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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • So spricht der HERR: Gehe hinab in das Haus des Königs in Juda und rede daselbst dies Wort
  • So hat der HERR gesprochen: Geh hinab in den Palast des Königs von Juda und rede dort folgende Worte!
  • und sprich: Höre des HERRN Wort, du König Juda’s, der du auf dem Stuhl Davids sitzest, du und deine Knechte und dein Volk, die zu diesen Toren eingehen.
  • Du sollst sagen: König von Juda, der du auf dem Thron Davids sitzt, höre das Wort des HERRN, du selbst, deine Diener und dein Volk, die durch diese Tore kommen!
  • So spricht der HERR: Haltet Recht und Gerechtigkeit, und errettet den Beraubten von des Frevlers Hand, und schindet nicht die Fremdlinge, Waisen und Witwen, und tut niemand Gewalt, und vergießt nicht unschuldig Blut an dieser Stätte.
  • So spricht der HERR: Übt Recht und Gerechtigkeit und rettet den Ausgeplünderten aus der Hand des Gewalttäters! Fremde, Waisen und Witwen bedrängt und misshandelt nicht; vergießt kein unschuldiges Blut an diesem Ort!
  • Werdet ihr solches tun, so sollen durch die Tore dieses Hauses einziehen Könige, die auf Davids Stuhl sitzen, zu Wagen und zu Rosse, samt ihren Knechten und ihrem Volk.
  • Wenn ihr wirklich dieses Wort erfüllt, dann werden durch die Tore dieses Palastes Könige einziehen, die auf dem Thron Davids sitzen; mit Wagen und Rossen werden sie fahren, sie selbst, ihre Beamten und ihr Volk.
  • Werdet ihr aber solchem nicht gehorchen, so habe ich bei mir selbst geschworen, spricht der HERR, dies Haus soll verstört werden.
  • Hört ihr aber nicht auf diese Worte, so schwöre ich bei mir selbst — Spruch des HERRN: Zum Trümmerhaufen wird dieser Palast.
  • Denn so spricht der HERR von dem Hause des Königs in Juda: Ein Gilead bist du mir, ein Haupt im Libanon. Was gilt’s? ich will dich zur Wüste und die Städte ohne Einwohner machen.
  • Ja, so spricht der HERR gegen den Palast des Königs von Juda: Gilead warst du mir, der Gipfel des Libanon — fürwahr, ich mache dich zur Wüste, zu unbewohnten Städten.
  • Denn ich habe Verderber über dich bestellt, einen jeglichen mit seinen Waffen; die sollen deine auserwählten Zedern umhauen und ins Feuer werfen.
  • Ich biete Verwüster gegen dich auf, die mit ihren Äxten kommen, deine auserlesenen Zedern umhauen und ins Feuer werfen.
  • So werden viele Heiden vor dieser Stadt vorübergehen und untereinander sagen: Warum hat der HERR mit dieser großen Stadt also gehandelt?
  • Dann werden viele Völker an dieser Stadt vorübergehen und einander fragen: Warum hat der HERR so an dieser großen Stadt gehandelt?
  • Und man wird antworten: Darum daß sie den Bund des HERRN, ihres Gottes, verlassen und andere Götter angebetet und ihnen gedient haben.
  • Und sie werden sagen: Weil sie den Bund mit dem HERRN, ihrem Gott, verlassen, sich vor anderen Göttern niedergeworfen und ihnen gedient haben.
  • Weinet nicht über die Toten und grämet euch nicht darum; weinet aber über den, der dahinzieht; denn er wird nimmer wiederkommen, daß er sein Vaterland sehen möchte.
  • Weint nicht um den Toten und beklagt ihn nicht! Weint vielmehr um den, der fortmusste; denn er wird nie wieder zurückkehren und das Land seiner Geburt sehen!
  • Denn so spricht der HERR von Sallum, dem Sohn Josias, des Königs in Juda, welcher König ist anstatt seines Vaters Josia, der von dieser Stätte hinausgezogen ist: Er wird nicht wieder herkommen,
  • Denn so spricht der HERR über Schallum, den Sohn Joschijas, den König von Juda, der seinem Vater Joschija in der Regierung gefolgt war und wegziehen musste von diesem Ort: Nie mehr kommt er hierher zurück.
  • sondern muß sterben an dem Ort, dahin er gefangen geführt ist, und wird dies Land nicht mehr sehen.
  • An dem Ort, wohin man ihn verschleppt hat, dort wird er sterben und dieses Land nie wiedersehen.
  • Weh dem, der sein Haus mit Sünden baut und seine Gemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten umsonst arbeiten läßt und gibt ihm seinen Lohn nicht
  • Weh dem, der seinen Palast mit Ungerechtigkeit baut, seine Gemächer mit Unrecht, der seinen Nächsten ohne Entgelt arbeiten lässt und ihm seinen Lohn nicht gibt,
  • und denkt: »Wohlan, ich will mir ein großes Haus bauen und weite Gemächer! und läßt sich Fenster drein hauen und es mit Zedern täfeln und rot malen!
  • der sagt: Ich baue mir einen stattlichen Palast und weite Gemächer! Er setzt ihm hohe Fenster ein, täfelt ihn mit Zedernholz und bemalt ihn mit Mennigrot.
  • Meinst du, du wollest König sein, weil du mit Zedern prangst? Hat dein Vater nicht auch gegessen und getrunken und hielt dennoch über Recht und Gerechtigkeit, und es ging ihm wohl?
  • Bist du König geworden, um mit Zedern zu prunken? Hat dein Vater nicht auch gegessen und getrunken, dabei aber Recht und Gerechtigkeit geübt? Und es ging ihm gut.
