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Parallellesung der Bibel

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Auflage 2017

Lutherbibel

  • So hat der HERR zu mir gesagt: Geh, kauf dir einen Schurz aus Leinen und leg ihn dir um die Hüften, aber tauch ihn nicht ins Wasser!
  • So spricht der HERR zu mir: Gehe hin und kaufe dir einen leinenen Gürtel und gürte damit deine Lenden und mache ihn nicht naß.
  • Da kaufte ich den Schurz nach dem Wort des HERRN und legte ihn mir um die Hüften.
  • Und ich kaufte einen Gürtel nach dem Befehl des HERRN und gürtete ihn um meine Lenden.
  • Nun erging das Wort des HERRN zum zweiten Mal an mich; er sagte:
  • Da geschah des HERRN Wort zum andernmal zu mir und sprach:
  • Nimm den gekauften Schurz, den du um die Hüften trägst! Mach dich auf, geh an den Eufrat und verbirg ihn dort in einer Felsspalte!
  • Nimm den Gürtel, den du gekauft und um deine Lenden gegürtet hast, und mache dich auf und gehe hin an den Euphrat und verstecke ihn daselbst in einen Steinritz.
  • Ich ging hin und verbarg ihn am Eufrat, wie mir der HERR befohlen hatte.
  • Ich ging hin und versteckte ihn am Euphrat, wie mir der HERR geboten hatte.
  • Nach längerer Zeit sprach der HERR zu mir: Mach dich auf, geh an den Eufrat und hol von dort den Schurz, den ich dir dort zu verbergen aufgetragen habe!
  • Nach langer Zeit aber sprach der HERR zu mir: Mache dich auf und gehe hin an den Euphrat und hole den Gürtel wieder, den ich dich hieß daselbst verstecken.
  • Da ging ich zum Eufrat, grub und nahm den Schurz von der Stelle, wo ich ihn verborgen hatte. Und siehe: Der Schurz war verdorben, zu nichts mehr zu gebrauchen.
  • Ich ging hin an den Euphrat und grub auf und nahm den Gürtel von dem Ort, dahin ich ihn versteckt hatte; und siehe, der Gürtel war verdorben, daß er nichts mehr taugte.
  • Nun erging das Wort des HERRN an mich:
  • Da geschah des HERRN Wort zu mir und sprach:
  • So spricht der HERR: Ebenso verderbe ich den Hochmut Judas und den großen Hochmut Jerusalems.
  • So spricht der HERR: Eben also will ich auch verderben die große Hoffart Juda’s und Jerusalems.
  • Dieses böse Volk weigert sich, auf meine Worte zu hören, es folgt der Verstocktheit seines Herzens und läuft anderen Göttern nach, um ihnen zu dienen und sich vor ihnen niederzuwerfen; es soll daher wie dieser Schurz werden, der zu nichts mehr zu gebrauchen ist.
  • Das böse Volk, das meine Worte nicht hören will, sondern gehen hin nach Gedünken ihres Herzens und folgen andern Göttern, daß sie ihnen dienen und sie anbeten: sie sollen werden wie der Gürtel, der nichts mehr taugt.
  • Denn wie sich der Schurz den Hüften des Mannes anschmiegt, so wollte ich, dass sich das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda mir anschmiegen — Spruch des HERRN — , damit sie mir Volk zum Ruhm, zum Preis und zum Schmuck seien. Sie aber haben nicht gehört.
  • Denn gleichwie ein Mann den Gürtel um seine Lenden bindet, also habe ich, spricht der HERR, das ganze Haus Israel und das ganze Haus Juda um mich gegürtet, daß sie mein Volk sein sollten, mir zu einem Namen, zu Lob und Ehren; aber sie wollen nicht hören.
  • Du sollst ihnen das folgende Wort ausrichten: So spricht der HERR, der Gott Israels: Jeden Krug kann man mit Wein füllen. Wenn sie dir darauf erwidern: Wissen wir nicht selbst, dass man jeden Krug mit Wein füllen kann?,
  • So sage ihnen nun dies Wort: So spricht der HERR, der Gott Israels: Es sollen alle Krüge mit Wein gefüllt werden. So werden sie zu dir sagen: Wer weiß das nicht, daß man alle Krüge mit Wein füllen soll?
  • dann sollst du ihnen antworten: So spricht der HERR: Siehe, ich fülle alle Bewohner dieses Landes mit Trunkenheit, die Könige, die auf Davids Thron sitzen, die Priester, die Propheten und alle Einwohner Jerusalems.
  • So sprich zu ihnen: So spricht der HERR: Siehe, ich will alle, die in diesem Lande wohnen, die Könige, die auf dem Stuhl Davids sitzen, die Priester und Propheten und alle Einwohner zu Jerusalem füllen, daß sie trunken werden sollen;
