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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Lutherbibel
An jenem Tag wird dieses Lied im Land Juda gesungen: Wir haben eine starke Stadt. Zum Heil setzt er Mauern und Wall.
Zu der Zeit wird man ein solch Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt, Mauern und Wehre sind Heil.
Öffnet die Tore, damit eine gerechte Nation einzieht, die Treue bewahrt.
Tut die Tore auf, daß hereingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahrt!
Festem Sinn gewährst du Frieden, ja Frieden, denn auf dich verlässt er sich.
Du erhältst stets Frieden nach gewisser Zusage; denn man verläßt sich auf dich.
Verlasst euch stets auf den HERRN; denn GOTT, der Herr, ist ein ewiger Fels.
Verlasset euch auf den HERRN ewiglich; denn Gott der HERR ist ein Fels ewiglich.
Denn die Bewohner der Höhe hat er niedergebeugt, die hoch aufragende Stadt erniedrigt; er hat sie erniedrigt bis zur Erde, sie bis in den Staub gestoßen.
Und er beugt die, so in der Höhe wohnen; die hohe Stadt erniedrigt er, ja er stößt sie zur Erde, daß sie im Staube liegt,
Füße zertreten sie, die Füße der Armen, die Tritte der Schwachen.
daß sie mit Füßen zertreten wird, ja mit Füßen der Armen, mit Fersen der Geringen.
Der Pfad des Gerechten ist Geradheit, gerade ist die Bahn des Gerechten, die du ebnest.
Aber des Gerechten Weg ist schlicht; den Steig des Gerechten machst du richtig.
Fürwahr, auf dem Pfad deiner Gerichte, HERR, haben wir auf dich gehofft. Deinen Namen anzurufen und deiner zu gedenken, ist der Seele Verlangen.
Denn wir warten auf dich, HERR, im Wege deiner Rechte; des Herzens Lust steht zu deinem Namen und deinem Gedächtnis.
Meine Seele verlangt nach dir in der Nacht, auch mein Geist in meinem Innern ist voll Sehnsucht nach dir. Denn wann immer deine Gerichte die Erde treffen, lernten die Bewohner des Erdkreises Gerechtigkeit.
Von Herzen begehre ich dein des Nachts; dazu mit meinem Geist in mir wache ich früh zu dir. Denn wo dein Recht im Lande geht, so lernen die Bewohner des Erdbodens Gerechtigkeit.
Wird dem Frevler Gnade gewährt, so lernt er keine Gerechtigkeit. Im Land des Rechts tut er Unrecht und sieht nicht die Hoheit des HERRN.
Aber wenn den Gottlosen Gnade widerfährt, so lernen sie nicht Gerechtigkeit, sondern tun nur übel im richtigen Lande, denn sie sehen des HERRN Herrlichkeit nicht.
HERR, deine Hand ist erhoben und sie schauen es nicht. Doch sie werden schauen und beschämt dastehen vor dem leidenschaftlichen Eifer für das Volk. Ja, Feuer wird deine Gegner fressen.
HERR, deine Hand ist erhöht; das sehen sie nicht. Wenn sie aber sehen werden den Eifer um dein Volk, so werden sie zu Schanden werden; dazu wirst du sie mit Feuer, damit du deine Feinde verzehrst, verzehren.
HERR, du wirst uns Frieden schaffen; denn auch all unsere Taten hast du für uns gemacht.
Aber uns, HERR, wirst du Frieden schaffen; denn alles, was wir ausrichten, das hast du uns gegeben.
HERR, unser Gott, es beherrschten uns andere Herren als du. Allein durch dich bringen wir deinen Namen in Erinnerung.
HERR, unser Gott, es herrschen wohl andere Herren über uns denn du; aber wir gedenken doch allein dein und deines Namens.
Tote werden nicht lebendig, Schatten stehen nicht auf; denn du hast sie heimgesucht und vernichtet, jede Erinnerung an sie hast du getilgt.
Die Toten werden nicht lebendig, die Verstorbenen stehen nicht auf; denn du hast sie heimgesucht und vertilgt, und zunichte gemacht all ihr Gedächtnis.
Du hast die Nation vermehrt, o HERR, du hast die Nation vermehrt, hast dich verherrlicht, hast alle Grenzen des Landes erweitert.
Aber du, HERR, fährst fort unter den Heiden, du fährst immer fort unter den Heiden, beweisest deine Herrlichkeit und kommst ferne bis an der Welt Enden.
HERR, in der Not haben sie nach dir Ausschau gehalten; sie schrien in der Bedrängnis, als deine Züchtigung sie traf.
HERR, wenn Trübsal da ist, so sucht man dich; wenn du sie züchtigst, so rufen sie ängstlich.
Wie eine Schwangere, die kurz davor ist, zu gebären, sich windet und schreit in ihren Wehen, so waren wir, HERR, vor deinem Angesicht.
Gleichwie eine Schwangere, wenn sie schier gebären soll, sich ängstet und schreit in ihren Schmerzen: so geht’s uns auch, HERR, vor deinem Angesicht.
Wir waren schwanger und lagen in Wehen, doch als wir gebaren, war es Wind. Heil verschaffen wir nicht dem Land und Erdenbewohner sind keine geboren.
Da sind wir auch schwanger und ist uns bange, daß wir kaum Odem holen; doch können wir dem Lande nicht helfen, und Einwohner auf dem Erdboden wollen nicht geboren werden.
Deine Toten werden leben, meine Leichen stehen auf. Wacht auf und jubelt, ihr Bewohner des Staubes! Denn ein Tau von Lichtern ist dein Tau und die Erde gebiert die Schatten.
Aber deine Toten werden leben, meine Leichname werden auferstehen. Wachet auf und rühmet, die ihr liegt unter der Erde! Denn dein Tau ist ein Tau des grünen Feldes; aber das Land der Toten wirst du stürzen.
Geh, mein Volk, tritt ein in deine Kammern und verschließe deine Türen hinter dir! Verbirg dich für einen kurzen Augenblick, bis die Wut vorüber ist.
Gehe hin, mein Volk, in deine Kammer und schließ die Tür nach dir zu; verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergehe.
Denn siehe, der HERR zieht aus von seinem Ort, um die Schuld der Erdenbewohner an ihnen heimzusuchen. Dann wird die Erde das Blut in ihr aufdecken und die Getöteten nicht mehr bedecken.
Denn siehe, der HERR wird ausgehen von seinem Ort, heimzusuchen die Bosheit der Einwohner des Landes über sie, daß das Land wird offenbaren ihr Blut und nicht weiter verhehlen, die darin erwürgt sind.