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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Hoffnung für Alle

  • Ein Psalm Davids, vorzusingen. HERR, du erforschest mich und kennest mich.
  • Ein Lied von David. HERR, du durchschaust mich, du kennst mich durch und durch.
  • Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehest meine Gedanken von ferne.
  • Ob ich sitze oder stehe — du weißt es, aus der Ferne erkennst du, was ich denke.
  • Ich gehe oder liege, so bist du um mich und siehest alle meine Wege.
  • Ob ich gehe oder liege — du siehst mich, mein ganzes Leben ist dir vertraut.
  • Denn siehe, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, HERR, nicht alles wissest.
  • Schon bevor ich anfange zu reden, weißt du, was ich sagen will.
  • Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
  • Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine schützende Hand über mir.
  • Solche Erkenntnis ist mir zu wunderbar und zu hoch; ich kann sie nicht begreifen.
  • Dass du mich so genau kennst, übersteigt meinen Verstand; es ist mir zu hoch, ich kann es nicht begreifen!
  • Wo soll ich hin gehen vor deinem Geist, und wo soll ich hin fliehen vor deinem Angesicht?
  • Wie könnte ich mich dir entziehen; wohin könnte ich fliehen, ohne dass du mich siehst?
  • Führe ich gen Himmel, so bist du da. Bettete ich mir in die Hölle, siehe, so bist du auch da.
  • Stiege ich in den Himmel hinauf — du bist da! Wollte ich mich im Totenreich verbergen — auch dort bist du!
  • Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer,
  • Eilte ich dorthin, wo die Sonne aufgeht, oder versteckte ich mich im äußersten Westen, wo sie untergeht,
  • so würde mich doch deine Hand daselbst führen und deine Rechte mich halten.
  • dann würdest du auch dort mich führen und nicht mehr loslassen.
  • Spräche ich: Finsternis möge mich decken! so muß die Nacht auch Licht um mich sein.
  • Wünschte ich mir: »Völlige Dunkelheit soll mich umhüllen, das Licht um mich her soll zur Nacht werden!« —
  • Denn auch Finsternis nicht finster ist bei dir, und die Nacht leuchtet wie der Tag, Finsternis ist wie das Licht.
  • für dich ist auch das Dunkel nicht finster; die Nacht scheint so hell wie der Tag und die Finsternis so strahlend wie das Licht.
  • Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe.
  • Du hast mich mit meinem Innersten geschaffen, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet.
  • Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke, und das erkennet meine Seele wohl.
  • Herr, ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast! Großartig ist alles, was du geschaffen hast — das erkenne ich!
  • Es war dir mein Gebein nicht verhohlen, da ich im Verborgenen gemacht ward, da ich gebildet ward unten in der Erde.
  • Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen.
  • Deine Augen sahen mich, da ich noch unbereitet war, und alle Tage waren auf dein Buch geschrieben, die noch werden sollten, als derselben keiner da war.
  • Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben — noch bevor einer von ihnen begann!
  • Aber wie köstlich sind vor mir, Gott, deine Gedanken! Wie ist ihrer so eine große Summe!
  • Wie überwältigend sind deine Gedanken für mich, o Gott, es sind so unfassbar viele!
  • Sollte ich sie zählen, so würde ihrer mehr sein denn des Sandes. Wenn ich aufwache, bin ich noch bei dir.
  • Sie sind zahlreicher als der Sand am Meer; wollte ich sie alle zählen, ich käme nie zum Ende!
  • Ach Gott, daß du tötetest die Gottlosen, und die Blutgierigen von mir weichen müßten!
  • Mein Gott! Wie sehr wünsche ich, dass du alle tötest, die sich dir widersetzen! Ihr Mörder, an euren Händen klebt Blut! Mit euch will ich nichts zu tun haben!
  • Denn sie reden von dir lästerlich, und deine Feinde erheben sich ohne Ursache.
  • HERR, wenn diese Leute von dir reden, dann tun sie es in böser Absicht, sie missbrauchen deinen Namen.
  • Ich hasse ja, HERR, die dich hassen, und es verdrießt mich an ihnen, daß sie sich wider dich setzen.
  • HERR, wie hasse ich alle, die dich hassen! Wie verabscheue ich alle, die dich bekämpfen!
  • Ich hasse sie in rechtem Ernst; sie sind mir zu Feinden geworden.
  • Deine Feinde sind auch meine Feinde. Mein Hass auf sie ist grenzenlos!
  • Erforsche mich, Gott, und erfahre mein Herz; prüfe mich und erfahre, wie ich’s meine.
  • Durchforsche mich, o Gott, und sieh mir ins Herz, prüfe meine Gedanken und Gefühle!
  • Und siehe, ob ich auf bösem Wege bin, und leite mich auf ewigem Wege.
  • Sieh, ob ich in Gefahr bin, dir untreu zu werden, und wenn ja: Hol mich zurück auf den Weg, den du uns für immer gewiesen hast!

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