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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Denn siehe, Gott, der HERR der Heerscharen, nimmt von Jerusalem und Juda jede Stütze und Stützung, jede Unterstützung mit Brot und jede Unterstützung mit Wasser:
  • Ihr werdet sehen: Der HERR, der allmächtige Gott, nimmt den Bewohnern von Juda und Jerusalem alles weg, worauf sie sich heute verlassen; jeden Vorrat an Brot und Wasser,
  • den Helden und Krieger, den Richter und den Propheten, den Wahrsager und den Ältesten,
  • alle tapferen Helden, Soldaten, Richter und Propheten, Wahrsager und führenden Männer,
  • den Anführer von Fünfzig, den Angesehenen, den Ratgeber, den weisen Zauberer und den klugen Beschwörer.
  • alle Offiziere, angesehenen Leute, Berater, geschickten Handwerker und klugen Beschwörer.
  • Ich mache junge Burschen zu ihren Anführern und Mutwillige sollen über sie herrschen.
  • Dafür gibt er ihnen unreife Kinder als Herrscher, die mit Willkür regieren.
  • Dann bedrängt im Volk einer den andern und jeder seinen Nächsten. Die Jungen sind frech zu den Alten, die Geringen zu den Geehrten.
  • Schreckliche Zustände werden herrschen: Einer unterdrückt den anderen; die Jungen lehnen sich gegen die Alten auf, die Ehrlosen gegen die geachteten Leute.
  • Dann packt einer seinen Bruder im Haus seines Vaters: Du hast einen Mantel, sei unser Wortführer und dieser Trümmerhaufen sei unter deiner Gewalt!
  • Die Männer einer Sippe werden sich an einen von ihnen klammern und ihn bestürmen: »Du hast wenigstens noch einen Mantel, wir dagegen haben alles verloren. Sei unser Anführer, übernimm doch das Kommando über diesen Trümmerhaufen!«
  • Der aber wird an jenem Tag seine Stimme erheben: Ich bin doch kein Wundarzt und in meinem Haus gibt es kein Brot und keinen Mantel. Macht mich nicht zum Wortführer des Volkes!
  • Doch der wird sich heftig wehren: »Lasst mich in Ruhe! Erwartet bloß keine Hilfe von mir! Ich habe selbst nichts zu essen und anzuziehen. Ich kann unmöglich unser Volk regieren. Schlagt euch das aus dem Kopf!«
  • Ja, Jerusalem ist gestürzt und Juda gefallen; denn ihre Worte und ihre Taten richteten sich gegen den HERRN, um den Augen seiner Herrlichkeit zu trotzen.
  • Jerusalem, ja, das ganze Land Juda geht dem Untergang entgegen, denn ihre Bewohner beleidigen den HERRN mit Wort und Tat, sie widersetzen sich seiner Hoheit und Macht.
  • Der Ausdruck ihrer Gesichter klagte sie an und wie Sodom taten sie ihre Sünde kund, verhehlten sie nicht. Wehe ihnen, denn sie erwiesen sich selbst Böses.
  • Ihre Bosheit steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Ohne Hemmungen reden sie offen von ihren Sünden wie damals die Leute in Sodom. Aber das wird ihnen schlecht bekommen! Sie stürzen sich selbst ins Unglück.
  • Sagt: Der Gerechte, ja glücklich ist er; denn sie werden die Frucht ihrer Taten essen.
  • Vergesst nicht: Wer Gott gehorcht, dem geht es gut; er kann den Lohn für seine Taten genießen.
  • Wehe dem Frevler, ihm geht es schlecht; denn was er mit seinen Händen vollbracht hat, wird ihm angetan!
  • Aber wehe dem, der sich Gott widersetzt! Für seine Bosheit wird er die gerechte Strafe erhalten.
  • Mein Volk — seine Antreiber waren Ausbeuter und Frauen beherrschten es. Mein Volk, die, welche dir Schritte vorgaben, leiteten in die Irre und den Weg deiner Pfade haben sie verwirrt.
  • Ach, mein armes Volk! Merkst du nicht, was für Herrscher du hast? Sie machen mit dir, was sie wollen, und beuten dich aus, wo sie nur können. Du hast keine Anführer, sondern Verführer, die dich bloß vom richtigen Weg abbringen.
