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Parallellesung der Bibel

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Hoffnung für Alle

Auflage 2017

  • Eine weise Frau sorgt für Haus und Familie, eine leichtfertige aber zerstört alles.
  • Die Weisheit der Frauen hat ihr Haus gebaut, die Torheit reißt es nieder mit eigenen Händen.
  • Wer aufrichtig lebt, nimmt den HERRN ernst; wer krumme Wege geht, missachtet ihn.
  • Wer geradeaus seinen Weg geht, fürchtet den HERRN, wer krumme Wege geht, verachtet ihn.
  • Ein Narr schadet sich selbst mit seiner Besserwisserei, ein verständiger Mensch weiß sich mit seinen Worten zu schützen.
  • Im Mund des Toren sprießt der Hochmut, den Weisen behüten seine Lippen.
  • Ein leerer Stall bleibt zwar sauber — aber ohne Rinder gibt es keinen Ertrag!
  • Wo keine Rinder sind, bleibt die Krippe leer, reicher Ertrag kommt durch die Kraft des Stieres.
  • Ein ehrlicher Zeuge sagt immer die Wahrheit aus, ein falscher Zeuge verbreitet Lügen.
  • Ein zuverlässiger Zeuge lügt nicht, aber ein falscher Zeuge flüstert Lügen zu.
  • Wer für alles nur Spott übrig hat, wird die Weisheit vergeblich suchen; wer aber vernünftig ist, dem fällt es leicht, sie zu finden.
  • Der Zuchtlose sucht Weisheit, doch vergebens, dem Verständigen fällt die Erkenntnis leicht.
  • Gib dich nicht mit Dummköpfen ab — von ihnen hörst du nichts Vernünftiges!
  • Geh einem törichten Mann aus dem Weg, du erfährst keine verständigen Worte.
  • Der Kluge weiß, was er tut, und findet den richtigen Weg. Ein Dummkopf läuft mit seinem Betrug in die Irre.
  • Die Weisheit des Klugen gibt ihm Einsicht in seinen Weg, aber die Dummheit der Toren führt zu Täuschung.
  • Leichtfertige Menschen nehmen ihre Sünde nicht ernst; wer dagegen aufrichtig ist, findet Gefallen bei Gott.
  • Schuld macht die Toren dreist, unter Rechtschaffenen aber herrscht Wohlwollen.
  • Deine innersten Gefühle kannst du mit niemandem teilen — im tiefsten Leid und in der höchsten Freude ist jeder Mensch ganz allein!
  • Das Herz allein kennt seinen Kummer, auch in seine Freude mischt sich kein Fremder.
  • Das Haus des Gottlosen wird abgerissen, aber die Familie des Aufrichtigen blüht auf.
  • Das Haus der Frevler wird zertrümmert, das Zelt der Redlichen gedeiht.
  • Manch einer wähnt sich auf dem richtigen Weg — und läuft geradewegs in den Tod.
  • Manch einem scheint sein Weg der rechte, aber am Ende sind es Wege des Todes.
  • Auch hinter Lachen kann sich Kummer verbergen. Wenn die Freude verrauscht ist, bleibt die Trauer zurück.
  • Auch beim Lachen kann ein Herz leiden, das Ende der Freude ist Gram.
  • Wer krumme Wege geht, bekommt, was er verdient; und auch der Gute wird für seine Taten belohnt.
  • Der Untreue sättigt sich von seinen Wegen, der gute Mensch von dem, was in ihm ist.
  • Nur ein gedankenloser Mensch glaubt jedes Wort! Der Vernünftige prüft alles, bevor er handelt.
  • Der Unerfahrene traut jedem Wort, der Kluge achtet auf seinen Schritt.
  • Der Kluge ist vorsichtig, um Unrecht zu vermeiden; ein Dummkopf braust schnell auf und fühlt sich auch noch im Recht.
  • Der Weise hat Scheu und meidet das Böse, der Tor lässt sich gehen und ist sorglos.
  • Wer jähzornig ist, richtet viel Schaden an. Wer hinterlistige Pläne schmiedet, macht sich verhasst.
  • Der Zornige handelt töricht, der Ränkeschmied ist verhasst.
  • Ein unverständiger Mensch kann nur Unwissenheit vorweisen, ein Kluger gewinnt Ansehen durch sein Wissen.
