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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Hoffnung für Alle
Hört dies an, ihr Völker alle, vernehmt es, alle Bewohner der Welt,
Hört zu, all ihr Völker! Horcht auf, ihr Bewohner der Erde!
ihr Leute aus dem Volk und vom Adel, Reiche und Arme zusammen!
Ob ihr einfache oder vornehme Leute seid, ob arm oder reich —
Mein Mund spreche weise Worte; was mein Herz ersinnt, sei voller Einsicht.
ich habe euch Wichtiges zu sagen! Meine Worte sind die Worte eines Weisen, und tiefe Einsicht spricht aus ihnen.
Ich wende mein Ohr einem Sprichwort zu, ich enthülle mein Rätsel beim Leierspiel.
Denn ich höre genau zu, wenn Gott mir Sprüche der Weisheit vermittelt, beim Spiel auf der Laute will ich euch nun ihre Bedeutung erklären.
Warum soll ich mich in bösen Tagen fürchten, wenn mich die Schuld meiner Tritte umgibt?
Warum sollte ich mich fürchten, wenn ein Unglück naht, wenn ich umgeben bin von boshaften und hinterhältigen Menschen?
Sie verlassen sich ganz auf ihren Besitz und rühmen sich ihres großen Reichtums.
Sie verlassen sich auf ihren Reichtum, mit Geld und Luxus protzen sie.
Doch kann keiner einen Bruder auslösen, an Gott für ihn ein Sühnegeld zahlen
Doch niemand kann für das Leben seines Freundes bezahlen, niemand kann ihn bei Gott vom Tod freikaufen.
— für ihr Leben ist jeder Kaufpreis zu hoch, für immer muss man davon abstehn — ,
Denn ein Menschenleben kann man nicht mit Gold aufwiegen — aller Reichtum dieser Welt wäre noch zu wenig!
dass man auf ewig weiterlebt und niemals das Grab schaut.
Keiner lebt hier ewig, niemand kann dem Grab entrinnen.
Denn man sieht: Weise sterben; gemeinsam gehen Tor und Narr zugrunde und lassen andern ihren Reichtum.
Jeder kann es sehen: Auch die klügsten Menschen werden vom Tod ereilt, genauso wie Tagträumer und Dummköpfe. Ihren Besitz müssen sie zurücklassen — für andere!
Sie meinen, ihre Häuser bestehen auf ewig, ihre Wohnungen von Geschlecht zu Geschlecht, nannten sie auch Länder nach ihrem Namen.
Sie bilden sich ein, dass ihre Häuser für die Ewigkeit gebaut sind und alle Generationen überdauern. Aber es hilft ihnen nichts, selbst wenn sie ganze Länder besessen haben.
Doch der Mensch bleibt nicht in seiner Pracht; er gleicht dem Vieh, das verstummt.
Reichtum und Ansehen erhalten keinen Menschen am Leben; er verendet wie das Vieh.
So geht es denen, die auf sich selbst vertrauen, und nach ihnen denen, die sich in großen Worten gefallen. [Sela]
Dieses Schicksal trifft alle, die auf sich selbst vertrauen und sich in ihrem überheblichen Gerede gefallen:
Sie sind in die Unterwelt gesetzt wie Schafe. Es weidet sie der Tod. Es herrschten über sie Redliche am Morgen. Und ihr Fels ist da, um die Unterwelt schwinden zu lassen von seiner Wohnung.
Ahnungslos wie Schafe trotten sie in die Totenwelt; ihr Hirte dort ist niemand anderes als der Tod. Ihr Körper verwest im Grab, und ihre vornehmen Häuser zerfallen. Dann bricht ein neuer Morgen an — der Tag, an dem die aufrichtigen Menschen über sie triumphieren.
Doch Gott wird mich auslösen aus der Gewalt der Unterwelt, ja, er nimmt mich auf. [Sela]
Ich bin gewiss: Gott wird mich erlösen, er wird mich den Klauen des Todes entreißen.
Lass dich nicht beirren, wenn einer reich wird und die Herrlichkeit seines Hauses sich mehrt;
Lass dich nicht einschüchtern, wenn einer steinreich wird und sein Haus immer prachtvoller ausstattet!
denn im Tod nimmt er das alles nicht mit, seine Herrlichkeit steigt nicht mit ihm hinab.
Nichts kann er davon mitnehmen, wenn er stirbt; was er angehäuft hat, folgt ihm nicht ins Grab.
Preist er sich im Leben auch glücklich: Man lobt dich, weil du es dir wohl sein lässt,
Er preist sich selbst: »Ich bin meines Glückes Schmied!«, und man schmeichelt ihm, weil er so erfolgreich ist.
so muss er doch zur Schar seiner Väter hinab, die das Licht nicht mehr erblicken.
Und doch kommt auch er dorthin, wo seine Vorfahren sind, die nie mehr das Licht sehen.