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Parallellesung der Bibel

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Lutherbibel

Auflage 2017

  • Weh euch Hirten, die ihr die Herde meiner Weide umbringet und zerstreuet! spricht der HERR.
  • Weh den Hirten, die die Schafe meiner Weide zugrunde richten und zerstreuen — Spruch des HERRN.
  • Darum spricht der HERR, der Gott Israels, von den Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Herde zerstreut und verstoßen und nicht besucht. Siehe, ich will euch heimsuchen um eures bösen Wesens willen, spricht der HERR.
  • Darum — so spricht der HERR, der Gott Israels, über die Hirten, die mein Volk weiden: Ihr habt meine Schafe zerstreut und sie versprengt und habt euch nicht um sie gekümmert. Jetzt kümmere ich mich bei euch um die Bosheit eurer Taten — Spruch des HERRN.
  • Und ich will die übrigen meiner Herde sammeln aus allen Ländern, dahin ich sie verstoßen habe, und will sie wiederbringen zu ihren Hürden, daß sie sollen wachsen und viel werden.
  • Ich selbst aber sammle den Rest meiner Schafe aus allen Ländern, wohin ich sie versprengt habe. Ich bringe sie zurück auf ihre Weide und sie werden fruchtbar sein und sich vermehren.
  • Und ich will Hirten über sie setzen, die sie weiden sollen, daß sie sich nicht mehr sollen fürchten noch erschrecken noch heimgesucht werden, spricht der HERR.
  • Ich werde für sie Hirten erwecken, die sie weiden, und sie werden sich nicht mehr fürchten und ängstigen und nicht mehr verloren gehen — Spruch des HERRN.
  • Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, daß ich dem David ein gerechtes Gewächs erwecken will, und soll ein König sein, der wohl regieren wird und Recht und Gerechtigkeit auf Erden anrichten.
  • Siehe, Tage kommen — Spruch des HERRN — , da werde ich für David einen gerechten Spross erwecken. Er wird als König herrschen und weise handeln und Recht und Gerechtigkeit üben im Land.
  • Zu seiner Zeit soll Juda geholfen werden und Israel sicher wohnen. Und dies wird sein Name sein, daß man ihn nennen wird: Der HERR unsre Gerechtigkeit.
  • In seinen Tagen wird Juda gerettet werden, Israel kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der HERR ist unsere Gerechtigkeit.
  • Darum siehe, es wird die Zeit kommen, spricht der HERR, daß man nicht mehr sagen wird: So wahr der HERR lebt, der die Kinder Israel aus Ägyptenland geführt hat!
  • Darum siehe, Tage kommen — Spruch des HERRN — , da sagt man nicht mehr: So wahr der HERR lebt, der die Söhne Israels aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat!,
  • sondern: So wahr der HERR lebt, der den Samen des Hauses Israel hat herausgeführt und gebracht aus dem Lande der Mitternacht und aus allen Landen, dahin ich sie verstoßen hatte, daß sie in ihrem Lande wohnen sollen!
  • sondern: So wahr der HERR lebt, der die Nachkommen des Hauses Israel aus dem Nordland und aus allen Ländern, in die er sie verstoßen hatte, heraufgeführt und zurückgebracht hat! Dann werden sie auf ihrem eigenen Boden wohnen.
  • Wider die Propheten. Mein Herz will mir in meinem Leibe brechen, alle meine Gebeine zittern; mir ist wie einem trunkenen Mann und wie einem, der vom Wein taumelt, vor dem HERRN und vor seinen heiligen Worten;
  • Über die Propheten: Mir bricht mein Herz in meinem Inneren, alle meine Glieder zittern. Wie ein Betrunkener bin ich, wie ein Mann, den der Wein überwältigt hat, wegen des HERRN und seiner heiligen Worte:
  • daß das Land so voll Ehebrecher ist, daß das Land so jämmerlich steht, daß es so verflucht ist und die Auen in der Wüste verdorren; und ihr Leben ist böse, und ihr Regiment taugt nicht.
  • Voll von Ehebrechern ist das Land; ja, wegen des Fluches vertrocknet das Land, sind die Weideplätze der Steppe verdorrt. Bosheit ist ihr Ziel, Unrecht ihre Stärke.
  • Denn beide, Propheten und Priester, sind Schälke; und auch in meinem Hause finde ich ihre Bosheit, spricht der HERR.
  • Sogar Prophet und Priester sind ruchlose Frevler, selbst in meinem Haus stoße ich auf ihre Bosheit — Spruch des HERRN.
  • Darum ist ihr Weg wie ein glatter Weg im Finstern, darauf sie gleiten und fallen; denn ich will Unglück über sie kommen lassen, das Jahr ihrer Heimsuchung, spricht der HERR.
  • Deshalb wird ihr Weg für sie wie ein schlüpfriger Pfad; sie stürzen in der Finsternis, sie kommen darin zu Fall. Denn Unheil bringe ich über sie, das Jahr ihrer Heimsuchung — Spruch des HERRN.
