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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Da antwortete Bildad von Schuach und sprach:
  • Nun ergriff Bildad aus Schuach wieder das Wort:
  • Wann endlich macht ihr Schluss mit den Reden? Nehmt Einsicht an, dann reden wir.
  • »Hör endlich auf mit dem Geschwätz, Hiob! Komm zur Vernunft, damit wir dir etwas sagen können!
  • Warum sind wir wie Vieh geachtet, gelten als unrein in euren Augen?
  • Warum stellst du uns als töricht hin, hältst uns für dumm wie ein Stück Vieh?
  • Du zerfleischt dich selbst in deinem Zorn. Soll deinetwegen die Erde sich entvölkern, der Fels von seiner Stelle rücken?
  • Du zerfleischst dich selbst in deinem Zorn! Soll das Land verwüstet werden, sollen mächtige Felsen einstürzen, nur damit du recht behältst?
  • Ja, der Frevler Licht erlischt, die Flamme seines Feuers strahlt nicht auf.
  • Mach dir nichts vor: Das Licht des Gottlosen wird erlöschen, und seine Flamme lodert nicht mehr auf.
  • Das Licht in seinem Zelte wird finster, seine Leuchte über ihm erlischt.
  • In seinem Zelt wird es dunkel, seine Lampe erlischt.
  • Eng werden seine gewaltigen Schritte, sein eigener Plan bringt ihn zu Fall.
  • Mit müden Schritten schleppt er sich dahin; seine eigenen Machenschaften bringen ihn zu Fall.
  • Denn mit seinen Füßen gerät er ins Netz und über Flechtwerk schreitet er dahin.
  • Er wird sich im Netz verstricken, in eine überdeckte Grube stürzen.
  • Das Klappnetz packt ihn an der Ferse, die Schlinge hält ihn fest.
  • Er tritt in die Falle, und sie schnappt zu. In Schlingen wird er sich verfangen.
  • Versteckt am Boden liegt sein Fangstrick, die Falle für ihn auf dem Pfad.
  • Versteckt am Boden ist ein Strick für ihn gespannt, auf seinem Weg wartet eine Falle.
  • Ringsum ängstigen ihn Schrecken und scheuchen ihn auf Schritt und Tritt.
  • Angst und Schrecken bedrängen ihn von allen Seiten, sie verfolgen ihn auf Schritt und Tritt.
  • Hungrig nach ihm ist sein Unheil, das Verderben steht bereit zu seinem Sturz.
  • Das Unheil lauert ihm auf, das Unglück wird ihn überfallen.
  • Es frisst die Glieder seines Leibes, seine Glieder frisst des Todes Erstgeborener.
  • Eine furchtbare Krankheit frisst seine Glieder, als Bote des Todes zehrt sie ihn aus.
  • Ausgerissen wird er aus seinem Zelt, aus seiner Zuversicht, es treibt ihn fort zum König der Schrecken.
  • Sie entwurzelt ihn aus seiner Heimat, wo er sich sicher glaubte, und treibt ihn zum König aller Schrecken — hin zum Tod.
  • Ihm Fremdes wohnt in seinem Zelt, Schwefel wird auf seinen Hof gestreut.
  • Das Feuer wird in seinem Zelt wüten, und man wird Schwefel auf sein Grundstück streuen.
  • Von unten her verdorren seine Wurzeln, von oben welken seine Zweige.
  • Seine Wurzeln verdorren im Erdreich, und seine Zweige sterben ab.
  • Sein Andenken schwindet von der Erde, kein Name bleibt ihm weit und breit.
  • Die Erinnerung an ihn wird völlig ausgelöscht, und bald denkt keiner mehr an ihn im ganzen Land.
  • Sie stoßen ihn vom Licht in die Finsternis und jagen ihn vom Erdkreis fort.
  • Man wird ihn aus dem Licht ins Dunkle stoßen, vom Erdboden verschwinden lassen.
  • Kein Spross, kein Stamm bleibt ihm in seinem Volk, am Ort seines Aufenthaltes keiner, der ihn überlebt.
  • Er wird weder Kind noch Enkel haben in seinem Volk, von seiner Familie wird keiner überleben.
  • Über seinen Tag schaudern die im Westen, die im Osten packt das Grauen.
  • Über seinen Unglückstag wird jeder sich entsetzen. In Ost und West packt alle, die es hören, kaltes Grausen.
  • Ja, so geht es mit den Wohnungen des Frevlers, mit dem Ort des Menschen, der Gott nicht kennt.
  • Ja, so sieht das Ende böser Menschen aus! So geht es dem, der Gott den Rücken kehrt!«

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