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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Hoffnung für Alle

  • Ein Psalm Asafs. Gott, ja Gott, der HERR, hat gesprochen, er rief die Erde vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang.
  • Ein Lied von Asaf. Gott, der HERR, der Mächtige, spricht; er ruft die Welt vom Osten bis zum Westen.
  • Vom Zion her, der Krone der Schönheit, ging Gott auf in strahlendem Glanz.
  • Auf dem Zion, dem schönsten aller Berge, erscheint Gott in strahlendem Glanz.
  • Unser Gott möge kommen und nicht schweigen; Feuer frisst vor ihm her; um ihn stürmt es gewaltig.
  • Ja, unser Gott kommt, er wird nicht länger schweigen. Ein verheerendes Feuer lodert vor ihm her, um ihn tobt ein schwerer Sturm.
  • Dem Himmel droben und der Erde ruft er zu, um sein Volk zu richten:
  • Himmel und Erde ruft er zu Zeugen, denn über sein Volk hält er Gericht:
  • Versammelt mir all meine Frommen, die den Bund mit mir schließen beim Opfer!
  • »Versammelt alle, die zu mir gehören!«, verkündet er, »alle, die mit mir den Bund geschlossen haben! Damals schworen sie mir Treue und Gehorsam und bekräftigten es mit einem Opfer.«
  • Da taten die Himmel seine Gerechtigkeit kund; weil Gott selbst der Richter ist. [Sela]
  • Der Himmel kann bezeugen, dass Gott im Recht ist, wenn er jetzt als Richter vor sein Volk tritt:
  • Höre, mein Volk, ich rede. Israel, ich bin gegen dich Zeuge, Gott, dein Gott bin ich.
  • »Höre, Israel, nun rede ich! Mein Volk, ich klage dich an, ich, dein Gott!
  • Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich, deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
  • Nicht wegen deiner Schlachtopfer weise ich dich zurecht, auch deine Brandopfer bringst du mir regelmäßig.
  • Aus deinem Haus nehme ich keinen Stier an, keine Böcke aus deinen Hürden.
  • Doch ich brauche deine Opfer nicht — weder die Stiere aus deinem Stall noch die Böcke von deiner Weide.
  • Denn mir gehört alles Wild des Waldes, das Vieh auf den Bergen zu Tausenden.
  • Denn alle Tiere gehören mir ohnehin: das Wild in Wald und Feld, die Tiere auf den Bergen und Hügeln.
  • Ich kenne alle Vögel der Berge, was sich regt auf dem Feld, ist mein Eigen.
  • Ich kenne jeden Vogel unter dem Himmel und auch die vielen kleinen Tiere auf den Wiesen.
  • Hätte ich Hunger, ich brauchte es dir nicht zu sagen, denn mein ist der Erdkreis und seine ganze Fülle.
  • Selbst wenn ich Hunger hätte, würde ich dich um nichts bitten; denn die ganze Welt gehört mir und alles, was es dort gibt.
  • Soll ich denn das Fleisch von Stieren essen und das Blut von Böcken trinken?
  • Denkst du wirklich, ich wollte Fleisch von Stieren essen und Blut von Böcken trinken?
  • Bring Gott ein Opfer des Dankes und erfülle dem Höchsten deine Gelübde!
  • Dank ist das Opfer, das ich von dir erwarte; erfülle die Versprechen, die du mir, dem Höchsten, gegeben hast!
  • Ruf mich am Tage der Not; dann rette ich dich und du wirst mich ehren.
  • Wenn du keinen Ausweg mehr siehst, dann rufe mich zu Hilfe! Ich will dich retten, und du sollst mich preisen.«
  • Zum Frevler aber spricht Gott: Was zählst du meine Gebote auf und führst meinen Bund in deinem Mund?
  • Wer aber Gott die Treue bricht, zu dem sagt er: »Was erlaubst du dir eigentlich? Du sagst immer wieder meine Gebote auf und berufst dich auf meinen Bund.
  • Dabei war Zucht dir verhasst, meine Worte warfst du hinter dich.
  • Doch meine Zurechtweisung willst du nicht hören; du tust, was du willst, und verwirfst meine Ordnungen.
  • Sahst du einen Dieb, hattest du an ihm Gefallen, mit Ehebrechern hattest du Gemeinschaft.
  • Mit Dieben machst du gemeinsame Sache, und mit Ehebrechern schließt du Freundschaft.
  • Dein Mund redete böse Worte und mit Betrug verbindet sich deine Zunge.
  • Gemeine Reden kommen dir leicht über die Lippen, du betrügst schon, wenn du nur den Mund aufmachst!
  • Du setzt dich hin und redest gegen deinen Bruder, auf den Sohn deiner Mutter häufst du Verleumdung.
  • Deine Mitmenschen bringst du in Verruf, sogar deinen eigenen Bruder verleumdest du.
  • Das hast du getan und ich soll schweigen? Meinst du, ich bin wie du? Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.
  • Bis jetzt habe ich zu deinem Treiben geschwiegen, darum dachtest du, ich sei wie du. Aber nun weise ich dich zurecht und halte dir deine Untreue vor Augen.
  • Ihr, die ihr Gott vergesst, begreift es doch! Sonst zerreiße ich euch und niemand kann euch retten.
  • Ihr habt mich vergessen, euren Gott. Hört doch auf das, was ich sage; sonst werde ich euch vernichten. Dann kommt jede Rettung zu spät!
  • Wer Opfer des Dankes bringt, ehrt mich; wer den rechten Weg beachtet, den lasse ich das Heil Gottes schauen.
  • Wer mir dankt, der bringt damit ein Opfer, das mich wirklich ehrt. Er macht den Weg frei, auf dem ich ihm Rettung bringe!«

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