  • Der HERR hat sich hingestellt zum Rechtsstreit; er steht da, die Völker zu richten.
  • Der HERR erhebt sich zur Gerichtsverhandlung, er steht auf, um die Völker zu richten.
  • Der HERR geht ins Gericht mit den Ältesten seines Volkes und seinen Anführern: Ihr, ihr habt den Weinberg verwüstet; das dem Armen Geraubte ist in euren Häusern.
  • Die Sippenoberhäupter und die führenden Männer seines Volkes werden vorgeladen. »Ihr habt meinen Weinberg Israel geplündert«, klagt der HERR sie an. »Ihr nehmt den Armen ihren letzten Besitz und füllt damit eure eigenen Häuser.
  • Wie kommt ihr dazu, mein Volk zu zerschlagen? Ihr zermalmt das Gesicht der Armen — Spruch des Herrn, des GOTTES der Heerscharen.
  • Wer gibt euch das Recht, mein Volk zu unterdrücken und die Hilflosen auszubeuten?«, fragt der HERR, der allmächtige Gott.
  • Der HERR sprach: Weil die Töchter Zions hochmütig sind, ihre Hälse recken und mit verführerischen Blicken daherkommen, immerzu trippelnd umherlaufen und mit ihren Fußspangen klirren,
  • So spricht der HERR: »Hochmütig sind sie, die Frauen von Jerusalem. Sie recken stolz den Kopf in die Höhe und werfen den Männern aufreizende Blicke zu. Sie gehen mit tänzelnden Schritten, damit ihre Fußkettchen klirren.«
  • wird der Herr den Scheitel der Töchter Zions mit Schorf bedecken und der HERR wird ihre Schläfen kahl werden lassen.
  • Darum wird der Herr ihnen die Haare ausfallen lassen und sie nackt ausziehen.
  • An jenem Tag wird der Herr den Schmuck wegnehmen: die Fußspangen, die kleinen Sonnen und Monde,
  • Ja, es kommt der Tag, da nimmt der Herr den vornehmen Frauen allen Schmuck weg: die Fußspangen, die Stirnbänder und die Halsketten mit ihren kleinen Halbmonden,
  • die Ohrgehänge und Armkettchen, die Schleier
  • die prachtvollen Ohrgehänge, die Armreifen und die Schleier,
  • und Turbane, die Fußkettchen und die Prachtgürtel, die Riechfläschchen und die Amulette,
  • die kostbaren Diademe, die Fußkettchen und Gürtel, die teuren Parfüme und alle Amulette,
  • die Fingerringe und Nasenringe,
  • die Finger- und Nasenringe,
  • die Festkleider und Umhänge, die Umschlagtücher und Täschchen
  • ebenso ihre Festkleider, Umhänge, Mäntel, Täschchen
  • und die Spiegel, die feinen Schleier, die Schals und Kopftücher.
  • und Spiegel, die Leinenwäsche, die Kopftücher und die weiten Überwürfe.
  • So wird es sein: Statt Balsam wird Moder sein, statt eines Gürtels ein Strick, statt kunstvoller Locken eine Glatze, statt eines Festkleides ein gegürteter Sack, Brandmal statt Schönheit.
  • Statt nach Parfüm zu duften, werden sie stinken. Anstelle der kostbaren Gürtel binden sie sich Stricke um. Keine kunstvollen Frisuren werden dann mehr ihren Kopf zieren, sondern hässliche Glatzen. Ihre feinen Seidenkleider müssen sie gegen Trauergewänder eintauschen. Mit ihrer Schönheit ist es dann vorbei. Nur Scham und Schande bleiben zurück.
  • Deine Männer fallen durchs Schwert, deine jungen Krieger im Kampf.
  • Ach, Jerusalem! Alle deine Männer, auch die besten Soldaten, werden im Krieg fallen.
  • Dann werden ihre Tore klagen und trauern, vereinsamt sitzt sie am Boden.
  • Die ganze Stadt wird erfüllt sein vom lauten Klagen und Weinen. Zerstört und ausgeplündert liegt sie da.

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