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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Denn siehe, der HERR HERR Zebaoth wird Jerusalem und Juda nehmen allerlei Vorrat, allen Vorrat des Brots und allen Vorrat des Wassers,
  • Ihr werdet sehen: Der HERR, der allmächtige Gott, nimmt den Bewohnern von Juda und Jerusalem alles weg, worauf sie sich heute verlassen; jeden Vorrat an Brot und Wasser,
  • Starke und Kriegsleute, Richter, Propheten, Wahrsager und Älteste,
  • alle tapferen Helden, Soldaten, Richter und Propheten, Wahrsager und führenden Männer,
  • Hauptleute über 50 und vornehme Leute, Räte und weise Werkleute und kluge Redner.
  • alle Offiziere, angesehenen Leute, Berater, geschickten Handwerker und klugen Beschwörer.
  • Und ich will ihnen Jünglinge zu Fürsten geben, und Kindische sollen über sie herrschen.
  • Dafür gibt er ihnen unreife Kinder als Herrscher, die mit Willkür regieren.
  • Und das Volk wird Schinderei treiben, einer an dem andern und ein jeglicher an seinem Nächsten; und der Jüngere wird stolz sein wider den Alten und der geringe Mann wider den geehrten.
  • Schreckliche Zustände werden herrschen: Einer unterdrückt den anderen; die Jungen lehnen sich gegen die Alten auf, die Ehrlosen gegen die geachteten Leute.
  • Dann wird einer seinen Bruder aus seines Vaters Haus ergreifen: Du hast Kleider; sei unser Fürst, hilf du diesem Einsturz!
  • Die Männer einer Sippe werden sich an einen von ihnen klammern und ihn bestürmen: »Du hast wenigstens noch einen Mantel, wir dagegen haben alles verloren. Sei unser Anführer, übernimm doch das Kommando über diesen Trümmerhaufen!«
  • Er aber wird zu der Zeit schwören und sagen: Ich bin kein Arzt; es ist weder Brot noch Kleid in meinem Hause: setzt mich nicht zum Fürsten im Volk!
  • Doch der wird sich heftig wehren: »Lasst mich in Ruhe! Erwartet bloß keine Hilfe von mir! Ich habe selbst nichts zu essen und anzuziehen. Ich kann unmöglich unser Volk regieren. Schlagt euch das aus dem Kopf!«
  • Denn Jerusalem fällt dahin, und Juda liegt da, weil ihre Zunge und ihr Tun wider den HERRN ist, daß sie den Augen seiner Majestät widerstreben.
  • Jerusalem, ja, das ganze Land Juda geht dem Untergang entgegen, denn ihre Bewohner beleidigen den HERRN mit Wort und Tat, sie widersetzen sich seiner Hoheit und Macht.
  • Ihres Wesens haben sie kein Hehl und rühmen ihre Sünde wie die zu Sodom und verbergen sie nicht. Weh ihrer Seele! denn damit bringen sie sich selbst in alles Unglück.
  • Ihre Bosheit steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Ohne Hemmungen reden sie offen von ihren Sünden wie damals die Leute in Sodom. Aber das wird ihnen schlecht bekommen! Sie stürzen sich selbst ins Unglück.
  • Prediget von den Gerechten, daß sie es gut haben; denn sie werden die Frucht ihrer Werke essen.
  • Vergesst nicht: Wer Gott gehorcht, dem geht es gut; er kann den Lohn für seine Taten genießen.
  • Weh aber den Gottlosen! denn sie haben es übel, und es wird ihnen vergolten werden, wie sie es verdienen.
  • Aber wehe dem, der sich Gott widersetzt! Für seine Bosheit wird er die gerechte Strafe erhalten.
  • Kinder sind Gebieter meines Volkes, und Weiber herrschen über sie. Mein Volk, deine Leiter verführen dich und zerstören den Weg, da du gehen sollst.
  • Ach, mein armes Volk! Merkst du nicht, was für Herrscher du hast? Sie machen mit dir, was sie wollen, und beuten dich aus, wo sie nur können. Du hast keine Anführer, sondern Verführer, die dich bloß vom richtigen Weg abbringen.