  • Die Unerfahrenen erben Torheit, die Klugen krönen sich mit Erkenntnis.
  • Der Böse wird sich vor dem Guten beugen, und der Gottlose muss sich erniedrigen vor dem, der Gott gehorcht.
  • Die Bösen müssen sich bücken vor den Guten und die Frevler an der Tür des Gerechten.
  • Mit einem Armen will noch nicht einmal sein Nachbar etwas zu tun haben; der Reiche aber hat viele Freunde.
  • Selbst seinem Nächsten ist der Arme verhasst, der Reiche aber hat viele Freunde.
  • Wer seinen Mitmenschen verachtet, der sündigt. Doch glücklich ist, wer den Hilflosen beisteht!
  • Wer seinen Nächsten verachtet, sündigt; wohl dem, der Erbarmen hat mit den Notleidenden.
  • Wer Böses plant, gerät auf Abwege; wer Gutes im Sinn hat, wird Liebe und Treue erfahren.
  • Gehen nicht in die Irre, die Böses planen? Aber Liebe und Treue erlangen, die Gutes planen.
  • Wer hart arbeitet, bekommt seinen Lohn — wer nur dasteht und redet, wird arm!
  • Jede Mühe bringt Erfolg, leeres Geschwätz führt nur zu Mangel.
  • Verständige Menschen werden mit Reichtum belohnt; doch wer keinen Verstand annehmen will, dem bleibt bloß seine Dummheit.
  • Die Krone der Weisen ist ihr Reichtum, die Narrheit der Toren bleibt Narrheit.
  • Ein ehrlicher Zeuge kann Leben retten, aber ein falscher Zeuge ist ein gefährlicher Betrüger.
  • Ein verlässlicher Zeuge rettet Leben, wer Lügen zuflüstert, der täuscht.
  • Wer den HERRN ehrt, lebt sicher und geborgen; auch seine Kinder finden Zuflucht bei ihm.
  • In der Furcht des HERRN liegt feste Zuversicht und seine Kinder werden eine Zuflucht haben.
  • Die Ehrfurcht vor dem HERRN ist eine Quelle des Lebens; sie bewahrt vor tödlichen Fallen.
  • Die Furcht des HERRN ist ein Lebensquell, um den Schlingen des Todes zu entgehen.
  • Stark und mächtig ist der König, der ein großes Volk regiert, aber wie kläglich steht ein Herrscher ohne Untertanen da!
  • Viel Volk ist der Glanz des Königs, wenig Leute sind des Fürsten Untergang.
  • Wer seine Gefühle beherrscht, hat Verstand. Der Jähzornige stellt nur seine Unvernunft zur Schau.
  • Der Langmütige ist reich an Einsicht, der Jähzornige treibt die Torheit auf die Spitze.
  • Wer gelassen und ausgeglichen ist, lebt gesund. Doch der Eifersüchtige wird von seinen Gefühlen zerfressen.
  • Ein gelassenes Herz bedeutet Leben für den Leib, doch Knochenfraß ist die Leidenschaft.
  • Wer den Armen unterdrückt, verhöhnt dessen Schöpfer. Wer dem Hilflosen beisteht, der ehrt Gott.
  • Wer den Geringen bedrückt, schmäht dessen Schöpfer, ihn ehrt, wer Erbarmen hat mit dem Bedürftigen.
  • Wer sich von Gott lossagt, kommt durch seine eigene Bosheit um. Wer Gott vertraut, ist selbst im Tod noch geborgen.
  • Durch seine Bosheit wird der Frevler gestürzt, der Gerechte ist selbst in seinem Tod geborgen.
  • Ein vernünftiger Mensch ist tief in der Weisheit verwurzelt, sogar die Unvernünftigen können das erkennen.
  • Im Herzen des Verständigen ruht Weisheit, im Innern der Toren ist sie nicht bekannt.
  • Gerechtigkeit macht ein Volk groß, doch Sünde ist für jedes Volk eine Schande.
  • Gerechtigkeit erhöht ein Volk, der Völker Schmach ist die Sünde.
  • Ein kluger Diener erntet den Dank des Königs; aber für wen er sich schämen muss, den trifft sein Zorn.
  • Die Gunst des Königs ruht auf dem klugen Diener, den schändlichen aber trifft sein Zorn.

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