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Möge Ihre Reise in die Welt der Heiligen Schrift fesselnd und inspirierend sein!
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Parallellesung der Bibel
Hoffnung für Alle
Lutherbibel
Wir saßen an den Flüssen Babylons und weinten, immer wenn wir an Zion dachten.
An den Wassern zu Babel saßen wir und weinten, wenn wir an Zion gedachten.
Unsere Lauten hängten wir an die Zweige der Pappeln, wir hatten aufgehört, auf ihnen zu spielen.
Unsere Harfen hingen wir an die Weiden, die daselbst sind.
Aber die Peiniger, die uns gefangen hielten, wollten Freudengesänge von uns hören. Höhnisch drängten und forderten sie: »Singt doch eins von euren Zionsliedern!«
Denn dort hießen uns singen, die uns gefangen hielten, und in unserm Heulen fröhlich sein: «Singet uns ein Lied von Zion!
Doch wie hätten wir in diesem fremden Land Lieder singen können, die dem HERRN geweiht sind?
Wie sollten wir des HERRN Lied singen in fremden Landen?
O Jerusalem, wenn ich dich jemals vergesse, dann soll meine rechte Hand gelähmt werden!
Vergesse ich dein, Jerusalem, so werde meiner Rechten vergessen.
Die Zunge soll mir am Gaumen kleben bleiben, wenn ich nicht mehr an dich denke, wenn du, mein geliebtes Jerusalem, nicht mehr die größte Freude für mich bist!
Meine Zunge soll an meinem Gaumen kleben, wo ich dein nicht gedenke, wo ich nicht lasse Jerusalem meine höchste Freude sein.
HERR, vergiss es den Edomitern nicht, wie sie jubelten, als Jerusalem in die Hände der Feinde fiel! Damals grölten sie: »Reißt sie nieder, diese Stadt! Zerstört ihre Häuser bis auf die Grundmauern!«
HERR, gedenke den Kindern Edom den Tag Jerusalems, die da sagten: «Rein ab, rein ab bis auf ihren Boden!
Babylon, auch dich wird man niederreißen und verwüsten! Glücklich ist, wer dir heimzahlt, was du uns angetan hast!
Du verstörte Tochter Babel, wohl dem, der dir vergilt, wie du uns getan hast!