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Parallellesung der Bibel
Lutherbibel
Auflage 2017
Schickt dem Landesherrn Lämmer von Sela aus der Wüste zum Berge der Tochter Zion!
Sendet einen Widder, den Herrscher des Landes, von Sela her durch die Wüste zum Berg der Tochter Zion!
Aber wie ein Vogel dahinfliegt, der aus dem Nest getrieben wird, so werden sein die Töchter Moabs an den Furten des Arnon.
Wie flüchtende Vögel, aus dem Nest verscheucht, so werden die Töchter Moabs an den Furten des Arnon sein.
Sammelt Rat, haltet Gericht, mache deinen Schatten des Mittags wie die Nacht; verbirg die Verjagten, und melde die Flüchtigen nicht!
Schafft Rat, trefft eine Entscheidung! Mache deinen Schatten am hohen Mittag wie die Nacht, verbirg die Vertriebenen, verrate den Flüchtling nicht!
Laß meine Verjagten bei dir herbergen; sei du für Moab ein Schirm vor dem Verstörer, so wird der Dränger ein Ende haben, der Verstörer aufhören und der Untertreter ablassen im Lande.
Meine Vertriebenen, die von Moab, sollen bei dir Schutz finden. Sei ihnen ein Versteck vor dem Verwüster! Ist der Unterdrücker am Ende, die Verwüstung vollzogen, sind aus dem Land verschwunden, die es zertreten,
Es wird aber ein Stuhl bereitet werden aus Gnaden, daß einer darauf sitze in der Wahrheit, in der Hütte Davids, und richte und trachte nach Recht und fördere Gerechtigkeit.
dann wird in Huld ein Thron errichtet; darauf sitzt in Treue im Zelt Davids ein Richter, der Recht sucht und Gerechtigkeit fördert.
Wir hören aber von dem Hochmut Moabs, daß er gar groß ist, daß auch ihr Hochmut, Stolz und Zorn größer ist denn ihre Macht.
Wir haben vom Stolz Moabs gehört, hoch über die Maßen, von seinem Stolz, seinem Hochmut, seiner Unbeherrschtheit und seinem unwahren Geschwätz.
Darum wird ein Moabiter über den andern heulen; allesamt werden sie heulen. Über die Grundfesten der Stadt Kir–Hareseth werden sie seufzen, ganz zerschlagen.
Darum heult Moab um Moab, jeder heult. Den Traubenkuchen von Kir-Heres trauert ihr nach, völlig niedergeschlagen.
Denn Hesbon ist ein wüstes Feld geworden; der Weinstock zu Sibma ist verderbt; die Herren unter den Heiden haben seine edlen Reben zerschlagen, die da reichten bis gen Jaser und sich zogen in die Wüste; ihre Schößlinge sind zerstreut und über das Meer geführt.
Denn die Pflanzungen von Heschbon sind verwelkt, die Weinstöcke von Sibma. Die Herren der Nationen zerschlugen seine Reben, die bis Jaser reichten, bis in die Wüste sich verloren, seine Ranken breiteten sich aus, sie zogen sich hin bis zum Meer.
Darum weine ich um Jaser und um den Weinstock zu Sibma und vergieße viel Tränen um Hesbon und Eleale. Denn es ist ein Gesang in deinen Sommer und in deine Ernte gefallen,
Darum beweine ich die Weinstöcke von Sibma, wie Jaser weint; ich tränke dich mit meinen Tränen, Heschbon und Elale, denn über deinen Sommer und deine Ernte ist Kriegsgeschrei gefallen.
daß Freude und Wonne im Felde aufhört, und in den Weinbergen jauchzt noch ruft man nicht. Man keltert keinen Wein in den Keltern; ich habe dem Gesang ein Ende gemacht.
Abgeerntet sind Freude und Jubel aus dem Obstgarten; in den Weinbergen jauchzt man nicht, frohlockt man nicht. Der Kelterer tritt keinen Wein mehr in den Keltern. Dem Freudengeschrei habe ich ein Ende gemacht.
Darum rauscht mein Herz über Moab wie eine Harfe und mein Inwendiges über Kir–Heres.
Darum klagen meine Eingeweide um Moab wie eine Leier, mein Inneres um Kir-Heres.
Alsdann wird’s offenbar werden, wie Moab müde ist bei den Altären und wie er zu seinem Heiligtum gegangen sei, zu beten, und doch nichts ausgerichtet habe.
Wenn aber Moab erscheint, sich abmüht auf seiner Kulthöhe und in sein Heiligtum kommt, um zu beten, dann vermag es nichts.
Das ist’s, was der HERR dazumal wider Moab geredet hat.
Dies ist das Wort, das der HERR einst über Moab gesprochen hat.
Nun aber redet der HERR und spricht: In drei Jahren, wie eines Tagelöhners Jahre sind, wird die Herrlichkeit Moabs gering werden bei all der großen Menge, daß gar wenig übrigbleibe und nicht viel.
Jetzt aber hat der HERR so gesprochen: In drei Jahren — wie Söldnerjahren — wird Moabs Herrlichkeit mit all dem vielen Getöse verachtet sein. Und der Rest wird wenig sein, winzig, machtlos.