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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Seht auf den Bergen die Schritte des Freudenboten! Er verkündet Frieden! Juda, feiere deine Feste, erfülle deine Gelübde! Denn der Unheilstifter durchstreift dein Land nicht mehr; er ist völlig vernichtet.
  • Siehe, auf den Bergen kommen Füße eines guten Boten, der da Frieden verkündigt! Halte deine Feiertage, Juda, und bezahle deine Gelübde! denn es wird der Arge nicht mehr über dich kommen; er ist ganz ausgerottet.
  • Ein Mann zieht hinauf gegen dich, der dich zerschmettern wird. Halt Wache! Beobachte die Wege! Mach deine Hüften stark! Rüste dich mit Macht und Kraft!
  • Es wird der Zerstreuer wider dich heraufziehen und die Feste belagern. Siehe wohl auf die Straße, rüste dich aufs beste und stärke dich aufs gewaltigste!
  • Wahrhaftig, der HERR stellt die Pracht Jakobs wieder her wie die Pracht Israels; denn Verwüster haben sie verwüstet und ihre jungen Reben vernichtet.
  • (Denn der HERR wird die Pracht Jakobs wiederbringen wie die Pracht Israels; denn die Ableser haben sie abgelesen und ihre Reben verderbt.
  • Rot leuchtet der Schild seiner Helden. Seine Krieger sind in Scharlach gekleidet. Wie funkelnder Stahl glänzen die Streitwagen am Tag, an dem er sie aufbietet, und die Pferde tänzeln unruhig.
  • (Die Schilde seiner Starken sind rot, sein Heervolk glänzt wie Purpur, seine Wagen leuchten wie Feuer, wenn er sich rüstet; ihre Spieße beben.
  • Durch die Gassen rasen die Streitwagen, sie rammen sich gegenseitig auf den Plätzen. Ihr Anblick gleicht Fackeln, wie Blitze jagen sie daher.
  • (Die Wagen rollen auf den Gassen und rasseln auf den Straßen; sie glänzen wie Fackeln und fahren einher wie die Blitze.
  • Er denkt an seine Mächtigen; sie aber straucheln beim Ansturm. Sie eilen zur Stadtmauer, wo das Schutzdach bereitsteht.
  • (Er aber wird an seine Gewaltigen gedenken; doch werden sie fallen, wo sie hinaus wollen, und werden eilen zur Mauer und zu dem Schirm, da sie sicher seien.
  • Die Flusstore sind geöffnet, schon wankt der Palast,
  • (Aber die Tore an den Wassern werden doch geöffnet, und der Palast wird untergehen.
  • er wird zur Schau gestellt. Sie wird entblößt, wird weggeführt; ihre Mägde jammern wie gurrende Tauben und schlagen sich an die Brust.
  • Die Königin wird gefangen weggeführt werden, und ihre Jungfrauen werden seufzen wie die Tauben und an ihre Brust schlagen.
  • Ninive ist wie ein voller Teich, dessen Wasser davonfließt. Bleibt stehen! Bleibt stehen! Doch keiner wendet sich um.
  • (Denn Ninive ist wie ein Teich voll Wasser von jeher; aber dasselbe wird verfließen müssen. Stehet, stehet!« (werden sie rufen); aber da wird sich niemand umwenden.
  • Plündert das Silber, plündert das Gold! Kostbarkeiten ohne Ende! Welche Pracht aller Art an bezaubernden Schätzen!
  • So raubet nun Silber, raubet Gold! denn hier ist der Schätze kein Ende und die Menge aller köstlichen Kleinode.
  • Alles leer, entleert, verheert; das Herz verzagt. Es wanken die Knie, ein Zittern in allen Hüften, alle Gesichter glühen rot.
  • Nun muß sie rein abgelesen und geplündert werden, daß ihr Herz muß verzagen, die Kniee schlottern, alle Lenden zittern und alle Angesichter bleich werden.
  • Wo ist jetzt das Versteck der Löwen, der Futterplatz der jungen Löwen, wohin der Löwe geht? Dort hält sich die Löwin auf, das Löwenjunge und niemand ist da, der aufschreckt.
  • Wo ist nun die Wohnung der Löwen und die Weide der jungen Löwen, da der Löwe und die Löwin mit den jungen Löwen wandelten, und niemand durfte sie scheuchen?
  • Reichen Raub machte der Löwe für seine Jungen. Er würgte für seine Löwinnen. Mit Raub füllte er seine Höhlen, seine Verstecke mit Raubgut.
  • Der Löwe raubte genug für seine Jungen und würgte es für seine Löwinnen; seine Höhlen füllte er mit Raub und seine Wohnung mit dem, was er zerrissen hatte.
  • Nun gehe ich gegen dich vor — Spruch des HERRN der Heerscharen. Ich lasse deine Wagen in Rauch aufgehen, deine jungen Löwen frisst das Schwert. Ich mache deinem Rauben auf der Erde ein Ende, nie mehr hört man den Ruf deiner Boten.
  • Siehe, ich will an dich, spricht der HERR Zebaoth, und deine Wagen im Rauch anzünden, und das Schwert soll deine jungen Löwen fressen; und will deines Raubens ein Ende machen auf Erden, daß man deiner Boten Stimme nicht mehr hören soll.

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