  • Er half dem Elenden und Armen zum Recht, und es ging ihm wohl. Ist’s nicht also, daß solches heißt, mich recht erkennen? spricht der HERR.
  • Dem Schwachen und Armen verhalf er zum Recht. Das war gut. Heißt nicht das, mich zu erkennen? — Spruch des HERRN.
  • Aber deine Augen und dein Herz stehen nicht also, sondern auf deinen Geiz, auf unschuldig Blut zu vergießen, zu freveln und unterzustoßen.
  • Doch deine Augen und dein Herz sind nur auf deinen Vorteil gerichtet, darauf, das Blut von Unschuldigen zu vergießen, und darauf, Bedrückung und Erpressung zu verüben.
  • Darum spricht der HERR von Jojakim, dem Sohn Josias, dem König Juda’s: Man wird ihn nicht beklagen: «Ach Bruder! ach Schwester!,« man wird ihn nicht beklagen: «Ach Herr! ach Edler!
  • Darum — so spricht der HERR über Jojakim, den Sohn Joschijas, den König von Juda: Man wird für ihn nicht die Totenklage halten: Ach, mein Bruder! Ach, Schwester! Man wird für ihn nicht die Totenklage halten: Ach, der Herrscher! Ach, seine Majestät!
  • Er soll wie ein Esel begraben werden, zerschleift und hinausgeworfen vor die Tore Jerusalems.
  • Wie ein Esel begraben wird, wird er begraben. Man schleift ihn weg und wirft ihn hin, draußen vor den Toren Jerusalems.
  • Gehe hinauf auf den Libanon und schreie und laß dich hören zu Basan und schreie von Abarim; denn alle deine Liebhaber sind zunichte gemacht.
  • Steig auf den Libanon und schrei, im Baschan erheb deine Stimme, schrei vom Abarimgebirge herab, dass alle deine Liebhaber zerschmettert sind!
  • Ich habe dir’s vorhergesagt, da es noch wohl um dich stand; aber du sprachst: »Ich will nicht hören.« Also hast du dein Lebtage getan, daß du meiner Stimme nicht gehorchtest.
  • Ich habe dir zugeredet, als du dich noch sicher fühltest; du aber hast gesagt: Ich höre nicht. Das ist dein Weg von Jugend an: Du hast auf meine Stimme nicht gehört.
  • Alle deine Hirten wird der Wind weiden, und deine Liebhaber ziehen gefangen dahin; da mußt du zum Spott und zu Schanden werden um aller deiner Bosheit willen.
  • All deine Hirten wird der Wind weiden, deine Liebhaber müssen fort in die Gefangenschaft. Dann wirst du beschämt und dich schämen wegen all deiner Untaten.
  • Die du jetzt auf dem Libanon wohnest und in Zedern nistest, wie schön wirst du sehen, wenn dir Schmerzen und Wehen kommen werden wie einer in Kindsnöten!
  • Die du auf dem Libanon thronst, in Zedern nistest, wie wirst du stöhnen, wenn Wehen über dich kommen, Schmerzen wie die einer Gebärenden.
  • So wahr ich lebe, spricht der HERR, wenn Chonja, der Sohn Jojakims, der König Juda’s, ein Siegelring wäre an meiner rechten Hand, so wollte ich dich doch abreißen
  • So wahr ich lebe — Spruch des HERRN — , selbst wenn Konjahu, der Sohn Jojakims und König von Juda, ein Siegelring an meiner rechten Hand wäre, ich risse dich von dort weg.
  • und in die Hände geben derer, die nach deinem Leben stehen und vor welchen du dich fürchtest, in die Hände Nebukadnezars, des Königs zu Babel, und der Chaldäer.
  • Ich gebe dich in die Hand derer, die dir nach dem Leben trachten, in die Hand derer, vor denen dir graut, in die Hand Nebukadnezzars, des Königs von Babel, und in die Hand der Chaldäer.
  • Und will dich und deine Mutter, die dich geboren hat, in ein anderes Land treiben, das nicht euer Vaterland ist, und sollt daselbst sterben.
  • Ich schleudere dich samt deiner Mutter, die dich gebar, in ein anderes Land, in dem ihr nicht geboren seid, und dort werdet ihr sterben.
  • Und in das Land, da sie von Herzen gern wieder hin wären, sollen sie nicht wiederkommen.
  • In das Land aber, nach dem sie sich sehnen, werden sie nicht zurückkehren. —
  • Wie ein elender, verachteter, verstoßener Mann ist doch Chonja! ein unwertes Gefäß! Ach wie ist er doch samt seinem Samen so vertrieben und in ein unbekanntes Land geworfen!
  • Ist denn dieser Mann Konjahu ein verachtetes, zerschlagenes Gefäß oder ein Gerät, das niemand mehr will? Warum wird er fortgeschleudert — er und seine Nachkommen — und hingeworfen in ein Land, das sie nicht kennen?
  • O Land, Land, Land, höre des HERRN Wort!
  • Land, Land, Land, höre das Wort des HERRN!
  • So spricht der HERR: Schreibet an diesen Mann als einen, der ohne Kinder ist, einen Mann, dem es sein Lebtage nicht gelingt. Denn er wird das Glück nicht haben, daß jemand seines Samens auf dem Stuhl Davids sitze und fürder in Juda herrsche.
  • So spricht der HERR: Schreibt diesen Mann als kinderlos ein, als Mann, der in seinem Leben kein Glück hat! Denn keinem seiner Nachkommen wird es glücken, sich auf den Thron Davids zu setzen und wieder über Juda zu herrschen.

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