte zum Großkönig. Aber der kann euch nicht heilen und befreit euch nicht von eurem Geschwür.
Als Ephraim und Juda merkten, wie schlimm es um sie stand, suchte Ephraim Hilfe beim König von Assyrien. Doch auch dieser mächtige König kann euch nicht gesund machen und von euren eitrigen Geschwüren heilen!
Denn ich bin für Efraim wie ein Löwe, wie ein junger Löwe für das Haus Juda. Ich bin es, der reißt und weggeht; ich trage fort — und da ist niemand, der mir etwas entreißen kann.
Denn ich, der Herr, greife Ephraim und Juda an wie ein junger, hungriger Löwe; ich zerreiße sie und schleppe sie als Beute fort, und niemand kann sie retten.
Ich gehe weg und kehre an meinen Ort zurück, bis sie sich schuldig fühlen und mein Angesicht suchen. In ihrer Not werden sie wieder nach mir Ausschau halten:
Dann ziehe ich mich in meine Wohnung im Himmel zurück, bis sie ihre Schuld einsehen und nach mir fragen. In ihrer Not werden sie wieder meine Nähe suchen und sagen: