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Parallellesung der Bibel
Auflage 2017
Lutherbibel
In jener Zeit — Spruch des HERRN — wird man die Gebeine der Könige von Juda, die Gebeine seiner Beamten, die Gebeine der Priester, die Gebeine der Propheten und die Gebeine der Einwohner Jerusalems aus ihren Gräbern holen.
Zu derselben Zeit, spricht der HERR, wird man die Gebeine der Könige Juda’s, die Gebeine ihrer Fürsten, die Gebeine der Priester, die Gebeine der Propheten, die Gebeine der Bürger zu Jerusalem aus ihren Gräbern werfen;
Man wird sie hinstreuen vor die Sonne, den Mond und das ganze Himmelsheer, denen ihre Liebe galt, denen sie dienten und nachliefen, die sie befragten und vor denen sie sich niederwarfen. Sie werden weder gesammelt noch bestattet werden. Dünger auf dem Acker werden sie sein.
und wird sie hinstreuen unter Sonne, Mond und alles Heer des Himmels, welche sie geliebt und denen sie gedient haben, denen sie nachgefolgt sind und die sie gesucht und angebetet haben. Sie sollen nicht wieder aufgelesen und begraben werden, sondern Kot auf der Erde sein.
Besser als das Leben wäre der Tod auch für den Rest, für alle, die übrig bleiben von diesem bösen Geschlecht an allen Orten, überall, wohin immer ich sie verstoße — Spruch des HERRN der Heerscharen.
Und alle übrigen von diesem bösen Volk, an welchen Ort sie sein werden, dahin ich sie verstoßen habe, werden lieber tot denn lebendig sein wollen, spricht der HERR Zebaoth.
Du sollst zu ihnen sagen: So spricht der HERR: Wer hinfällt, steht der nicht wieder auf? Wer vom Weg abkommt, kehrt der nicht wieder zurück?
Darum sprich zu ihnen: So spricht der HERR: Wo ist jemand, so er fällt, der nicht gerne wieder aufstünde? Wo ist jemand, so er irregeht, der nicht gerne wieder zurechtkäme?
Warum wendet dieses Volk sich ab, verharrt Jerusalem in der Abkehr? Warum halten sie am Irrtum fest, weigern sich umzukehren?
Dennoch will ja dies Volk zu Jerusalem irregehen für und für. Sie halten so hart an dem falschen Gottesdienst, daß sie sich nicht wollen abwenden lassen.
Ich horche hin und höre: Schlechtes reden sie, keiner bereut sein böses Tun und sagt: Was habe ich getan? Jeder wendet sich ab und läuft weg, schnell wie ein Ross, das im Kampf dahinstürmt.
Ich sehe und höre, daß sie nichts Rechtes reden. Keiner ist, dem seine Bosheit Leid wäre und der spräche: Was mache ich doch! Sie laufen alle ihren Lauf wie ein grimmiger Hengst im Streit.
Selbst der Storch am Himmel kennt seine Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und Drossel halten die Frist ihrer Rückkehr ein; mein Volk aber kennt nicht die Rechtsordnung des HERRN.
Ein Storch unter dem Himmel weiß seine Zeit, eine Turteltaube, Kranich und Schwalbe merken ihre Zeit, wann sie wiederkommen sollen, aber mein Volk will das Recht des HERRN nicht wissen.
Wie könnt ihr sagen: Weise sind wir und die Weisung des HERRN ist bei uns? Fürwahr, siehe: Der Lügengriffel der Schreiber hat es zur Lüge gemacht.
Wie mögt ihr doch sagen: »Wir wissen, was recht ist, und haben die heilige Schrift vor uns»? Ist’s doch eitel Lüge, was die Schriftgelehrten setzen.
Zuschanden werden die Weisen, sie sind bestürzt und werden gefangen. Siehe, das Wort des HERRN haben sie verworfen und wessen Weisheit haben sie noch?
Darum müssen solche Lehrer zu Schanden, erschreckt und gefangen werden; denn was können sie Gutes lehren, weil sie des HERRN Wort verwerfen?
Darum gebe ich ihre Frauen an Fremde, ihre Felder an Eroberer, denn vom Kleinsten bis zum Größten sind sie alle nur auf Gewinn aus; vom Propheten bis zum Priester betrügen sie alle.
