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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Wer ist es, der aus Edom kommt, aus Bozra in rot gefärbten Gewändern? Er schreitet in prächtigen Kleidern, in seiner gewaltigen Kraft. Ich bin es, der Gerechtigkeit verkündet, ich bin stark, um zu retten.
  • Wer ist der, so von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra? der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einhertritt in seiner großen Kraft? »Ich bin’s, der Gerechtigkeit lehrt und ein Meister ist zu helfen.
  • Warum ist dein Gewand so rot, sind deine Kleider wie die eines Mannes, der die Kelter tritt?
  • Warum ist dein Gewand so rotfarben und dein Kleid wie eines Keltertreters?
  • Ich allein trat die Kelter; von den Völkern war niemand bei mir. Da zertrat ich sie voll Zorn, zerstampfte sie in meiner Wut. Ihr Saft spritzte auf meine Kleider und ich befleckte alle meine Gewänder.
  • Ich trete die Kelter allein, und ist niemand unter den Völkern mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Daher ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe all mein Gewand besudelt.
  • Denn ein Tag der Vergeltung lag mir im Sinn und das Jahr meiner Erlösten war gekommen.
  • Denn ich habe einen Tag der Rache mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlösen, ist gekommen.
  • Ich sah mich um, doch es gab keinen Helfer; ich war bestürzt, aber es gab keinen, der mich stützte. Da half mir mein eigener Arm und meine Wut, sie stützte mich.
  • Und ich sah mich um, und da war kein Helfer; und ich verwunderte mich, und niemand stand mir bei; sondern mein Arm mußte mir helfen, und mein Zorn stand mir bei.
  • Da zerstampfte ich Völker in meinem Zorn, machte sie trunken in meiner Wut und ließ ihren Saft zur Erde rinnen.
  • Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet.
  • Die Taten der Huld des HERRN will ich preisen, die Ruhmestaten des HERRN, gemäß allem, was der HERR uns erwiesen hat, seine große Güte, die er dem Haus Israel nach seiner Barmherzigkeit und seiner großen Huld erwiesen hat.
  • Ich will der Gnade des HERRN gedenken und des Lobes des HERRN in allem, was uns der HERR getan hat, und der großen Güte an dem Hause Israel, die er ihnen erzeigt hat nach seiner Barmherzigkeit und großen Gnade.
  • Er sagte: Gewiss, sie sind mein Volk, Kinder, die nicht treulos handeln. So wurde er ihnen zum Retter.
  • Denn er sprach: Sie sind ja mein Volk, Kinder, die nicht falsch sind. Darum war er ihr Heiland.
  • In all ihrer Bedrängnis war auch er bedrängt und der Engel seines Angesichts hat sie gerettet. In seiner Liebe und seinem Mitleid hat er selbst sie erlöst. Er hat sie emporgehoben und sie getragen in all den Tagen der Vorzeit.
  • Wer sie ängstete, der ängstete ihn auch; und der Engel seines Angesichts half ihnen. Er erlöste sie, darum daß er sie liebte und ihrer schonte. Er nahm sie auf und trug sie allezeit von alters her.
  • Sie aber lehnten sich auf und betrübten seinen heiligen Geist. Da wandelte er sich ihnen zum Feind; er selbst führte Krieg gegen sie.
  • Aber sie erbitterten und entrüsteten seinen heiligen Geist; darum ward er ihr Feind und stritt wider sie.
  • Da dachte man an die Tage der Vorzeit, an Mose, an sein Volk: Wo ist der, der sie heraufgeführt hat aus dem Meer, zusammen mit dem Hirten seiner Schafe? Wo ist der, der seinen heiligen Geist in sein Inneres gelegt hat,
  • Und sein Volk gedachte wieder an die vorigen Zeiten, an Mose: »Wo ist denn nun, der sie aus dem Meer führte samt dem Hirten seiner Herde? Wo ist, der seinen heiligen Geist unter sie gab?
  • der sie an der rechten Seite des Mose gehen ließ mit prachtvollem Arm, der die Wasser vor ihnen zerteilte, um sich einen ewigen Namen zu machen,
  • der Mose bei der rechten Hand führte durch seinen herrlichen Arm? der die Wasser trennte vor ihnen her, auf daß er sich einen ewigen Namen machte?
  • der sie durch die Fluten gehen ließ wie Pferde durch die Wüste, ohne dass sie strauchelten?
  • der sie führte durch die Tiefen wie die Rosse in der Wüste, die nicht straucheln?
  • Wie das Vieh, das ins Tal hinabsteigt, so ließ sie der Geist des HERRN zur Ruhe kommen. So führtest du dein Volk, um dir einen prachtvollen Namen zu machen.
  • Wie das Vieh ins Feld hinabgeht, brachte der Geist des HERRN sie zur Ruhe; also hast du dein Volk geführt, auf daß du dir einen herrlichen Namen machtest.
  • Blick vom Himmel herab und sieh her von deiner heiligen, prachtvollen Wohnung! Wo ist dein leidenschaftlicher Eifer und deine Macht? Dein großes Mitgefühl und dein Erbarmen — sie bleiben mir versagt!
  • So schaue nun vom Himmel und siehe herab von deiner heiligen, herrlichen Wohnung. Wo ist nun dein Eifer, deine Macht? Deine große, herzliche Barmherzigkeit hält sich hart gegen mich.
  • Du bist doch unser Vater! Abraham weiß nichts von uns, Israel kennt uns nicht. Du, HERR, bist unser Vater, Unser Erlöser von jeher ist dein Name.
  • Bist du doch unser Vater; denn Abraham weiß von uns nicht, und Israel kennt uns nicht. Du aber, HERR, bist unser Vater und unser Erlöser; von alters her ist das dein Name.
  • Warum lässt du uns, HERR, von deinen Wegen abirren und machst unser Herz hart, sodass wir dich nicht fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Erbbesitz sind!
  • Warum lässest du uns, HERR, irren von deinen Wegen und unser Herz verstocken, daß wir dich nicht fürchten? Kehre wieder um deiner Knechte willen, um der Stämme willen deines Erbes.
  • Für eine kurze Zeit haben unsere Feinde dein heiliges Volk in Besitz genommen; dein Heiligtum haben sie zertreten.
  • Sie besitzen dein heiliges Volk schier ganz; deine Widersacher zertreten dein Heiligtum.
  • Wir sind geworden wie die, über die du nie geherrscht hast, über denen dein Name nie ausgerufen wurde. Hättest du doch den Himmel zerrissen und wärest herabgestiegen, sodass die Berge vor dir erzitterten,
  • Wir sind geworden wie solche, über die du niemals herrschtest und die nicht nach deinem Namen genannt wurden.

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