  • Zwar bei den Propheten zu Samaria sah ich Torheit, daß sie weissagten durch Baal und verführten mein Volk Israel;
  • Zwar habe ich bei Samarias Propheten Anstößiges gesehen: Sie prophezeiten im Namen des Baal und verführten mein Volk Israel.
  • aber bei den Propheten zu Jerusalem sehe ich Greuel, wie sie ehebrechen und gehen mit Lügen um und stärken die Boshaften, auf daß sich ja niemand bekehre von seiner Bosheit. Sie sind alle vor mir gleichwie Sodom, und die Bürger zu Jerusalem wie Gomorra.
  • Aber bei den Propheten Jerusalems sah ich Grauenhaftes: Sie brechen die Ehe, gehen mit Lügen um und bestärken die Bösen, sodass keiner umkehrt von seiner Bosheit. Für mich sind sie alle wie Sodom und die in Jerusalem wohnen, sind für mich wie Gomorra.
  • Darum spricht der HERR Zebaoth von den Propheten also: Siehe, ich will sie mit Wermut speisen und mit Galle tränken; denn von den Propheten zu Jerusalem kommt Heuchelei aus ins ganze Land.
  • Darum — so spricht der HERR der Heerscharen gegen die Propheten: Ich gebe ihnen Wermut zu essen und Giftwasser zu trinken; denn von den Propheten Jerusalems ist Gottlosigkeit ausgegangen ins ganze Land.
  • So spricht der HERR Zebaoth: Gehorchet nicht den Worten der Propheten, so euch weissagen. Sie betrügen euch; denn sie predigen ihres Herzens Gesicht und nicht aus des HERRN Munde.
  • So spricht der HERR der Heerscharen: Hört nicht auf die Worte der Propheten, die euch prophezeien! Sie betören euch nur; sie verkünden Visionen, die aus dem eigenen Herzen stammen, nicht aus dem Mund des HERRN.
  • Sie sagen denen, die mich lästern: »Der HERR hat’s gesagt, es wird euch wohl gehen»; und allen, die nach ihres Herzens Dünkel wandeln, sagen sie: »Es wird kein Unglück über euch kommen.
  • Immerzu sagen sie denen, die mich verachten: Der HERR hat geredet: Das Heil ist euch sicher!; und jedem, der der Verstocktheit seines Herzens folgt, versprechen sie: Kein Unheil kommt über euch.
  • Aber wer ist im Rat des HERRN gestanden, der sein Wort gesehen und gehört habe? Wer hat sein Wort vernommen und gehört?
  • Doch wer hat an der Ratsversammlung des HERRN teilgenommen, dass er sah und sein Wort hörte? Wer achtete auf sein Wort und hörte es?
  • Siehe, es wird ein Wetter des HERRN mit Grimm kommen und ein schreckliches Ungewitter den Gottlosen auf den Kopf fallen.
  • Siehe, der Sturm des HERRN, sein Grimm, bricht los. Ein Wirbelsturm braust hinweg über die Köpfe der Frevler.
  • Und des HERRN Zorn wird nicht nachlassen, bis er tue und ausrichte, was er im Sinn hat; zur letzten Zeit werdet ihr’s wohl erfahren.
  • Der Zorn des HERRN hört nicht auf, bis er die Pläne seines Herzens ausgeführt und vollbracht hat. Am Ende der Tage werdet ihr es ganz begreifen.
  • Ich sandte die Propheten nicht, doch liefen sie; ich redete nicht zu ihnen, doch weissagten sie.
  • Ich habe diese Propheten nicht ausgesandt, dennoch laufen sie; ich habe nicht zu ihnen gesprochen, dennoch weissagen sie.
  • Denn wo sie bei meinem Rat geblieben wären und hätten meine Worte meinem Volk gepredigt, so hätten sie dasselbe von seinem bösen Wesen und von seinem bösen Leben bekehrt.
  • Hätten sie an meiner Ratsversammlung teilgenommen, so könnten sie meinem Volk meine Worte verkünden und es zur Umkehr bewegen von seinem schlechten Weg und von der Bosheit seiner Taten.
  • Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott von ferneher?
  • Bin ich nur ein Gott aus der Nähe — Spruch des HERRN — und nicht auch ein Gott aus der Ferne?
  • Meinst du, daß sich jemand so heimlich verbergen könne, daß ich ihn nicht sehe? spricht der HERR. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde füllt? spricht der HERR.
  • Kann sich einer in Schlupfwinkeln verstecken, sodass ich ihn nicht sähe? — Spruch des HERRN. Fülle ich nicht Himmel und Erde aus? — Spruch des HERRN.
  • Ich höre es wohl, was die Propheten predigen und falsch weissagen in meinem Namen und sprechen: Mir hat geträumt, mir hat geträumt.
  • Ich habe gehört, was die Propheten reden, die in meinem Namen Lügen prophezeien und sprechen: Einen Traum habe ich gehabt, einen Traum.
  • Wann wollen doch die Propheten aufhören, die falsch weissagen und ihres Herzens Trügerei weissagen
  • Wie lange noch? Was haben sie im Sinn, die Propheten, die Lügen prophezeien und selbst erdachten Betrug?
