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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

New King James Bible Version

  • Da antwortete Hiob:
  • Job: My Complaint Is Just

    Then Job answered and said:
  • »Ach, könnte mein Schmerz doch gewogen werden! Legte man doch mein Elend auf die Waage!
  • “Oh, that my grief were fully weighed,
    And my calamity laid with it on the scales!
  • Es wiegt schwerer als der Sand am Meer, und deshalb sind meine Worte so unbeherrscht.
  • For then it would be heavier than the sand of the sea —
    Therefore my words have been rash.
  • Der Allmächtige hat mich mit seinen Pfeilen durchbohrt, tief dringt ihr Gift in mich ein. Gott hat mich mit seinen Schrecken eingekesselt.
  • For the arrows of the Almighty are within me;
    My spirit drinks in their poison;
    The terrors of God are arrayed against me.
  • Kein Wildesel schreit, wenn er Gras hat; an der vollen Futterkrippe brüllt kein Stier.
  • Does the wild donkey bray when it has grass,
    Or does the ox low over its fodder?
  • Doch welcher Mensch mag ungesalzene Speise, wer schlürft schon gerne rohes Eiweiß?
  • Can flavorless food be eaten without salt?
    Or is there any taste in the white of an egg?
  • Ich sträube mich, es anzurühren, denn solche Nahrung macht mich krank!
  • My soul refuses to touch them;
    They are as loathsome food to me.
  • Warum schlägt Gott mir meine Bitte ab und gibt mir nicht, was ich so sehnlich wünsche?
  • “Oh, that I might have my request,
    That God would grant me the thing that I long for!
  • Ich wünsche mir nur eins: dass er mich zermalmt und mir das Lebenslicht ausbläst!
  • That it would please God to crush me,
    That He would loose His hand and cut me off!
  • Denn einen Trost hätte ich auch dann noch, Grund zum Jubeln trotz schrecklicher Schmerzen: Was der heilige Gott geboten hat, daran habe ich mich immer gehalten!
  • Then I would still have comfort;
    Though in anguish I would exult,
    He will not spare;
    For I have not concealed the words of the Holy One.
  • Aber meine Kraft reicht nicht aus, um noch länger zu hoffen! Auf welches gute Ende soll ich geduldig warten?
  • “What strength do I have, that I should hope?
    And what is my end, that I should prolong my life?
  • Bin ich denn hart und unverwundbar wie ein Stein? Ist mein Körper kraftvoll, wie aus Erz gegossen?
  • Is my strength the strength of stones?
    Or is my flesh bronze?
  • Ich bin völlig hilflos und weiß nicht mehr aus noch ein!
  • Is my help not within me?
    And is success driven from me?
  • Wer so verzweifelt ist wie ich, braucht Freunde, die fest zu ihm halten, selbst wenn er Gott nicht mehr glaubt.
  • “To him who is [a]afflicted, kindness should be shown by his friend,
    Even though he forsakes the fear of the Almighty.
  • Ihr aber enttäuscht mich wie die Flüsse in der Wüste, deren Bett vertrocknet, sobald kein Regen mehr fällt.
  • My brothers have dealt deceitfully like a brook,
    Like the streams of the brooks that pass away,
  • Im Frühjahr treten sie über die Ufer, trübe vom Schmelzwasser, in dem Eisschollen treiben.
  • Which are dark because of the ice,
    And into which the snow vanishes.
  • Aber wenn es heiß wird, versiegen sie und versickern im Boden.
  • When it is warm, they cease to flow;
    When it is hot, they vanish from their place.
  • Karawanen müssen vom Weg abweichen, weil sie dort kein Wasser finden. Sie steigen hinauf in die Wüste und gehen elend zugrunde.
  • The paths of their way turn aside,
    They go nowhere and perish.
  • Die Karawanen von Tema spähen nach den Wasserstellen, die Händler von Saba sind auf sie angewiesen,
  • The caravans of Tema look,
    The travelers of Sheba hope for them.
  • doch ihre Hoffnung wird bitter enttäuscht: Sie kommen dorthin — das Flussbett ist leer!
  • They are disappointed[b] because they were confident;
    They come there and are confused.
  • Und ihr? Ihr seid genau wie diese Flüsse: trostlos und leer. Ihr helft mir nicht! Ihr seht mein furchtbares Schicksal und weicht entsetzt zurück!
  • For now you are nothing,
    You see terror and are afraid.
  • Wieso denn? Habe ich euch je gesagt: ›Schenkt mir etwas, zahlt ein Bestechungsgeld für mich aus euren Taschen
  • Did I ever say, ‘Bring something to me’?
    Or, ‘Offer a bribe for me from your wealth’?
  • und rettet mich vor dem Erpresser, aus seinen Klauen kauft mich frei‹?
  • Or, ‘Deliver me from the enemy’s hand’?
    Or, ‘Redeem me from the hand of oppressors’?
  • Gebt mir eine klare Antwort und weist mir nach, wo ich im Irrtum bin, dann will ich gerne schweigen!
  • “Teach me, and I will hold my tongue;
    Cause me to understand wherein I have erred.
  • Nur wer die Wahrheit sagt, überzeugt mich — eure Vorwürfe beweisen nichts!
  • How forceful are right words!
    But what does your arguing prove?
  • Wollt ihr meine Worte tadeln, weil sie so verzweifelt klingen? Was ich sage, verhallt ungehört im Wind!
  • Do you intend to rebuke my words,
    And the speeches of a desperate one, which are as wind?
  • Ihr würdet selbst ein Waisenkind verkaufen und euren besten Freund verhökern!
  • Yes, you overwhelm the fatherless,
    And you undermine your friend.
  • Bitte, seht mich an! So wahr ich hier sitze: Ich sage euch die volle Wahrheit!
  • Now therefore, be pleased to look at me;
    For I would never lie to your face.
  • Ihr tut mir Unrecht! Hört endlich auf damit, denn immer noch bin ich im Recht!
  • Yield now, let there be no injustice!
    Yes, concede, my righteousness [c]still stands!
  • Rede ich vermessen? Nie und nimmer! Ich kann doch Recht und Unrecht unterscheiden!«
  • Is there injustice on my tongue?
    Cannot my [d]taste discern the unsavory?

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