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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • Du aber, stimm eine Totenklage an über die Fürsten von Israel
  • Du aber mache eine Wehklage über die Fürsten Israels
  • und sag: Was war doch deine Mutter für eine Löwin unter den Löwen! Bei jungen Löwen hatte sie ihr Lager und zog ihren Nachwuchs auf.
  • und sprich: Warum liegt deine Mutter, die Löwin, unter den Löwen und erzieht ihre Jungen unter den Löwen?
  • Eins von ihren Jungen zog sie groß und es wurde ein star- ker Löwe. Er lernte, Beute zu reißen, er fraß Menschen.
  • Deren eines zog sie auf, und ward ein junger Löwe daraus, der gewöhnte sich, die Leute zu zerreißen und zu fressen.
  • Da hörten Völker von ihm. In ihrer Grube wurde er gefangen. Sie schleppten ihn an Haken ins Land Ägypten.
  • Da das die Heiden von ihm hörten, fingen sie ihn in ihren Gruben und führten ihn an Ketten nach Ägyptenland.
  • Als sie sah, dass sie vergeblich harrte, ihre Hoffnung zunich- te war, nahm sie ein anderes von ihren Jungen und machte es zum starken Löwen.
  • Da nun die Mutter sah, daß ihre Hoffnung verloren war, da sie lange gehofft hatte, nahm sie ein anderes aus ihren Jungen und machte einen jungen Löwen daraus.
  • Er schritt einher unter den Löwen und wurde ein starker Löwe. Er lernte, Beute zu reißen, er fraß Menschen.
  • Da der unter den Löwen wandelte ward er ein junger Löwe; der gewöhnte sich auch, die Leute zu zerreißen und zu fressen.
  • Er zerbrach ihre Burgen und verheerte ihre Städte; die Erde, und was sie erfüllt, entsetzte sich bei seinem lauten Gebrüll.
  • Er verderbte ihre Paläste und verwüstete ihre Städte, daß das Land und was darin ist, vor der Stimme seines Brüllens sich entsetzte.
  • Da setzte man Völker gegen ihn ein aus den Provinzen ringsum. Sie warfen ihr Netz über ihn; in ihrer Grube wurde er gefangen.
  • Da legten sich die Heiden aus allen Ländern ringsumher und warfen ein Netz über ihn und fingen ihn in ihren Gruben
  • Sie legten ihn mit Haken in das Halseisen und brachten ihn zum König von Babel. Sie brachten ihn in Gewahrsam, damit man seine Stimme nicht mehr hörte auf Israels Bergen.
  • und stießen ihn gebunden in einen Käfig und führten ihn zum König zu Babel; und man ließ ihn verwahren, daß seine Stimme nicht mehr gehört würde auf den Bergen Israels.
  • Deine Mutter war einem Weinstock vergleichbar, der am Wasser gepflanzt ist. Voll von Früchten und Ranken war er wegen der reichlichen Wasser.
  • Deine Mutter war wie ein Weinstock, gleich wie du am Wasser gepflanzt; und seine Frucht und Reben wuchsen von dem großen Wasser,
  • Es wuchsen ihm kräftige Zweige, für Zepter von Herrschern geeignet; sein Wuchs war hoch, bis mitten unter die Wolken. Und sichtbar war er wegen seiner Höhe und wegen seines dichten Laubes.
  • daß seine Reben so stark wurden, daß sie zu Herrenzeptern gut waren, und er ward hoch unter den Reben. Und da man sah, daß er so hoch war und viel Reben hatte,
  • Doch im Zorn wurde er ausgerissen, wurde auf die Erde geworfen. Der Ostwind ließ seine Früchte verdorren. Sie wurden abgerissen und verdorrten. Sein kräftiger Stamm — Feuer verzehrte ihn.
  • ward er im Grimm ausgerissen und zu Boden geworfen; der Ostwind verdorrte seine Frucht, und seine starken Reben wurden zerbrochen, daß sie verdorrten und verbrannt wurden.
  • Nun ist er in die Wüste verpflanzt, in trockenes und dürstendes Land.
  • Nun aber ist er gepflanzt in der Wüste, in einem dürren, durstigen Lande,
  • Und Feuer ging aus von den Zweigen am Stamm, es fraß seine Früchte. Kein kräftiger Zweig war mehr an ihm, kein Zepter für Herrscher. — Eine Totenklage ist dies; zur Totenklage ist es geworden.
  • und ist ein Feuer ausgegangen von seinen starken Reben, das verzehrte seine Frucht, daß in ihm keine starke Rebe mehr ist zu einem Herrenzepter, das ist ein kläglich und jämmerlich Ding.

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