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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Ich bin eine Blume des Scharon, eine Lilie der Täler.
  • Ich bin nur eine Narzisse in der Scharon-Ebene, eine Lilie aus den Tälern.
  • Wie eine Lilie unter Disteln, so ist meine Freundin unter den Töchtern.
  • Ja, eine Lilie bist du, meine Freundin, eine Lilie unter lauter Dornen, schöner als alle anderen Mädchen!
  • Wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, so ist mein Geliebter unter den Söhnen. In seinem Schatten begehre ich zu sitzen. Wie süß schmeckt seine Frucht meinem Gaumen!
  • Und du, mein Liebster, bist wie ein Apfelbaum unter den Bäumen des Waldes, du übertriffst alle anderen Männer! Im Schatten dieses Baumes möchte ich ausruhn und seine süßen Früchte genießen.
  • In das Weinhaus hat er mich geführt. Sein Zeichen über mir heißt Liebe.
  • Ins Weinhaus hat er mich geführt, dort zeigt er mir, wie sehr er mich liebt.
  • Stärkt mich mit Traubenkuchen, erquickt mich mit Äpfeln; denn ich bin krank vor Liebe.
  • Stärkt mich mit Rosinenkuchen, erfrischt mich mit Äpfeln, denn ich bin krank vor Liebe!
  • Seine Linke liegt unter meinem Kopf, seine Rechte umfängt mich.
  • Sein linker Arm liegt unter meinem Kopf, und mit dem rechten hält er mich umschlungen.
  • Bei den Gazellen und Hinden der Flur beschwöre ich euch, Jerusalems Töchter: Stört die Liebe nicht auf, weckt sie nicht, bis es ihr selbst gefällt!
  • Ihr Mädchen von Jerusalem, ich beschwöre euch bei der Liebe selbst: Weckt sie nicht auf und facht die Leidenschaft nicht an, bis die Zeit dafür kommt!
  • Horch! Mein Geliebter! Sieh da, er kommt. Er springt über die Berge, hüpft über die Hügel.
  • Da kommt mein Geliebter! Ich höre es, ja, ich kann ihn schon sehen! Er springt über die Berge und hüpft über die Hügel.
  • Der Gazelle gleicht mein Geliebter, dem jungen Hirsch. Sieh da, er steht hinter unserer Mauer, er blickt durch die Fenster, späht durch die Gitter.
  • Schnell wie eine Gazelle läuft er, flink wie ein Hirsch. Schon steht er vor dem Haus! Er späht durch das Gitter, blickt zum Fenster herein.
  • Mein Geliebter hebt an und spricht zu mir: Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
  • Er sagt zu mir: »Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!
  • Denn vorbei ist der Winter, verrauscht der Regen.
  • Die Regenzeit liegt hinter uns, der Winter ist vorbei!
  • Die Blumen erscheinen im Land, die Zeit zum Singen ist da. Die Stimme der Turteltaube ist zu hören in unserem Land.
  • Die Blumen beginnen zu blühen, die Vögel zwitschern, und überall im Land hört man die Turteltaube gurren.
  • Am Feigenbaum reifen die ersten Früchte, die blühenden Reben duften. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, so komm doch!
  • Die ersten Feigen werden reif, die Reben blühen und verströmen ihren Duft. Steh auf, meine Freundin, meine Schöne, und komm!
  • Meine Taube in den Felsklüften, im Versteck der Klippe, dein Gesicht lass mich sehen, deine Stimme hören! Denn süß ist deine Stimme, lieblich dein Gesicht.
  • Versteck dich nicht wie eine Taube im Felsspalt, bleib mir nicht fern! Zeig mir dein schönes Gesicht und lass mich deine wunderbare Stimme hören!«
  • Fangt uns die Füchse, die kleinen Füchse! Sie verwüsten die Weinberge, unsre blühenden Weinberge.
  • Fangt uns doch die kleinen Füchse, denn sie verwüsten den Weinberg, wenn die Reben in schönster Blüte stehn.
  • Mein Geliebter ist mein und ich bin sein; er weidet in den Lilien.
  • Nur mir gehört mein Liebster, und ich gehöre ihm. Er allein darf zwischen den Lilien weiden.
  • Wenn der Tag verweht und die Schatten fliehen, wende dich, mein Geliebter, der Gazelle gleich oder dem jungen Hirsch auf den Betarbergen.
  • Abends, wenn es kühl wird und die Nacht ihre Schatten über das Land breitet, dann komm zu mir, mein Liebster! Sei schnell wie eine Gazelle, flink wie ein junger Hirsch, der über die rauen Berge springt!

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