  • Ich werde sie zerschmettern, einen am andern, die Väter und die Söhne zusammen — Spruch des HERRN. Ich habe keine Schonung, kein Mitleid und kein Erbarmen, wenn ich sie vernichte.
  • und will einen mit dem andern, die Väter samt den Kindern, verstreuen, spricht der HERR; und will weder schonen noch übersehen noch barmherzig sein über ihrem Verderben.
  • Hört und merkt auf! Seid nicht hochmütig; denn der HERR redet.
  • So höret nun und merket auf und trotzet nicht; denn der HERR hat’s geredet.
  • Erweist dem HERRN, eurem Gott, die Ehre, bevor er es dunkel werden lässt, bevor eure Füße sich stoßen auf Bergen der Dämmerung. Wartet ihr dann auf das Licht — er verwandelt es in Finsternis und macht es zur Dunkelheit.
  • Gebet dem HERRN, eurem Gott, die Ehre, ehe denn es finster werde, und ehe eure Füße sich an den dunklen Bergen stoßen, daß ihr des Lichts wartet, so er’s doch gar finster und dunkel machen wird.
  • Wenn ihr aber darauf nicht hört, so muss ich im Verborgenen weinen über den Hochmut und mein Auge muss ohne Unterlass Tränen vergießen, da die Herde des HERRN weggeführt wird.
  • Wollt ihr aber solches nicht hören, so muß meine Seele heimlich weinen über solche Hoffart; meine Augen müssen von Tränen fließen, daß des HERRN Herde gefangen wird.
  • Sag zum König und zur Herrin: Setzt euch tief hinunter, denn euer Kopfschmuck, die Krone eures Ruhms, ist herabgefallen!
  • Sage dem König und der Königin: Setzt euch herunter; denn die Krone der Herrlichkeit ist euch von eurem Haupt gefallen.
  • Die Städte im Negeb sind verschlossen und niemand kann sie öffnen. Weggeführt wird ganz Juda, vollständig weggeführt.
  • Die Städte gegen Mittag sind verschlossen, und ist niemand, der sie auftue; das ganze Juda ist rein weggeführt.
  • Erhebt eure Augen und seht, wie sie kommen vom Norden! Wo ist die Herde, die dir anvertraut war, wo sind die Schafe deines Ruhms?
  • Hebet eure Augen auf und sehet, wie sie von Mitternacht daherkommen. Wo ist nun die Herde, so dir befohlen war, deine herrliche Herde?
  • Was wirst du sagen, wenn man die Freunde, die du selbst an dich gewöhnt hast, als Herren über dich setzt? Werden dich nicht Wehen ergreifen wie eine gebärende Frau?
  • Was willst du sagen, wenn er dich so heimsuchen wird? Denn du hast sie so gewöhnt wider dich, daß sie Fürsten und Häupter sein wollen. Was gilt’s? es wird dich Angst ankommen wie ein Weib in Kindsnöten.
  • Wenn du aber fragst in deinem Herzen: Warum hat mich das alles getroffen? Wegen deiner großen Schuld wird dein Gewand aufgehoben und dein Leib vergewaltigt.
  • Und wenn du in deinem Herzen sagen willst: Warum begegnet doch mir solches?« Um der Menge willen deiner Missetaten sind dir deine Säume aufgedeckt und ist deinen Fersen Gewalt geschehen.
  • Kann ein Kuschit seine Hautfarbe oder ein Leopard die Flecken seines Fells verändern? Dann könntet auch ihr, die ihr ans Böse gewöhnt seid, Gutes tun.
  • Kann auch ein Mohr seine Haut wandeln oder ein Parder seine Flecken? So könnt ihr auch Gutes tun, die ihr des Bösen gewohnt seid.
  • So aber zerstreue ich euch wie Spreu, die verfliegt im Wüstenwind.
  • Darum will ich sie zerstreuen wie Stoppeln, die vor dem Winde aus der Wüste verweht werden.
  • Das ist dein Los, dein Lohn, von mir dir zugemessen — Spruch des HERRN — , weil du mich vergessen und dich auf Lügen verlassen hast.
  • Das soll dein Lohn sein und dein Teil, den ich dir zugemessen habe, spricht der HERR. Darum daß du mein vergessen hast und verlässest dich auf Lügen,
  • Nun hebe auch ich deine Schleppe auf, bis über dein Gesicht, sodass deine Schande offenbar wird,
  • so will auch ich deine Säume hoch aufdecken, daß man deine Schande sehen muß.
  • deine Ehebrüche, dein geiles Wiehern, deine schändliche Unzucht. Auf den Hügeln und auf dem Feld habe ich deine Gräuel gesehen. Weh dir, Jerusalem, weil du dich nicht reinigst — wie lange noch?
  • Denn ich habe gesehen deine Ehebrecherei, deine Geilheit, deine freche Hurerei, ja, deine Greuel auf Hügeln und auf Äckern. Weh dir, Jerusalem! Wann wirst du doch endlich rein werden?

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