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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Weh denen, die Schaden zu tun trachten und gehen mit bösen Tücken um auf ihrem Lager, daß sie es früh, wenn’s licht wird, vollbringen, weil sie die Macht haben.
  • Weh denen, die Unheil planen und böse Taten auf ihren Lagern! Wenn es Tag wird, führen sie es aus; denn sie haben die Macht dazu.
  • Sie reißen Äcker an sich und nehmen Häuser, welche sie gelüstet; also treiben sie Gewalt mit eines jeden Hause und mit eines jeden Erbe.
  • Sie wollen Felder haben und reißen sie an sich, sie wollen Häuser haben und bringen sie in ihren Besitz. Sie wenden Gewalt an gegen den Mann und sein Haus, gegen den Besitzer und sein Eigentum.
  • Darum spricht der HERR also: Siehe, ich gedenke über dies Geschlecht Böses, daß ihr euren Hals nicht daraus ziehen und daß ihr nicht so stolz dahergehen sollt; denn es soll eine böse Zeit sein.
  • Darum — so spricht der HERR: Seht, ich plane Unheil gegen diese Sippe, aus dem ihr nicht mehr herausziehen könnt eure Hälse; und ihr werdet den Kopf nicht mehr so hoch tragen; denn es wird eine böse Zeit sein.
  • Zur selben Zeit wird man einen Spruch von euch machen und klagen: Es ist aus (wird man sagen, wir sind verstört. Meines Volkes Land wird eines fremden Herrn. Wann wird er uns die Äcker wieder zuteilen, die er uns genommen hat?
  • An jenem Tag macht man über euch ein Sprichwort und man wird eine bittere Klage klagen. Man sagt: Vernichtet sind wir, vernichtet! Der Anteil meines Volkes wird veräußert. Ach, wie entzieht man ihn mir! Treulosen teilt man unsere Felder zu.
  • Jawohl, ihr werdet kein Teil behalten in der Gemeinde des HERRN.
  • Darum wird es keinen mehr für dich geben, der die Messschnur auf den Losanteil wirft in der Versammlung des HERRN.
  • Prediget nicht! predigen sie, denn solche Predigt trifft uns nicht; wir werden nicht so zu Schanden werden.
  • Weissagt nicht!, weissagen sie. So soll man nicht weissagen: Diese Schmach wird nicht enden.
  • Das Haus Jakob tröstet sich also: Meinst du, der HERR sei schnell zum Zorn? Sollte er solches tun wollen? Es ist wahr, meine Reden sind freundlich den Frommen.
  • Darf man das sagen, Haus Jakob? Hat der Geist des HERRN die Geduld verloren? Sind das seine Taten? Tun meine Worte nicht gut dem, der rechtschaffen wandelt?
  • Aber mein Volk hat sich aufgemacht wie ein Feind, denn sie rauben beides, Rock und Mantel, denen, so sicher dahergehen, gleich wie die, so aus dem Kriege kommen.
  • Gestern noch war es mein Volk, jetzt steht es da als Feind. Friedlichen Menschen reißt ihr den Mantel herunter, arglos Vorübergehende nehmt ihr gefangen, als wäre Krieg.
  • Ihr treibt die Weiber meines Volks aus ihren lieben Häusern und nehmt von ihren jungen Kindern meinen Schmuck auf immer.
  • Die Frauen meines Volkes vertreibt ihr aus dem Haus, in dem sie glücklich sind, ihren Kindern nehmt ihr für immer mein prächtiges Land.
  • Darum macht euch auf! Ihr müßt davon, ihr sollt hier nicht bleiben; um ihrer Unreinigkeit willen müssen sie unsanft zerstört werden.
  • Erhebt euch und geht! Denn dies ist kein Ort der Ruhe. Wegen der Unreinheit stürzt du ins Verderben; und dieses Verderben ist schmerzhaft.
  • Wenn ich ein Irrgeist wäre und ein Lügenprediger und predigte, wie sie saufen und schwelgen sollten, das wäre ein Prediger für dies Volk.
  • Wenn doch einer herkommen, Wind und Trug lügen würde: Ich weissage dir Wein und Bier! Genau das wäre ein Weissager für dieses Volk.
  • Ich will aber dich, Jakob, versammeln ganz und die übrigen in Israel zuhauf bringen; ich will sie wie Schafe miteinander in einen festen Stall tun und wie eine Herde in ihre Hürden, daß es von Menschen tönen soll.
  • Sammeln, ja sammeln werde ich dich, Jakob, insgesamt. Zusammenbringen, ja zusammenbringen werde ich den Rest von Israel. Ich führe sie zusammen wie die Schafe im Pferch, wie die Herde mitten auf der Weide — eine tosende Menschenmenge.
  • Es wird ein Durchbrecher vor ihnen herauffahren; sie werden durchbrechen und zum Tor ausziehen; und ihr König wird vor ihnen her gehen und der HERR vornean.
  • Der vor ihnen durchbricht, zieht vor ihnen hinauf, sie brechen durch, sie durchschreiten das Tor und ziehen durch dasselbe wieder hinaus. Ihr König schreitet vor ihnen her, der HERR schreitet an ihrer Spitze.

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