  • Aber der HERR steht da, zu rechten, und ist aufgetreten, die Völker zu richten.
  • Der HERR erhebt sich zur Gerichtsverhandlung, er steht auf, um die Völker zu richten.
  • Und der HERR geht ins Gericht mit den Ältesten seines Volks und mit seinen Fürsten: Denn ihr habt den Weinberg verderbt, und der Raub von den Armen ist in eurem Hause.
  • Die Sippenoberhäupter und die führenden Männer seines Volkes werden vorgeladen. »Ihr habt meinen Weinberg Israel geplündert«, klagt der HERR sie an. »Ihr nehmt den Armen ihren letzten Besitz und füllt damit eure eigenen Häuser.
  • Warum zertretet ihr mein Volk und zerschlaget die Person der Elenden? spricht der HERR HERR Zebaoth.
  • Wer gibt euch das Recht, mein Volk zu unterdrücken und die Hilflosen auszubeuten?«, fragt der HERR, der allmächtige Gott.
  • Und der HERR spricht: Darum daß die Töchter Zions stolz sind und gehen mit aufgerichtetem Halse, mit geschminkten Angesichtern, treten einher und schwänzen und haben köstliche Schuhe an ihren Füßen,
  • So spricht der HERR: »Hochmütig sind sie, die Frauen von Jerusalem. Sie recken stolz den Kopf in die Höhe und werfen den Männern aufreizende Blicke zu. Sie gehen mit tänzelnden Schritten, damit ihre Fußkettchen klirren.«
  • so wird der HERR den Scheitel der Töchter Zions kahl machen, und der HERR wird ihr Geschmeide wegnehmen.
  • Darum wird der Herr ihnen die Haare ausfallen lassen und sie nackt ausziehen.
  • Zu der Zeit wird der HERR den Schmuck an den köstlichen Schuhen wegnehmen und die Heftel, die Spangen,
  • Ja, es kommt der Tag, da nimmt der Herr den vornehmen Frauen allen Schmuck weg: die Fußspangen, die Stirnbänder und die Halsketten mit ihren kleinen Halbmonden,
  • die Kettlein, die Armspangen, die Hauben,
  • die prachtvollen Ohrgehänge, die Armreifen und die Schleier,
  • die Flitter, die Gebräme, die Schnürlein, die Bisamäpfel, die Ohrenspangen,
  • die kostbaren Diademe, die Fußkettchen und Gürtel, die teuren Parfüme und alle Amulette,
  • die Ringe, die Haarbänder,
  • die Finger- und Nasenringe,
  • die Feierkleider, die Mäntel, die Schleier, die Beutel,
  • ebenso ihre Festkleider, Umhänge, Mäntel, Täschchen
  • die Spiegel, die Koller, die Borten, die Überwürfe;
  • und Spiegel, die Leinenwäsche, die Kopftücher und die weiten Überwürfe.
  • und es wird Gestank für guten Geruch sein, und ein Strick für einen Gürtel, und eine Glatze für krauses Haar, und für einen weiten Mantel ein enger Sack; solches alles anstatt deiner Schöne.
  • Statt nach Parfüm zu duften, werden sie stinken. Anstelle der kostbaren Gürtel binden sie sich Stricke um. Keine kunstvollen Frisuren werden dann mehr ihren Kopf zieren, sondern hässliche Glatzen. Ihre feinen Seidenkleider müssen sie gegen Trauergewänder eintauschen. Mit ihrer Schönheit ist es dann vorbei. Nur Scham und Schande bleiben zurück.
  • Die Mannschaft wird durchs Schwert fallen und deine Krieger im Streit.
  • Ach, Jerusalem! Alle deine Männer, auch die besten Soldaten, werden im Krieg fallen.
  • Und ihre Tore werden trauern und klagen, und sie wird jämmerlich sitzen auf der Erde;
  • Die ganze Stadt wird erfüllt sein vom lauten Klagen und Weinen. Zerstört und ausgeplündert liegt sie da.

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