  • und wollen, daß mein Volk meines Namens vergesse über ihren Träumen, die einer dem andern erzählt? gleichwie ihre Väter meines Namens vergaßen über dem Baal.
  • Wollen sie meinen Namen bei meinem Volk in Vergessenheit bringen durch ihre Träume, die sie einander erzählen, wie ihre Väter meinen Namen wegen des Baal vergessen haben?
  • Ein Prophet, der Träume hat, der erzähle Träume; wer aber mein Wort hat, der predige mein Wort recht. Wie reimen sich Stroh und Weizen zusammen? spricht der HERR.
  • Der Prophet, der einen Traum hat, erzähle seinen Traum; wer aber mein Wort hat, der verkünde mein Wort in Wahrheit! Was hat das Stroh mit dem Korn zu tun? — Spruch des HERRN.
  • Ist mein Wort nicht wie Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmeißt?
  • Ist nicht mein Wort so: wie Feuer — Spruch des HERRN — und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?
  • Darum siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die mein Wort stehlen einer dem andern.
  • Darum, siehe, gehe ich gegen die Propheten vor — Spruch des HERRN — , die einander meine Worte stehlen.
  • Siehe, ich will an die Propheten, spricht der HERR, die ihr eigenes Wort führen und sprechen: Er hat’s gesagt.
  • Siehe, ich gehe gegen die Propheten vor — Spruch des HERRN — , die ihre Zunge gebrauchen, um Sprüche zu machen.
  • Siehe, ich will an die, so falsche Träume weissagen, spricht der HERR, und erzählen dieselben und verführen mein Volk mit ihren Lügen und losen Reden, so ich sie doch nicht gesandt und ihnen nichts befohlen habe und sie auch diesem Volk nichts nütze sind, spricht der HERR.
  • Siehe, ich gehe gegen die Propheten der Lügenträume vor — Spruch des HERRN — ; sie erzählen Träume und verführen mein Volk durch ihre Lügen und ihr freches Geschwätz. Ich aber habe sie weder gesandt noch beauftragt und sie sind diesem Volk ganz unnütz — Spruch des HERRN.
  • Wenn dich dies Volk oder ein Prophet oder ein Priester fragen wird und sagen: Welches ist die Last des HERRN? sollst du zu ihnen sagen, was die Last sei: Ich will euch hinwerfen, spricht der HERR.
  • Fragt dich dieses Volk oder ein Prophet oder ein Priester: Was ist der Last-Spruch des HERRN?, so antworte ihnen: Ihr selbst seid die Last und ich werfe euch ab — Spruch des HERRN.
  • Und wo ein Prophet oder Priester oder das Volk wird sagen: »Das ist die Last des HERRN,« den will ich heimsuchen und sein Haus dazu.
  • Den Propheten aber, den Priester und das Volk, jeden, der sagt: Last-Spruch des HERRN, den suche ich heim samt seinem Haus — Spruch des HERRN.
  • Also sollt ihr aber einer mit dem andern reden und untereinander sagen: »Was antwortet der HERR, und was sagt der HERR?
  • Vielmehr sollt ihr so zueinander und untereinander sagen: Was hat der HERR geantwortet? oder: Was hat der HERR geredet?
  • Und nennt’s nicht mehr «Last des HERRN»; denn einem jeglichem wird sein eigenes Wort eine Last» sein, weil ihr also die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN Zebaoth, unsers Gottes, verkehrt.
  • Aber an den Ausdruck Last-Spruch des HERRN sollt ihr nicht mehr denken. Denn die Last ist für jeden sein eigenes Wort, weil ihr die Worte des lebendigen Gottes, des HERRN der Heerscharen, unseres Gottes, verdreht habt.
  • Darum sollt ihr zum Propheten also sagen: Was antwortet dir der HERR, und was sagt der HERR?
  • So soll man zum Propheten sagen: Was hat der HERR dir geantwortet? oder: Was hat der HERR gesagt?
  • Weil ihr aber sprechet: «Last des HERRN,« darum spricht der HERR also: Nun ihr dies Wort eine «Last des HERRN« nennt und ich zu euch gesandt habe und sagen lassen, ihr sollt’s nicht nennen «Last des HERRN»:
  • Wenn ihr aber Last-Spruch des HERRN sagt, so sagt der HERR darauf: Weil ihr dieses Wort Last-Spruch des HERRN gebraucht, obwohl ich euch verbieten ließ, Last-Spruch des HERRN zu sagen,
  • siehe, so will ich euch hinwegnehmen und euch samt der Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, von meinem Angesicht wegwerfen
  • darum hebe ich euch empor und werfe euch ab samt der Stadt, die ich euch und euren Vätern gegeben habe, weg von meinem Angesicht.
  • und will euch ewige Schande und ewige Schmach zufügen, der nimmer vergessen soll werden.
  • Ich verhänge über euch ewige Schande und ewige Schmach, die nie vergessen werden soll.

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