Darum will ich ihre Weiber den Fremden geben und ihre Äcker denen, die sie verjagen werden. Denn sie geizen allesamt, beide, klein und groß; und beide, Priester und Propheten, gehen mit Lügen um
Den Zusammenbruch der Tochter, meines Volkes, möchten sie leichthin heilen, indem sie sagen: Friede, Friede! — Doch da ist kein Friede.
und trösten mein Volk in ihrem Unglück, daß sie es gering achten sollen, und sagen: «Friede! Friede!,« und ist doch nicht Friede.
Schämen müssten sie sich, weil sie Gräuel verüben. Doch sie schämen sich nicht; Scham ist ihnen unbekannt. Deshalb müssen sie mit denen fallen, die fallen, sobald ich sie zur Verantwortung ziehe, werden sie stürzen, spricht der HERR.
Darum werden sie mit Schanden bestehen, daß sie solche Greuel treiben; wiewohl sie wollen ungeschändet sein und wollen sich nicht schämen. Darum müssen sie fallen auf einen Haufen; und wenn ich sie heimsuchen werde, sollen sie stürzen, spricht der HERR.
Ich will sie ernten und ihnen ein Ende machen — Spruch des HERRN. Keine Trauben sind am Weinstock, keine Feigen am Feigenbaum und das Laub ist verwelkt. Darum habe ich für sie Verwüster bestellt.
Ich will sie also ablesen, spricht der HERR, daß keine Trauben am Weinstock und keine Feigen am Feigenbaum bleiben, ja auch die Blätter wegfallen sollen; und was ich ihnen gegeben habe, das soll ihnen genommen werden.
Warum sitzen wir da? Sammelt euch! Hinein in die befestigten Städte! Dort werden wir umkommen; denn der HERR, unser Gott, lässt uns umkommen. Er lässt uns Giftwasser trinken, weil wir gesündigt haben gegen den HERRN.
Wo werden wir dann wohnen? Ja, sammelt euch dann und laßt uns in die festen Städte ziehen, daß wir daselbst umkommen. Denn der HERR, unser Gott, wird uns umkommen lassen und tränken mit einem bittern Trunk, daß wir so gesündigt haben wider den HERRN.
Wir hofften auf Frieden, doch es gibt nichts Gutes; auf die Zeit der Heilung, doch siehe: Schrecken!
Wir hofften, es sollte Friede werden, so kommt nichts Gutes; wir hofften, wir sollten heil werden, aber siehe, so ist mehr Schaden da.
Man hört von Dan her das Schnauben seiner Rosse, vom lauten Wiehern seiner Hengste bebt das ganze Land. Sie kommen und fressen das Land und seine Fülle, die Stadt und ihre Bewohner.
Man hört ihre Rosse schnauben von Dan her; vom Wiehern ihrer Gäule erbebt das ganze Land. Und sie fahren daher und werden das Land auffressen mit allem, was darin ist, die Stadt samt allen, die darin wohnen.
Denn siehe, ich sende giftige Schlangen unter euch, gegen die es keine Beschwörung gibt, sie werden euch beißen — Spruch des HERRN.
Denn siehe, ich will Schlangen und Basilisken unter euch senden, die nicht zu beschwören sind; die sollen euch stechen, spricht der HERR.
Meine einzige Freude ist der Kummer; mein Herz ist krank.
Was mag mich in meinem Jammer erquicken? Mein Herz in mir ist krank.
Siehe, die Tochter, mein Volk, schreit um Hilfe aus einem fernen Land: Ist denn der HERR nicht in Zion oder ist sein König nicht dort? Warum haben sie mir wehgetan mit ihren Götterbildern, mit den fremden Götzen?
Siehe, die Tochter meines Volks wird schreien aus fernem Lande her: »Will denn der HERR nicht mehr Gott sein zu Zion, oder soll sie keinen König mehr haben?« Ja, warum haben sie mich so erzürnt durch ihre Bilder und fremde, unnütze Gottesdienste?
Die Ernte ist vorüber, der Sommer ist zu Ende, wir aber, wir sind nicht gerettet worden.
Die Ernte ist vergangen, der Sommer ist dahin, und uns ist keine Hilfe gekommen.
Wegen des Zusammenbruchs der Tochter, meines Volkes, bin ich zerbrochen, traurig bin ich, Entsetzen hat mich gepackt.
Mich jammert herzlich, daß mein Volk so verderbt ist; ich gräme mich und gehabe mich übel.
Gibt es denn keinen Balsam in Gilead, ist dort kein Wundarzt? Warum schließt sich denn nicht die Wunde der Tochter, meines Volkes?
Ist denn keine Salbe in Gilead, oder ist kein Arzt da? Warum ist denn die Tochter meines Volks nicht geheilt?